Zum Inhalt springen

Boron

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 21. Oktober 2024 um 15:11 Uhr durch imported>Orci (Sehenswürdigkeiten: lf).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Boron
Datei:Blason ville fr Boron (Territoire-de-Belfort).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Bourgogne-Franche-Comté
Département (Nr.) Territoire de Belfort (90)
Arrondissement Belfort
Kanton Grandvillars
Gemeindeverband Sud Territoire
Koordinaten 47° 34′ N, 7° 1′ OKoordinaten: 47° 34′ N, 7° 1′ O
 {{#coordinates:47,561111111111|7,0102777777778|primary
dim=20000 globe= name=Boron region=FR-90 type=city
  }}
Höhe 360–397 m
Fläche
Einwohner 484 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 90100
INSEE-Code 90014
Datei:Mairie de Boron.jpg
Mairie Boron

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Boron ist eine französische Gemeinde im Département Territoire de Belfort in der Region Bourgogne-Franche-Comté.

Geographie

Boron liegt auf 375 m Höhe, etwa 15 Kilometer südöstlich der Stadt Belfort (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im Flachland der Burgundischen Pforte, in der Mulde eines Seitentals des Ruisseau de l’Écrevisse.

Die Fläche des Vorlage:Metadaten Fläche FR km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt der leicht gewellten Landschaft im Bereich der Burgundischen Pforte (Trouée de Belfort). Der nördliche Teil des Gebietes wird in Südost-Nordwest-Richtung von der Talmulde des Dorfbachs durchquert, der für die Entwässerung über die Écrevisse und die Bourbeuse zur Allaine sorgt. Flankiert wird diese Mulde auf beiden Seiten von einem Plateau, das durchschnittlich auf 390 m liegt. Es ist teils mit Acker- und Wiesland, teils mit Wald bedeckt. In Mulden- und Tallagen befinden sich verschiedene Weiher, die für die Fischzucht angelegt wurden. Nach Westen erstreckt sich das Gemeindeareal über das Plateau in das ausgedehnte Waldgebiet Bois Lachat, nach Südosten bis in den Grand Bois. Mit 397 m wird an der südlichen Gemeindegrenze im Grand Bois die höchste Erhebung von Boron erreicht.

Nachbargemeinden von Boron sind Grosne und Vellescot im Norden, Florimont im Osten, Faverois und Joncherey im Süden sowie Grandvillars im Westen.

Geschichte

Erstmals schriftlich erwähnt wird Boron im Jahr 1105 in einer Urkunde des Priorats Froidefontaine. Seit dem 12. Jahrhundert gehörte Boron zur Grafschaft Ferrette. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gelangte das Dorf unter die Oberhoheit der Habsburger. Zusammen mit dem Sundgau kam Boron mit dem Westfälischen Frieden 1648 an die französische Krone. Seit 1793 gehörte das Dorf zum Département Haut-Rhin, verblieb jedoch 1871 als Teil des Territoire de Belfort im Gegensatz zum restlichen Elsass bei Frankreich.

Datei:Boron, Église Saint-Luc.jpg
Kirche Saint-Luc

Bevölkerung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011 2020
Einwohner 187 189 227 291 356 351 401 434 489

Mit 484 Einwohnern (1. Januar 2023) gehört Boron zu den kleinen Gemeinden des Départements Territoire de Belfort. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts abgenommen hatte (1901 wurden noch 271 Personen gezählt), wurde seit Beginn der 1970er Jahre wieder ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum verzeichnet.

Sehenswürdigkeiten

Die Kirche Saint-Luc wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Seither bildet Boron eine eigene Pfarrei; vorher gehörte es zur Pfarrei Grosne. Der Ortskern ist geprägt von Fachwerkhäusern im traditionellen Stil des Sundgaus. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Boron war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht), die Fischzucht und die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Daneben gibt es heute einige Betriebe des lokalen Kleingewerbes. Mittlerweile hat sich das Dorf zu einer Wohngemeinde gewandelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der Umgebung und in der Agglomeration Belfort ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Straßenverbindungen an einer Departementsstraße, die von Delle nach Dannemarie führt. Der nächste Anschluss an die Autobahn A36 befindet sich in einer Entfernung von ungefähr 16 Kilometern. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Grosne und Grandvillars.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Territoire de Belfort. Flohic Editions, Paris 1999, ISBN 2-84234-037-X, S. 187–188.

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang Andelnans | Angeot | Anjoutey | Argiésans | Autrechêne | Auxelles-Bas | Auxelles-Haut | Banvillars | Bavilliers | Beaucourt | Belfort | Bermont | Bessoncourt | Bethonvilliers | Boron | Botans | Bourg-sous-Châtelet | Bourogne | Brebotte | Bretagne | Buc | Charmois | Châtenois-les-Forges | Chaux | Chavanatte | Chavannes-les-Grands | Chèvremont | Courcelles | Courtelevant | Cravanche | Croix | Cunelières | Danjoutin | Delle | Denney | Dorans | Eguenigue | Éloie | Essert | Étueffont | Évette-Salbert | Faverois | Fêche-l’Église | Felon | Florimont | Fontaine | Fontenelle | Foussemagne | Frais | Froidefontaine | Giromagny | Grandvillars | Grosmagny | Grosne | Joncherey | Lachapelle-sous-Chaux | Lachapelle-sous-Rougemont | Lacollonge | Lagrange | Lamadeleine-Val-des-Anges | Larivière | Lebetain | Lepuix | Lepuix-Neuf | Leval | Menoncourt | Meroux-Moval | Méziré | Montbouton | Montreux-Château | Morvillars | Novillard | Offemont | Pérouse | Petit-Croix | Petitefontaine | Petitmagny | Phaffans | Réchésy | Recouvrance | Reppe | Riervescemont | Romagny-sous-Rougemont | Roppe | Rougegoutte | Rougemont-le-Château | Saint-Dizier-l’Évêque | Saint-Germain-le-Châtelet | Sermamagny | Sevenans | Suarce | Thiancourt | Trévenans | Urcerey | Valdoie | Vauthiermont | Vellescot | Vescemont | Vétrigne | Vézelois | Villars-le-Sec Vorlage:Klappleiste/Ende