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Amphetaminil

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Strukturformel
Datei:Amphetaminil Structural Formulae.png
Strukturformel ohne Stereochemie
Allgemeines
Name Amphetaminil
Andere Namen
  • [(1-Methyl-2-phenylethyl)amino](phenyl)acetonitril
  • Amfetaminil
  • Aponeuron
  • AN1
Summenformel C17H18N2
Kurzbeschreibung

kristalliner Feststoff<ref name="MERCK_Index" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN (Stereoisomerengemisch)
EG-Nummer 241-560-8
ECHA-InfoCard 100.037.767
PubChem 28615
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 250,3 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

84–87 °C<ref name="MERCK_Index">The Merck Index: An Encyclopedia of Chemicals, Drugs, and Biologicals. 14. Auflage. Merck & Co., Whitehouse Station NJ 2006, ISBN 0-911910-00-X, S. 93.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Amphetaminil ist ein Stoffgemisch mehrerer stereoisomerer Verbindungen und ein Derivat des Amphetamins. Amphetaminil unterscheidet sich nur durch einen Substituenten am Stickstoffatom vom Amphetamin bzw. durch zwei Substituenten an der Methylgruppe am Stickstoffatom im Vergleich zum Methamphetamin.

Pharmakologische Charakterisierung

Amphetaminil ist ein Psychopharmakon, genauer gesagt ein Sympathomimetikum (siehe auch Psychostimulanzien). In Westdeutschland stellte es seit 1961 die Berliner Firma Dr. med. Hans Voigt<ref>Bei Drogensüchtigen allzu beliebt. In: Die Zeit, Nr. 40/1972</ref> für die medizinische Verwendung unter dem Namen AN1 her. Es wurde unter anderem zur Antriebssteigerung bei Senioren eingesetzt.

Missbräuchlich wurde das Medikament auch als Rausch- und Partydroge verwendet.

Metabolismus und Wirkung

Amphetaminil wird im Körper schnell zu Amphetamin metabolisiert, weshalb die Wirkung und Suchtrisiken denen des Amphetamins entsprechen.

Datei:L-Amphetamin.svg
Strukturformel des (R)-Amphetamins

Stereoisomerie

Amphetaminil enthält zwei Stereozentren, es gibt also vier Stereoisomere:

Datei:Amphetaminil Structural Formulae of four Stereoisomers.png

  • (R)-2-[(R)-1-Phenylpropan-2-ylamino]-2-phenylacetonitril (CAS-Nr. Vorlage:CASRN)
  • (S)-2-[(S)-1-Phenylpropan-2-ylamino]-2-phenylacetonitril (CAS-Nr. Vorlage:CASRN)
  • (R)-2-[(S)-1-Phenylpropan-2-ylamino]-2-phenylacetonitril (CAS-Nr. Vorlage:CASRN)
  • (S)-2-[(R)-1-Phenylpropan-2-ylamino]-2-phenylacetonitril (CAS-Nr. Vorlage:CASRN)

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein