Adscheid
Adscheid Stadt Hennef (Sieg)
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(215)&title=Adscheid 50° 46′ N, 7° 21′ O
{{#coordinates:50,758611|7,351944|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Adscheid | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 142 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 215 (Jan. 2026)<ref>Hennef: Wohnplatzverzeichnis, Einwohnermeldeamt der Stadt Hennef</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 53773 | |||||
| Vorwahl: | 02248 | |||||
Lage von Adscheid in Nordrhein-Westfalen
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Adscheid ist ein Ortsteil der Stadt Hennef (Sieg) im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen.
Lage
Adscheid liegt südlich der Sieg an einem Ausläufer des Westerwaldes auf 155 Meter Höhe über NN. Der namensgebende Höhenrücken (Scheid) wird von dem Limersbach und den ein FFH-Gebiet-bildenden Gewässern Adscheider Bach und Ahrenbach begrenzt.
Geschichte
Zehntherr für den Hof Adscheid war der Cassiusstift Bonn. Außerdem war der Ort abgabepflichtig an den Stift Schwarzrheindorf.
Adscheid war bis Ende des 18. Jahrhunderts eine Honnschaft im Kirchspiel Uckerath. Zu der Honnschaft gehörten die Orte
- Bierth (jetzt Teil von Uckerath)
- Lescheid (60 Einwohner)
- Beiert (12 Einwohner)
- Hahnenhardt (18 Einwohner)
und der 1854 untergegangene Hof Kleinadscheid.
Die Honschaft Adscheid hatte 1742 198 Einwohner in 30 Haushalten, 1791 236 Einwohner in 40 Haushalten.<ref>H.Goldschmidt: Amtliche Statistik am Niederrhein im 18. Jahrhundert in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik 103 III. Folge 53, 1917</ref>
Von 1806 bis 1813 gehörte Adscheid im Großherzogtum Berg zum Kanton Hennef und dort seit 1808 zur Mairie (Bürgermeisterei) Uckerath.
Bis zum 1. August 1969 gehörte Adscheid zur Gemeinde Uckerath, im Rahmen der kommunalen Neugliederung des Raumes Bonn wurde Uckerath, damit auch der Ort Adscheid, der damals neuen amtsfreien Gemeinde „Hennef (Sieg)“ zugeordnet.
Kapelle St. Agatha
1687 wurde die mittelalterliche Kapelle St. Agatha erstmals erwähnt. Der Gärtner der Abtei Michaelsberg hinterließ Mittel zur Ausstattung und Vollendung der Kapelle. 1734 und 1858 fanden Erweiterungen der Kapelle statt. 1926 wurde das Fachwerk der Kapelle verputzt. Im März 1945 wurde der Bau durch Granateinschläge beschädigt, die Renovierung dauerte bis 1949 an. 1969 erfolgte der Abbruch der alten Kapelle und ein Neubau durch die Dorfgemeinschaft.<ref>P.Gabriel Busch (Hrsg.): Kapellenkranz um den Michaelsberg, 113 Kapellen im alten Dekanat Siegburg, Verlag Abtei Michaelsberg, 1985</ref>
Kultur
In Adscheid ist das Atelier „Rosa Aussicht“ der Künstlerin Martina Clasen ansässig. Seit 2022 findet dort jährlich das Kunst- und Kulturfestival „Dorf Leben Kunst“ statt, das Ausstellungen regionaler Künstler mit einem Musik- und Rahmenprogramm verbindet.<ref>Atelier Rosa Aussicht – Veranstaltungen. Abgerufen am 19. März 2026.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Adscheid | Ahrenbach | Allner | Altenbödingen | Altglück | Auel | Beiert | Berg | Blankenbach | Bödingen | Bröl | Bülgenauel | Büllesbach | Büllesfeld | Dahlhausen | Dambroich | Darscheid | Depensiefen | Derenbach | Dondorf | Dürresbach | Eichholz | Eulenberg | Fernegierscheid | Greuelsiefen | Hahnenhardt | Halberg | Halmshanf | Hanf | Happerschoß | Haus Oelgarten | Heckelsberg | Heisterschoß | Hennef Zentrum | Hermesmühle | Hofen | Hommerich | Hossenberg | Hove | Hüchel | Hülscheid | Issertshof | Käsberg | Kningelthal | Knippgierscheid | Köschbusch | Kraheck | Kümpel | Kurenbach | Kurscheid | Lanzenbach | Lauthausen | Lescheid | Lichtenberg | Liesberg | Löbach | Lückert | Meisenbach | Michelshohn | Mittelscheid | Niederhalberg | Oberauel | Oberhalberg | Petershohn | Raveneck | Ravenstein | Rott | Röttgen | Rütsch | Schächer | Scheuren | Scheurenmühle | Söven | Sommershof | Stadt Blankenberg | Stein | Stoßdorf | Striefen | Süchterscheid | Theishohn | Uckerath | Wasserheß | Weingartsgasse | Weldergoven | Wellesberg | Westerhausen | Wiederschall | Wiersberg | Wippenhohn | Zumhof