Zonser Grind
NSG Zonser Grind
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Rheinschleife am Zonser Grind<ref>Aufgenommen mit Fischauge-Projektion, also stark verzerrten Rändern. Hier in noch nicht perfekter Panoramaansicht</ref> | ||||||
| Lage | Dormagen, Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen, Deutschland | |||||
| Fläche | 328,51 | |||||
| Kennung | NE-013 | |||||
| WDPA-ID | 82962 | |||||
| Natura-2000-ID | DE-4405-301/DE-4807-301 | |||||
| FFH-Gebiet | 2336 ha bzw. 706 ha | |||||
| Geographische Lage | 51° 9′ N, 6° 51′ O
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| Meereshöhe | von 35 m bis 39 m (ø 37 m) | |||||
| Einrichtungsdatum | 1982<ref name="NSG-Info"/> | |||||
| Rahmenplan | rechtskräftiger Landschaftsplan 2001 | |||||
| Verwaltung | Rhein-Kreis Neuss | |||||
Das Naturschutzgebiet Zonser Grind liegt auf dem Gebiet der Stadt Dormagen im Rhein-Kreis Neuss in Nordrhein-Westfalen. Das Gebiet erstreckt sich linksrheinisch auf einer nach Nord-Osten ausgreifenden 180-Grad-Rheinschleife zwischen den beiden Dormagener Ortsteilen Zons im Süden und Stürzelberg im Westen.<ref>Karte Naturschutzgebiet Zonser Grind auf openstreetmap.org</ref><ref>Zonser Grind in der World Database on Protected Areas (englisch)</ref>
Beschreibung
Das etwa 329 ha große Gebiet wurde im Jahr 1982 unter der Schlüsselnummer NE-003 unter Naturschutz gestellt.
Das Naturschutzgebiet ist als Teilfläche des FFH-Gebietes „Urdenbach - Kirberger Loch - Zonser Grind“ von überregionaler Bedeutung und in das Natura 2000 Biotopnetz eingebunden. Zusätzlich ist der Rheinuferbereich des Zonser Grind Teilfläche des FFH-Gebietes: „Rhein-Fischschutzzonen zwischen Emmerich und Bad Honnef“.<ref name="NSG-Info">Naturschutzgebiet „Zonser Grind“ (NE-003) im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-WestfalenVorlage:Abrufdatum</ref>
Das vom Rhein umfasste Gebiet steht fast vollständig unter Naturschutz und besteht aus gedüngten Mähwiesen und in Reihen stehenden Hybridpappeln, in denen sich Pirol und Steinkauz einfinden. Ein großer Flächenanteil wurde zu einem Wasserschutzgebiet erklärt, welches zur Straße hin abgezäunt ist.
Der botanisch bedeutsame Teil befindet sich zwischen Stromkilometer 723 und 724 auf der westlichen Seite des Rheinbogens. Der Rhein ist hier sehr breit, unverbaut und von Kies- und Sandbänken eingefasst. Auf den lockeren, oft kalkhaltigen Binnendünensanden gedeihen Fuchsschwanzgewächse, Silber-Weiden, Korb- und Mandelweiden (Salix trianda)-Gebüsch, Steinkraut, Quecken und Land-Reitgras.<ref> [1]|Haus der Natur - Biologische Station Rhein-Kreis Neuss e. V. Betreuungsgebiet Zonser Grind</ref>
Galerien
- Pflanzenwelt
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Westlichster Endpunkt des NSG b. Stürzelberg
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NSG bei Stürzelberg mit höhlenreichen Altbäumen
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Blütenreiche Magerwiese nördl. Zonser
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Skabiosen-Flockenblume im NSG
- Tierwelt
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Steinkauz vor Baumhöhle
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Tagpfauenauge auf Kratzdistel im NSG
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Graureiher im Rheinuferbereich
Weblinks
- Liste der Naturschutzgebiete im Rhein-Kreis Neuss
- Naturschutzgebiet „Zonser Grind“ (NE-003) im Fachinformationssystem des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-WestfalenVorlage:Abrufdatum
- Karte Naturschutzgebiet Zonser Grind auf openstreetmap.org
- Zonser Grind in der World Database on Protected Areas (englisch)
Einzelnachweise
<references />
Literatur
- S. Buchen: Die Vegetationsverhältnisse der linksrheinischen Dünengebiete Zonser Grund und nördlich der Spey bei Nierst. Staatsexamensarbeit, Univ. Duisburg, 1981.
- K.-H. Knörzer: Dünenvegetation am Niederrhein mit Elementen der kontinentalen Salzsteppe. Decheniana, Bd. 117, S. 153–157.
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