Zum Inhalt springen

Ohndorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Mai 2024 um 14:51 Uhr durch imported>Berdi2 (Änderungen von 2A01:599:719:2B2D:145B:DA08:DFDE:2382 (Diskussion) auf die letzte Version von Berdi2 zurückgesetzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein Ohndorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Hohnhorst im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen. Zusammen mit den Gemeinden Haste und Suthfeld sowie der Stadt Bad Nenndorf bildet Hohnhorst die Samtgemeinde Nenndorf. Am 1. Januar 2017 lebten hier 411 Einwohner.

Geographische Lage

Ohndorf liegt etwa 27 Kilometer westlich von Hannover. Im Westen begrenzt die Rodenberger Aue die Ortschaft. Im Norden befindet sich in einer Entfernung von 2,5 km der Mittellandkanal.

Verkehr

Nördlich des Ortes verläuft die Bahnstrecke BerlinHannoverRuhrgebiet. Zur Expo Hannover wurde auf dieser Strecke eine S-Bahn-Linie von Hannover nach Minden eingerichtet. Diese Anbindung ist über den Bahnhof Haste nutzbar. Hannover erreicht man in etwa 35 Minuten. Der ÖPNV wird über eine Linie der Schaumburger Verkehrs-Gesellschaft abgewickelt. Außerdem bedient der Bürgerbus Bad Nenndorf eine Haltestelle.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Ohndorf im Jahr 1289. Anhand von Fundamenten und dem Taufstein einer alten Kapelle lässt sich ein längeres Bestehen des Ortes bezeugen.<ref> [1] Ortsbeschreibung durch die Samtgemeinde Hohnhorst.</ref>

Die Gemeindeakten vom Jahr 1893 berichten vom Kauf einer Handdruckspritze für den Ort. 1925 zählte Ohndorf 426, 1933 und 1939 jeweils 393 Einwohner.<ref>Ausführlich: Blazek, Matthias: Die Grafschaft Schaumburg 1647–1977. ibidem, Stuttgart 2011, S. 82 ff., 128, ISBN 978-3-8382-0257-0.</ref>

Am 1. März 1974 wurde Ohndorf in die Gemeinde Hohnhorst eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 192.</ref>

Durch reges Engagement der Dorfgemeinschaft konnte die Ortschaft in den vergangenen Jahren mehrfach Auszeichnungen im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ erhalten.

Literatur

  • Heinrich Munk: 750 Jahre Ohndorf: 1289–1989. Rinteln, Bösendahl, 1989

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 21′ N, 9° 21′ O

 {{#coordinates:52,35618|9,35092|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-NI
   |type=city
  }}