Zum Inhalt springen

Noe Noack

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. September 2025 um 19:26 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Ernst Noack Vorlage:SportPicto

Noe Noack at Puch Open Air 03.jpg
Noe Noack als Moderator auf dem Puch Open Air 2024

Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 27. Januar 1963 (63 Jahre)
Geburtsort AltöttingDeutschland
Beruf Hörfunkmoderator, Radio-DJ
Karriere
Verein VfL Waldkraiburg
Status nicht aktiv
Medaillenspiegel
Deutsche Meisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Deutsche Meisterschaften
Bronze Stuttgart 1985 Crosslauf (2,8 km Team)
Gold Berlin 1986 Crosslauf (2,8 km Team)
Bronze Berlin 1986 Crosslauf (3,7 km Solo)
letzte Änderung: 8. Dezember 2017

Ernst „Noe“ Noack (* 27. Januar 1963<ref>Noe Noack. Eintrag bei UpClosed.com.</ref> in Altötting) ist ein deutscher Radiomoderator, Musik- und Sportjournalist, (Radio-)DJ und Labelmitbetreiber. Er erzielte vor allem in den 1980er Jahren diverse Skilanglauf- und Laufsporterfolge.

Rundfunktätigkeit

Noe Noack besuchte in München von 1986 bis 1990 die Deutsche Journalistenschule, die er mit dem Diplom Journalistik abschloss.<ref>Diplom-Journalistik, 1986-1990. In: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Absolventen: 1981–1990 – 20. Lehrredaktion (Memento vom 9. Dezember 2017 im Internet Archive). Deutsche Journalistenschule.</ref>

Er begann 1988 als Reporter und Autor für die Ö3-Musicbox des ORF und bei FM4 mit dem Schwerpunkt Musik und Konzerte.<ref>Das mit dem bayerischen Radio. FM4-Journal '07: KW 43.</ref> Seit 1992 ist er Mitglied des Zündfunk-Teams auf Bayern 2 im Radioprogramm des Bayerischen Rundfunks (BR) und moderiert dort die Sendung Nachtsession.<ref name="Nachtsession">Nachtsession: Noe Noack. BR; Stand: 28. Januar 2008.</ref>

Als Sportreporter berichtete er bei diversen Olympischen Spielen, Nordischen Skiweltmeisterschaften, Leichtathletik-Weltmeisterschaften und Fußball-Europameisterschafts- bzw. Bundesligaspielen.<ref>Autorenbeschreibung zum Artikel <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mit Skirollern und zu Fuß durch den Thüringer Wald (Memento des Vorlage:IconExternal vom 8. Dezember 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/team-forever-nordic.de Team Forever Nordic, 14. Juni 2015.</ref> Auf Bayern 1 ist er als Reporter für die Sendung Heute im Stadion tätig.<ref>Lion's Den Dubshower, Sportfreunde Stiller. Günter Koch revisited: Voll in den Mann (7. Teil). ARD-Hörspieldatenbank .</ref>

Unter anderem war er auch 2004 als Sprecher in Barbara Schäfers Hörspiel zu Andreas Neumeisters Buch Angela Davis löscht ihre Website tätig.<ref>Angela Davis löscht ihre Website (BR 2004) in der ARD-Hörspieldatenbank.</ref>

Musik

Als DJ außerhalb des Rundfunks arbeitet er national und international, ist aber hauptsächlich einem Münchner Publikum bekannt.

1994 gründete er mit Albert Pöschl (alias „Jason Arigato“)<ref name="SZ 22. Mai 2015" /> und Ralf Summer sein eigenes Dancehall-Reggae-Soundsystem Lion's Den Dubshower, später dann Lion's Den 63, bei dem er unter dem Pseudonym „Knockout“ fungiert.<ref>B. Ackermann; J. Temsch: Lion´s Den 63. Süddeutsche Zeitung, 11. Mai 2010.</ref> Zusammen mit den beiden gründete er im April 2000 auch das Independent-Label Echokammer.<ref name="SZ 22. Mai 2015">Bunte Mischung. Das Label Echokammer feiert seinen Geburtstag. Süddeutsche.de, 22. Mai 2015.</ref> Im Münchner Atomic Café veranstalteten sie von 1998 bis 2003 monatlich den Echokammer-Dubclub.

Sportliche Erfolge (Auswahl)

Noack ist passionierter Skilangläufer und Läufer. Er war in seiner Jugend Mitglied des TV 1864 Altötting und gehörte in der dort 1978 gegründeten und längst wieder aufgelösten Sparte „Skilanglauf“ neben seinem gleichnamigen Vater sowie Dieter Amslinger und seiner damaligen Frau Annemarie, geborene Wittmann und später verheiratete Glas, die als Kanutin erfolgreich wurde, zu den erfolgreichen Einzelsportlern der Vereinssparte.<ref>Historie. TV 1864 Altötting e.V.</ref><ref>Gesamtdeutsche Bestenlisten im 1.500 Meter Lauf der Jugend U20. Zusammengestellt von Jürgen Bloß und Hans Gast, Leichtathletikarchiv Rheinland-Pfalz.</ref> 1981 erreichte er Platz 4 bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Skilanglauf.

Als junger Erwachsener wurde er Mitglied des VfL Waldkraiburg.<ref>1Meile Männer 2015. Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation (DGLD).</ref> Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 1985 holte er in der Mannschaftswertung beim 2,8-km-Crosslauf Mittelstrecke zusammen mit Paul Deuritz und Peter Spahn die Bronzemedaille. Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 1986 erreichte er in der 4 × 1500-m-Staffel zusammen mit Michael Spöttel, Stefan Pichler und Engelbert Franz Platz 6. Im Crosslauf Mittelstrecke über die Distanz von 3,7 km gewann er die Bronzemedaille und in der Mannschaftswertung beim 2,8-km-Crosslauf Mittelstrecke zusammen mit Deuritz und Spahn die Goldmedaille.

Wie auch schon sein Vater im Jahr 1966 es tat, startete Noack 2005 beim Vasaloppet und belegte unter 14.000 Teilnehmern Platz 270.<ref>Noe Noack. In: Mitwirkende | K–O. Internationale Frühjahrsbuchwoche München.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />