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Eprimo

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Eprimo GmbH

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Eprimo Logo RGB Gruen Links Deskriptor Claim (1).png
Rechtsform GmbH
Gründung 1. Juli 2005
Sitz Neu-Isenburg, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung
  • Dirk Müller
  • Thomas Raßhofer
Mitarbeiterzahl 178<ref name="ba">Bundesanzeiger, (Eprimo in Suchmaske eingeben).</ref>
Umsatz 1.313,2 Mio. Euro<ref name="ba" />
Branche Energieversorgung
Website www.eprimo.de
Stand: 31. Dezember 2021

Die Eprimo GmbH (Eigenschreibweise eprimo) gehört zur E.ON Energie Deutschland GmbH und ist ein deutscher Strom- und Erdgasanbieter mit Sitz in Neu-Isenburg. Geschäftsführer der GmbH sind Thomas Raßhofer und Dirk Müller.<ref name=":0">Impressum. In: eprimo.de. Abgerufen am 4. März 2026.</ref> Seit 2020 bietet Eprimo neben Erdgas ausschließlich Ökostrom an.<ref>www.eprimo.de, abgerufen am 4. März 2026</ref>

Geschichte

Datei:Eprimo historisch logo.svg
Logo bis Herbst 2009
Datei:Logo bis Sommer 2021.jpg
Logo bis Sommer 2021

Eprimo wurde am 1. Juli 2005 als eigene Vertriebsgesellschaft durch die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) mit Sitz in Groß-Gerau gegründet, die 1999 mit einem deutschlandweiten Stromvertrieb begonnen hatte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 6. September 2009 im Internet Archive).</ref> Am 22. Dezember 2006 unterzeichneten die Stadtwerke Mainz AG und die RWE Energy AG – zu gleichen Teilen Anteilseigner der ÜWG – eine Vereinbarung über die vollständige Übernahme der Vertriebsgesellschaft Eprimo GmbH durch RWE.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.kommunalinformationen.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Am 1. Januar 2007 wurde Eprimo eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der RWE Vertrieb AG in Dortmund (später: innogy SE), die wiederum eine Tochter des Energiekonzerns RWE AG war. Der Eintrag in das Handelsregister erfolgte am 20. September 2007.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Stadtwerke Mainz AG (Memento vom 14. Februar 2011 im Internet Archive), abgerufen am 27. Februar 2016.</ref> Im Geschäftsjahr 2006 hatte Eprimo rund 140.000 Kunden und erwirtschaftete einen Umsatz von rund 100 Mio. Euro,<ref>RWE erhält grünes Licht zur Emprio-Übernahme, handelsblatt.com, 19. März 2007, abgerufen am 27. November 2016</ref> 2007 betrug der Umsatz bereits 124 Mio. Euro.<ref>Umsatz 2007 im Elektronischen Bundesanzeiger.</ref> Seit Herbst 2007 bietet Eprimo auch Gas an.<ref>RWE-Tochter Eprimo will jetzt auch Gas liefern, Verivox</ref> Ende 2008 belieferte Eprimo in Deutschland etwa 450.000 Kunden mit Gas oder Strom.<ref>Gasmarkt: Der Wettbewerb kommt langsam in Schwung, faz.net</ref><ref>Billigtochter Eprimo hat 450.000 Kunden, dasinvestment.de</ref>

Im Oktober 2009 berichtet Eprimo, die Marke von 600.000 Kunden überschritten zu haben;<ref>Wilfried Behr: RWE: „Ranger“ sollen Kunden anlocken. 30. August 2009, abgerufen am 29. Oktober 2021.</ref> im Frühjahr 2010 belieferte Eprimo insgesamt rund 750.000 Kunden mit Gas oder Strom. Im Sommer 2015 gab Eprimo seine Kundenzahl mit über 1,2 Mio. Kunden an.<ref>Unternehmen: Energiemarkt: Vertrieb - ZfK Zeitung für kommunale Wirtschaft. In: www.zfk.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2016; abgerufen am 30. November 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zfk.de</ref> Anfang 2019 begrüßte das Unternehmen seinen 1,5-millionsten Kunden.<ref>https://www.eprimo.de/ueber-eprimo/presse/pressemitteilungen, siehe Pressemitteilung vom 28. Januar 2019</ref>

In den ersten acht Jahren nach der Übernahme (2007 bis 2014) verbuchte Eprimo in sieben Geschäftsjahren Verluste; diese betrugen insgesamt etwa 140 Millionen Euro.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Täuschung der Stromkunden (Memento vom 10. September 2016 im Internet Archive) auf zeit.de, 8. September 2014.</ref>

Im Juni 2016 wurden Kunden der Stadtwerke Heidelberg von einem Call-Center-Mitarbeiter im Auftrag von Eprimo kontaktiert. Sie wurden über Sinn und Zweck des Anrufs getäuscht und, ohne es zu wissen, zum Abschluss eines Vertrags mit Eprimo gebracht. Dieses Vorgehen wurde im November 2016 gerichtlich untersagt.<ref>Stadtwerke Heidelberg siegen vor Gericht gegen unlauteren Wettbewerber, Rhein-Neckar-Zeitung, 18. November 2016</ref>

Mit der Übernahme der innogy SE durch E.ON am 18. September 2019 wurde auch Eprimo Teil von E.ON.<ref>E.ON closes purchase of innogy shares from RWE. Abgerufen am 29. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2020 gehört eprimo zur E.ON Energie Deutschland GmbH.<ref name=":0" />

Am 19. Februar 2023 verschickte Eprimo die im Zusammenhang mit der Gaspreisbremse vorgesehenen Informationen über die zukünftigen Abschlagszahlungen, setzte hier jedoch oft deutlich überhöhte Abschläge an, welche durch die Kunden entsprechend reklamiert wurden.<ref>NWZonline.de: Eprimo: Wenn der Gasabschlag höher ist als die Gesamtmiete – Was Kunden laut Schlichtungsstelle Energie tun können. Abgerufen am 21. Februar 2023.</ref><ref>Systemfehler bei eprimo? Neue Abschläge teils utopisch hoch. In: Verbraucherzentrale Niedersachsen. Abgerufen am 21. Februar 2023.</ref>

Produkte

Vorlage:Hinweisbaustein

Tarife und Strommix

In verschiedenen Gemeinden im Kreis Groß-Gerau ist Eprimo Grundversorger für Strom.<ref>eprimo ist Grundversorger, Eprimo.de, abgerufen am 4. Dezember 2024</ref> Eprimos Strommix besteht zu 100 % aus sonstigen erneuerbare Energieträgern, die nicht nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert werden (Stand: 1. Juli 2025).<ref>[1], Eprimo.de, abgerufen am 4. März 2026</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />