Burg Entenstein
| Burg Entenstein | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
Reste der Burg | ||||||
| Alternativname(n) | Alte Burg, Burg Endenstein | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Ort | Rodalben | |||||
| Entstehungszeit | Frühmittelalter | |||||
| Burgentyp | Höhenburg | |||||
| Erhaltungszustand | Burgstall, Mauerreste, Wall | |||||
| Geographische Lage | 49° 15′ N, 7° 37′ O
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| Höhenlage | 334 m ü. NN | |||||
Die Burg Entenstein, auch Burg Endenstein oder volkstümlich Alte Burg genannt, ist eine abgegangene Wallanlage bei Rodalben.
Lage
Die Burg befindet sich in der Nähe des südwestlichen Stadtrands von Rodalben im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie liegt auf dem Burgberg in 334 m Höhe. Dieser ist durch einen Bergsattel mit dem nahen Grünbühl verbunden.<ref name="lamminger" details="S. 18">Karl Lamminger: Die Alte Burg - Fliehburg der Kelten. In: Stadt Rodalben (Hrsg.): 750 Jahre Gräfensteiner Land 1237–1987. Mit der Geschichte von Rodalben. Adolf Deil KG, Pirmasens 1987, ISBN 3-926562-00-5.</ref> Einige hundert Meter weiter nördlich befindet sich der Wohnplatz Am Entenstein.
Beschreibung
Die Anlage der Höhenburg bestand aus drei äußeren Schutzwällen und zwei Gräben, die heute stellenweise noch bis zu zwei Meter tief sind. Im inneren Wall befand sich wahrscheinlich ein Palisadenzaun. Mit einbezogen in die Befestigung sind alle unmittelbar umliegenden Felsen, die sich im Westen der Anlage befinden. Die restlichen Seiten der Festung wurden durch eine Mauer geschützt. Die Hauptmauer war im Süden der Festung angebracht.<ref name="lamminger" details="S. 19">Karl Lamminger: Die Alte Burg - Fliehburg der Kelten. In: Stadt Rodalben (Hrsg.): 750 Jahre Gräfensteiner Land 1237–1987. Mit der Geschichte von Rodalben. Adolf Deil KG, Pirmasens 1987, ISBN 3-926562-00-5.</ref> Im Westen der Mauern stand das Tor, das Ähnlichkeiten mit demjenigen der Heidenlöcher bei Deidesheim aufweist.<ref name="lamminger" details="S. 20">Karl Lamminger: Die Alte Burg - Fliehburg der Kelten. In: Stadt Rodalben (Hrsg.): 750 Jahre Gräfensteiner Land 1237–1987. Mit der Geschichte von Rodalben. Adolf Deil KG, Pirmasens 1987, ISBN 3-926562-00-5.</ref>
Geschichte
Zur Geschichte der Burg gibt es keine Quellen. Daniel Häberle vermutete im Jahre 1910 dass es sich um eine vorgeschichtliche Fliehburg handelte.<ref>Alte Burg - Keltische Fliehburg. In: suedwestpfalz-touristik.de. Abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref> Urkundlich wird sie erstmals 1698 im Gräfensteiner Amtslagerbuch erwähnt.<ref name="lamminger" details="S. 18"/> Allgemein wird vermutet, dass sie zur Sicherung einer Straße diente, die bereits zu Zeiten des Römischen Reichs existierte. Die Existenz einer solchen Straße entlang der nahen Rodalb ist aufgrund ihres damaligen Zustands, der von Sümpfen geprägt war, unwahrscheinlich.<ref name="lamminger" details="S. 18" />
Tourismus
An der Burgruine führt der Rodalber Felsenwanderweg vorbei.<ref>Waymarked Trails: Wanderwege. In: hiking.waymarkedtrails.org. 21. Oktober 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025.</ref>
Literatur
- Jürgen Keddigkeit, Karl Scherer, Eckhard Braun, Alexander Thon, Rolf Übel: Pfälzisches Burgenlexikon I A–E. Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, 1999
- Karl Lamminger: Die Alte Burg - Fliehburg der Kelten. In: Stadt Rodalben (Hrsg.): 750 Jahre Gräfensteiner Land 1237–1987. Mit der Geschichte von Rodalben. adolf Deil KG, Pirmasens 1987, ISBN 3-926562-00-5, S. 18–20.
Weblinks
- Burg Entenstein in der privaten Datenbank Alle Burgen.Vorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references />