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Volkmann-Kanal

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Datei:Illu compact spongy bone.jpg
Aufbau eines Knochens

Volkmann-Kanäle ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) sind kleine, nur unter dem Mikroskop erkennbare Knochenkanäle. Sie verlaufen transversal zu der Verlaufsrichtung der Osteone, und somit senkrecht zur Knochenoberfläche.

Die Volkmann-Kanäle sorgen für eine Verbindung der longitudinal laufenden Havers-Kanäle beziehungsweise der Osteone in der Substantia compacta des Knochens. Im Gegensatz zu letzteren werden sie nicht von konzentrischen Knochenlamellen umgeben. Die Volkmann-Kanäle enthalten kleinste Blutgefäße mit fenestriertem (gefenstertem) Endothel.

Benannt sind die Volkmann-Kanäle nach dem deutschen Physiologen Alfred Wilhelm Volkmann (1801–1877).<ref>Ole Daniel Enersen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Volkmann's canals (Memento vom 24. Januar 2025 im Internet Archive) bei whonamedit.com</ref>

Literatur

  • A. W. Volkmann: Ueber die naheren Bestandtheile der menschlichen Knochen. In: Berichte über die Verhandlungen der königlichen sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig, Mathematisch Physikalische Klasse. 25/1863, S. 275.
  • H. J. Wagner: Grundzüge der molekularen Histologie – Knorpel- und Knochengewebe. Anatomisches Institut der Universität Tübingen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />


Dieser Text basiert ganz oder teilweise auf dem Eintrag Volkmann-Kanal im Flexikon, einem Wiki der Firma DocCheck. Die Übernahme erfolgte am 26. November 2007 unter der damals gültigen GNU-Lizenz für freie Dokumentation.