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Walter HWK 109-507

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Datei:HWK 109-507.jpg
HWK 109-507

Der Walter HWK 109-507 Flüssigkeitsraketenmotor wurde speziell zum Antrieb von Gleitbomben wie z. B. der Henschel Hs 293 entwickelt.

Der Motor wurde zusammen mit der Brennkammer, den Kraftstoffbehältern sowie dem Druckbehälter für die Treibstoffförderung als eigenständige Einheit konstruiert. Die Düse wurde nach unten gerichtet, damit der Vektor des Schubstrahles durch den Schwerpunkt des Fluggerätes verlief, womit sich eine stabile Fluglage ergab.

Als Kraftstoff kamen T-Stoff Wasserstoffperoxid (historisch: Wasserstoffsuperoxyd) sowie Z-Stoff (Calcium permanganate) zum Einsatz<ref>Rocket Engine, Walter HWK 109-507 | National Air and Space Museum. Abgerufen am 8. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. Bei Vermischung der beiden Komponenten fand eine chemische Reaktion, jedoch keine Verbrennung statt, auch als „kalter Betrieb“ bekannt. Der Schub von 590 kp (5,78 kN) wurde für 10 Sekunden aufrechterhalten.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

ja:ヴァルター機関#Walter HWK 109-507