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Vyhne

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Vyhne
Wappen Karte
Basisdaten
Staat: SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei
Kraj: Banskobystrický kraj
Okres: Žiar nad Hronom
Region: Pohronie
Fläche: Vorlage:Slovak municipality km²Vorlage:Slovak municipality
Einwohner: Vorlage:Slovak municipality (31. Dez. Vorlage:Slovak municipality)Vorlage:Slovak municipality
Bevölkerungsdichte: Vorlage:Slovak municipality Einwohner je km²
Höhe: 425 m n.m.
Postleitzahl: 966-02
Telefonvorwahl: 0 45
Geographische Lage: 48° 30′ N, 18° 48′ OKoordinaten: 48° 30′ 0″ N, 18° 48′ 0″ O
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Kfz-Kennzeichen
(vergeben bis 31.12.2022):
ZH
Kód obce: 517364
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Verwaltung (Stand: Oktober 2022)
Bürgermeister: Martina Kmeťová
Adresse: Obecný úrad Vyhne
100
96602 Vyhne
Webpräsenz: www.vyhne.sk

Vyhne (bis 1927 slowakisch auch „Vyhňorany“; deutsch Eisenbad<ref name = "Hochberger">Ernst Hochberger (2000) Das Große Buch der Slowakei; Hochberger Sinn; ISBN 3-921-88809-3; Seite 109 ff.</ref> selten auch Eisenbach<ref name = "Hochberger"/>, ungarisch Vihnyepeszerény – bis 1888 Vihnye) ist eine Gemeinde in der Mittelslowakei. Sie liegt in den Schemnitzer Bergen, etwa 12 km von Banská Štiavnica und 17 km von Žiar nad Hronom entfernt.

Geschichte

Datei:Vyhne kostol 01.JPG
Römisch-katholische Kirche St. Michael

Der Ort wurde 1326 erstmals schriftlich als Vyhine erwähnt, es gibt jedoch Hinweise auf den Ort im Jahre 1256. Im Ort befindet sich die älteste noch in Betrieb befindliche Brauerei in der Slowakei, die 1473 gegründet wurde. Vyhne war auch ein Zentrum des Bergbaus. Gold, Silber und Eisenerz wurden gefördert und das Eisenerz auch verarbeitet.

Der Ort ist auch ein ehemaliger Kurort. Das Heilbad mit Thermalquellen (37 °C<ref name = "Hochberger"/>) wurde 1497 durch den Schemnitzer Unternehmer E. Rössl gegründet<ref name = "Hochberger"/> und wurde hauptsächlich von den Hauern genutzt, es wurde aber auch von dem Fürst von Siebenbürgen Franz II. Rákóczi und dem ungarischen Schriftsteller Mór Jókai besucht. Das Heilbad brannte im April 1945 nieder. Heute existiert an der Stelle des Bades ein Aquapark, genannt Vodný raj Vyhne (wörtlich „Wasserparadies Vyhne“). In der Nähe des Ortes liegt das nationale Naturreservat Kamenné more (wörtlich „Steinmeer“).

Ein Polizeihaftlager für emigrationswillige Juden wurde in Vyhne, im Rahmen der Konzentrationslager Ende September 1939 errichtet. Im April 1941 wurde das Lager in ein Arbeitslager umgewandelt. Die dort inhaftierten slowakischen Juden mussten Zwangsarbeit, vor allem für Bauarbeiten in den örtlichen Staatsbädern leisten. Später wurden auch chemotechnische Produkte hergestellt.<ref>Angelika Königseder: Polizeihaftlager. In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Band 9, Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-57238-8, S. 19–52, hier S. 42.
Ladislav Lipscher: Die Juden im Slowakischen Staat 1939–1945. Verlag Oldenbourg, München 1979, ISBN 3-486-48661-6, S. 139.</ref> 1943 geb es 343 männliche und 134 weibliche Zwangsarbeiter im Lager. Das Lager Vyhne bestand bis August 1944, als im Slowakischen Nationalaufstand die Häftlinge vorübergehend befreit wurden.<ref>Studia historica Nitriensia. Univerzita Konštantína Filozofa v Nitre, 9/10, 2001, S. 247.</ref><ref>Eduard Nižňanský, Vanda Rajcan: Vyhne, in: Joseph R. White (Hrsg.): The United States Holocaust Memorial Museum Encyclopedia of Camps and Ghettos, 1933–1945. Vol. 3, Camps and Ghettos under European Regimes Aligned with Nazi Germany. Bloomington : Indiana University Press, 2018, ISBN 978-0-253-02373-5, S. 887f.</ref>

Bevölkerung

Vorlage:Slovak municipality

Ortsteile

Der Ortsteil Vyhnianske Teplice wurde schon nach 1808 eingemeindet, das Nachbardorf Peserín nach 1888. Banky gehörte von 1971 bis 1998 zur Gemeinde.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

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