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Karl Heinz Engelhorn

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Karl Heinz Engelhorn (* 6. September 1905 in Hagenau, Reichsland Elsaß-Lothringen;<ref name=":0">James A. Engelhorn: The Engelhorn family. The descendants of Marcus Engelhorn, circa 1600, magistrate and innkeeper in Hockenheim, Baden, Germany. Including the Hockenheim, Mannheim and Altlussheim lines and the descendants of the Allamakee County, Iowa, and San Jose County, Illinois Engelhorns. Gateway Press, 1997. S. 26.</ref> † 24. Oktober 1944, hingerichtet im Zuchthaus Brandenburg) war ein deutscher Berufsoffizier und Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944.

Leben

Karl Heinz Engelhorn ist der Sohn von Friedrich Wilhelm Engelhorn (1872–1946) und Maria Friederike geb. Kauffmann (1878–1946). Sein Großvater war der Verwaltungsbeamte Eduard Engelhorn, ein Cousin des BASF-Mitbegründers Friedrich Engelhorn.

1925 war er als Offizieranwärter bei der Abwehr.<ref name=":0" /> In Frankfurt heiratete er am 25. Juli 1936 Vera Baunach (1916–2009).<ref>Genealogisches Handbuch des Adels. C.A. Starke, 1978, S. 456 (google.com [abgerufen am 20. August 2021]).</ref><ref>ISG FFM Bestand A.54.03 in Nr. 1349 - Engelhorn, Vera geb. Bauna... - Arcinsys Detailseite. Abgerufen am 6. Februar 2025.</ref> Sein Schwager war der Generaloberst Karl-Adolf Hollidt.<ref>Gerd F. Heuer: Die Generalobersten des Heeres.</ref>

Attentat vom 20. Juli 1944

Oberst Georg Alexander Hansen, dem Vertrauten und Nachfolger von Wilhelm Canaris als Chef der Abwehr, weihte den Oberstleutnant im Generalstab Engelhorn in die Umsturzpläne gegen Hitler ein,<ref name=":1">Peter Steinbach, Johannes Tuchel, Ursula Adam: Lexikon des Widerstandes, 1933-1945. C.H.Beck, 1998, ISBN 978-3-406-43861-5, S. 53 (google.com [abgerufen am 20. August 2021]).</ref> berichtete diese, er stand wie andere Abwehrmitarbeiter unter Überwachung, aber nicht an die Geheime Staatspolizei.<ref>Don Allen Gregory: After Valkyrie: Military and Civilian Consequences of the Attempt to Assassinate Hitler. McFarland, 2018, ISBN 978-1-4766-7152-9, S. 104 (google.com [abgerufen am 20. August 2021]).</ref> Nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 wurde Engelhorn verhaftet und vom Oberreichsanwalt beim Volksgerichtshof wegen Hoch- und Landesverrat angeklagt.<ref name=":1" /> Am 24. August 1944 folgte gemeinsam mit 14 anderen Verdächtigen seine Anhörung.<ref>Don Allen Gregory: After Valkyrie: Military and Civilian Consequences of the Attempt to Assassinate Hitler. McFarland, 2018, ISBN 978-1-4766-7152-9, S. 79 (google.com [abgerufen am 20. August 2021]).</ref> Fünf Verhandlungstage brauchte der Volksgerichtshof unter dessen Präsidenten Roland Freisler für insgesamt sieben Angeklagte, ehe am 12. Oktober<ref>Bengt von zur Mühlen (Hg.): Die Angeklagten des 20. Juli vor dem Volksgerichtshof. Chronos Film GmbH, Berlin 2001, S. 163</ref> Karl Heinz Engelhorn sowie vier weitere Angeklagte zum Tode verurteilt wurden. Die Hinrichtung fand am 24. Oktober im Zuchthaus Brandenburg durch eine Erschießung<ref name=":1" /> oder Erhängen statt.<ref>Don Allen Gregory: After Valkyrie: Military and Civilian Consequences of the Attempt to Assassinate Hitler. McFarland, 2018, ISBN 978-1-4766-7152-9, S. 105 (google.com [abgerufen am 20. August 2021]).</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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