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Framura

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Framura
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltVorlage:Platzhalterbild
Staat Italien
Region Ligurien
Provinz La Spezia (SP)
Koordinaten 44° 13′ N, 9° 32′ OKoordinaten: 44° 13′ 0″ N, 9° 32′ 0″ O
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Höhe 50 m s.l.m.
Fläche 18 km²
Einwohner 552 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 19014
Vorwahl 0187
ISTAT-Nummer 011014
Bezeichnung der Bewohner Framuresi
Website www.comune.framura.sp.it

Framura (ligurisch Framûa) ist eine italienische Gemeinde mit 552 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in der Provinz La Spezia in Ligurien und ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia<ref>I borghi più belli d’Italia. Borghipiubelliditalia.it, abgerufen am 27. Juli 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Die schönsten Orte Italiens).

Geographie und Gemeindegliederung

Datei:Framura-spiaggia1.jpg
Küste von Framura

Framura befindet sich in einer zerklüfteten Bucht der ligurischen Riviera di Levante (Küste der aufgehenden Sonne).

Die Gemeinde besteht aus den fünf Ortschaften (Fraktionen):

  • Anzo
  • Castagnola
  • Costa
  • Ravecca
  • Setta (Sitz der Gemeindeverwaltung)

Der Berg Serro (421 m) ist die höchste Erhebung der Gemeinde Framura und Teil des Nationalparks Cinque Terre. Die Gemeinde war von 1973 bis zum 31. Dezember 2008 Teil der inzwischen aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Comunità Montana della Riviera Spezzina.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Portal der ligurischen Berggemeinden in Liquidation (Memento vom 17. April 2016 im Internet Archive)</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichtshinweise über Framura (Memento vom 6. August 2020 im Internet Archive) bei framura.eu, abgerufen am 31. Mai 2020.</ref>

Geschichte

Vorlage:Hinweisbaustein Archäologische Funde belegen die Anwesenheit der Ligurier im Siedlungsgebiet des heutigen Ortes Framura. Zur Zeit des Römischen Reiches hatte der Ort den Status eines Pagus. In der langobardischen Ära des 8. Jahrhunderts war er im Besitz des Klosters San Colombano di Bobbio und ging im 9. Jahrhundert in den Besitz der Familie Da Passano über, die einige Befestigungsanlagen hinterließ.

1170 besetzte Graf von Lavagna aus dem Adelsgeschlecht der Fieschi die Burg von Frascario und vertrieb die Herren von Passano. Später gelangte die Burg in den Besitz der Republik Genua.

1797 trat die Gemeinde Framura mit der napoleonischen Herrschaft ab dem 2. Dezember wieder in das Departement Vara mit der Hauptstadt Levanto in der Ligurischen Republik ein. Ab dem 28. April 1798 gehörte Framura mit den neuen französischen Bestimmungen wieder zum siebten Kanton mit der Hauptstadt Deiva Marina. Vom 13. Juni 1805 bis 1814 mit der Ära der Ersten Französischen Republik wurde der Ort in das Departement Apennin aufgenommen. Ab 1815 gehört er zum Königreich Sardinien. Von 1859 bis 1927 wurde das Gebiet erneut zur Provinz Genua zugeordnet und mit in die Provinz La Spezia aufgenommen.

Einwohnerentwicklung

Jahr 1861 1871 1881 1901 1911 1921 1931 1936 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2016
Einwohnerzahl 1119 1236 1230 1193 1236 1383 1256 1282 1216 1042 972 913 839 744 655

Sehenswürdigkeiten

Datei:Велодорожка Бонассола-Фрамура.JPG
Beleuteter historischer Eisenbahntunnel mit Veloroute
Datei:Framura-Costa-centro storico.jpg
Historisches Zentrum des Ortsteils Costa
  • Religiöse Sehenswürdigkeiten
    • Pfarrkirche San Lorenzo in Castagnola
    • Pfarrkirche San Martino in Costa
  • Andere Bauwerke
  • Botanik

Feste, Feiern und Gedenken

  • Festa della Madonna della Neve, am ersten Sonntag des Augusts in Porticciolo, religiöse Gedenkfeier an die Verstorbenen im Meer
  • Festa di San Rocco am 16. August
  • Festa di Santa Lucia am letzten Sonntag des Augusts
  • Festa patronale di San Lorenzo am 10. August in Castagnola

Söhne und Töchter der Stadt

  • Giovanni Battista de Passano, Präfekt
  • Trento Longaretti, italienischer Maler

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:Framura staz ferr E402.jpg
Die Eisenbahnstation von Framura

Viele Bewohner der Gemeinde gehen ihrem Erwerb hauptsächlich im Fremdenverkehr nach. Ansonsten gibt es kleine, familiengeführte Geschäfte.

Durch eine Eisenbahnstation an der Bahnstrecke Pisa–Genua wird die Gemeinde mit den Nachbardörfern und mit La Spezia und Sestri Levante verbunden.

Weblinks

Commons: Framura – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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