Zum Inhalt springen

Teichmilben

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. August 2025 um 13:25 Uhr durch imported>Ralf Berndson (Die Darstellung des Nahrungsspektrums war irreführend vereinfacht.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Teichmilben
Datei:Limnesia 28636323.jpg

Teichmilben (Limnesia)

Systematik
Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung: Milben (Acari)
Unterordnung: Anystina
Überfamilie: Hygrobatoidea
Familie: Limnesiidae
Gattung: Teichmilben
Wissenschaftlicher Name
Limnesia
Koch, 1836

Die Teichmilben der Gattung Limnesia aus der Familie Limnesiidae gehören zu den Süßwassermilben (Hygrobatoidea). Sie zählen in Mitteleuropa zu den häufigsten Wassermilben.

In Abhängig von der Art können die Tiere dunkelrot, hellrot oder grau bis grün sein. Die Arten selbst unterscheiden sich untereinander außer in der Färbung nur in Details wie der Beborstung der Beine oder der Palpen. Letztere sind sehr gut ausgebildet und lang. Teichmilben jagen kleine Krebstiere, Insektenlarven, fressen Köcherfliegen- und Fischeier und andere Wassermilben, die sie mit ihren Palpen ergreifen. Sie leben in stehenden Gewässern und die meisten Arten sind ziemlich häufig und weit verbreitet.

Systematik

In Europa ist die Gattung Limnesia mit 23 Arten und Unterarten vertreten.<ref name="Fauna">Limnesia Koch 1836. Fauna Europaea, Version 1.3, 19.04.2007, abgerufen am 4. Oktober 2007.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Heinz Streble, Dieter Krauter: Das Leben im Wassertropfen. Mikroflora und Mikrofauna des Süßwassers. Ein Bestimmungsbuch. 9., überarbeitete und erweiterte Auflage. Kosmos, Stuttgart 2002, ISBN 3-440-08431-0, S. 316.
  • Reinhard Gerecke, Terence Gledhill, Vladimir Pešić, Harry Smit: Chelicerata. Acari III. Süßwasserfauna von Mitteleuropa 7/2-3. Springer Spektrum, Berlin, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-8274-1893-7, S. 167.