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Alfortville

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Alfortville
Datei:Blason Alfortville 94.svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Île-de-France
Département (Nr.) Val-de-Marne (94)
Arrondissement Créteil
Kanton Alfortville (Hauptort)
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
Grand Paris Sud Est Avenir
Koordinaten 48° 48′ N, 2° 25′ OKoordinaten: 48° 48′ N, 2° 25′ O
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Höhe 27–37 m
Fläche
Einwohner 45.531 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 94140
INSEE-Code 94002
Website www.mairie-alfortville.fr

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Alfortville <templatestyles src="IPA/styles.css" />[al.fɔʁ.vil] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Mecanautes-Alfortville.wav"></phonos> ist eine französische Gemeinde bei Paris mit 45.531 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Val-de-Marne in der Region Île-de-France. Sie existiert seit dem 1. April 1885. Damals trennte sie sich von Maisons-Alfort, nachdem das Gemeindegebiet durch die Bahnlinie Paris-Lyon in zwei Teile geschnitten wurde.

Geschichte

Die Gemeinde war bis Ende des 19. Jahrhunderts eher ländlich geprägt und wuchs dann um 1900 sehr stark durch die Industrialisierung. Seit dem Zweiten Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl von rund 30.000 auf über 40.000. Alfortville nahm während des Völkermords an den Armeniern viele armenische Flüchtlinge auf, deshalb sind noch heute viele Einwohner der Stadt armenischer Herkunft. Ihr bekanntester Fußballverein, die UJA Alfortville, entstand gleichfalls aus dieser Bevölkerungsgruppe heraus. 1929 wurde der Kommunist Marcel Capron<ref>François Broche: La cavale des collabos. Nouveau Monde éditions, Paris 2023, ISBN 978-2-38094-444-0, S. 303.</ref> zum Bürgermeister gewählt.

1984 führten hier der Graue Wolf Abdullah Çatlı und der türkische Nachrichtendienst einen Bombenanschlag auf die Gedenkstätte zum Völkermord an den Armeniern durch.

Geographie

Die Gemeinde ist viereinhalb Kilometer lang und nur einen halben bis einen Kilometer breit. Die Nachbargemeinden sind Vitry-sur-Seine, Ivry-sur-Seine, Charenton-le-Pont, Maisons-Alfort, Créteil und Choisy-le-Roi.

Die Gemeinde wird im Westen durch die Seine, im Norden durch die Marne, im Osten durch die Eisenbahnlinie Paris–Lyon und im Süden durch die Autobahn A86 begrenzt.

Politik

Die Gemeinde wird seit 1965 von einem Bürgermeister der Sozialistischen Partei Frankreichs (PS) regiert. 1988 bis 2012 stand René Rouquet an der Spitze der örtlichen Behörden, seit 2012 ist es Luc Carvounas.

Baudenkmäler

Partnerstädte

Persönlichkeiten

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Val-de-Marne. 2. Auflage. Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1994, ISBN 2-908958-94-5.

Weblinks

Commons: Alfortville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Alfortville | Boissy-Saint-Léger | Bonneuil-sur-Marne | Chennevières-sur-Marne | Créteil | Limeil-Brévannes | Mandres-les-Roses | Marolles-en-Brie | Noiseau | Ormesson-sur-Marne | Périgny | Le Plessis-Trévise | La Queue-en-Brie | Santeny | Sucy-en-Brie | Villeneuve-Saint-Georges | Villecresnes Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein