Zum Inhalt springen

Verstemmen (Materialverbindung)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. März 2024 um 15:53 Uhr durch imported>Auchwaswisser (Typo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Verstemmen (engl.: press-fit stem) bezeichnet in der Mechanik das Herstellen einer kraft- und formschlüssigen Verbindung zwischen zwei einzelnen Werkstücken durch plastisches Verformen. Diese Verformung des Randbereiches zumindest eines der Teile erfolgt in einer Weise, dass sie sich unlösbar ineinander verkeilen.

Zum Verstemmen eignen sich alle Materialien, die sich plastisch verformen lassen, wie z. B. Kunststoffe und Metalle. Im Gegensatz zu stoffschlüssigen Verbindungen (z. B. schweißen) lassen sich durch Verstemmen auch unterschiedliche Werkstoffe zusammenfügen.

Über verstemmte Verbindungen können höhere Drehmomente übertragen werden. Für die Höhe der übertragbaren Kraft und die Haltbarkeit der Verbindung hat die Oberflächenrauigkeit beider zu verstemmender Teile eine maßgebliche Bedeutung.<ref> Dieter Arendes, Marlies Degand: UMFÜ, Umformtechnisches Fügen von Welle-Nabe Verbindungen. (PDF; 1,3 MB) Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, 6. Juli 2011, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 6. Dezember 2012.@1@2Vorlage:Toter Link/www.htw-saarland.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot </ref> Zu den vielfältigen Anwendungen zählen solche im Automobilbau und in der Elektrotechnik.

Siehe auch

Nachweise

<references />