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Andreas Berlin

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Andreas (Anders) Henricsson Berlin (* 20. Mai 1746 in Nordviks gård, Ångermanland; † 2. Juni 1773 in Iles de Los, heutiges Guinea) war ein schwedischer Arzt und Naturforscher. Er gilt als einer der Apostel Linnés.

Leben und Wirken

Andreas Berlin war einer der Doktoranden von Carl von Linné. Am 17. Dezember 1766 verteidigte er seine Dissertation unter dem Titel: Usus muscorum (Der Nutzen der Moosarten).

1772 ging er nach London, um dort bei Daniel Solander weiter zu studieren. Im Jahre 1773 vermittelte Solander ihn als Assistenten für den Insektenforscher Henry Smeathman (1742–1786). Er war auf dem Weg nach Afrika in das Gebiet des heutigen Sierra Leone.

Im April 1773 erreichten sie Bunce Island, wo die Engländer eine Handelsniederlassung hatten. Von dort reisten sie weiter nach Banana Islands. Am 2. Juni 1773 starb Andreas Berlin an einer Magenerkrankung auf den Îles de Los westlich von Conakry, der Hauptstadt von Guinea. Er konnte daher von seiner Reise nur wenige Proben an Linné schicken.

Ehrentaxa

Daniel Solander benannte ihm zu Ehren die Gattung Berlinia <templatestyles src="Person/styles.css" />Sol. ex Hook.f. der Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).<ref>Umberto Quattrocchi: CRC World Dictionary of Plant Names: Common Names, Scientific Names, Eponyms, Synonyms, and Etymology. CRC Press Inc., 2000, S. 293, ISBN 0-8493-2676-1.</ref><ref>Joseph Dalton Hooker: Flora Nigritana. In: William Jackson Hooker: Niger Flora, Or, An enumeration of the plants of western tropical Africa, collected by the late Dr. Theodore Vogel. 1849, S. 326 ff.</ref> Auch die Gattung Isoberlinia <templatestyles src="Person/styles.css" />Craib & Stapf aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) ist nach ihm benannt.<ref name="Burkhardt2022" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Burkhardt2022">Lotte Burkhardt 2022: Eine Enzyklopädie zu eponymischen Pflanzennamen: Von Menschen & ihren Pflanzen – Berlin: Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin. – https://doi.org/10.3372/epolist2022, Berlin 2022. </ref> </references>

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