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Marie Beutlmayr

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Marie Beutlmayr (geboren als Marie Stadler 26. Februar 1870 in Neukirchen am Walde, Österreich-Ungarn<ref>Matricula Online – Neukirchen am Walde, Taufen - Duplikate 1870, 6. Zeile</ref>; gestorben 6. Mai 1948 in Linz) war eine österreichische Politikerin der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP).

Beruf

Marie Beutlmayr arbeitete zunächst als Hausgehilfin in Wien, später als Arbeiterin in der Franckfabrik (einer Fabrik für Kaffee-Ersatz) in Linz und danach als Sekretärin in einem Dampfsägewerk.

Privat

Marie Stadler heiratete den Arbeiter Beutlmayr, sie hatten ein Kind.

Politische Funktionen

Zwischen dem 23. Juni 1919 und dem 18. Mai 1925 (während der XII. Wahlperiode) war Marie Beutlmayr die erste und einzige Frau im Oberösterreichischen Landtag.<ref>Landeskorrespondenz Nr. 239 vom 13. Oktober 2005. In: land-oberoesterreich.gv.at. Land Oberösterreich, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Februar 2020; abgerufen am 12. Februar 2020.</ref>

Sonstige Funktionen

  • 1893: Mitbegründerin eines Arbeiterinnen-Bildungsvereines in Linz
  • 1933: Mitglied des Frauenzentralkomitees<ref>Eugenie Brandl. Universität Wien, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 19. September 2024.</ref>

Gemeinsam mit Marie Beutlmayr wurden beim letzten außerordentlichen Parteitag 1933 Marie Bock, Emmy Freundlich, Leopoldine Glöckel, Rosa Jochmann, Käthe Leichter, Adelheid Popp, Gabriele Proft, Therese Schlesinger, Amalie Seidel, Katharina Graf, Helene Postranecky, Anna Witternigg, Maria Matzner, Maria Köstler, Maria Tusch, Maria Ducia, Anna Fäßler, Eugenie Brandl und Marie Hartmann ins Frauenzentralkomitee gewählt.

Ehrungen

  • 1945: Ehrenvorsitzende der Sozialistischen Frauenbewegung
  • 1989: In der Linzer Katastralgemeinde Waldegg wurde der Beutlmayrweg nach ihr benannt<ref>Vorlage:Stadtgeschichte.linz</ref>

Literatur

  • Beutlmeyer, Marie, in: Gudrun Wedel: Autobiographien von Frauen : ein Lexikon. Köln : Böhlau, 2010, S. 89

Weblinks

Einzelnachweise

<references />