Dolomiti Superski
Dolomiti Superski (vollständig {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), verkürzt {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein Verbund von zwölf Skigebieten in den Dolomiten, deren Skilifte und Pisten mit einem einzigen Skipass genutzt werden können.<ref name="FZ" /><ref name="SWZ" /> Der Sitz des im Jahr 1974 mit damals sechs Skigebieten vom Mailänder Rechtsanwalt Gianni Marzola<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skisport und der Name Marzola gehören zusammen ( vom 21. Juli 2015 im Internet Archive), Website der TIS innovation park der Autonomen Provinz Bozen vom 10. April 2014, abgerufen am 12. Mai 2014.</ref><ref>Gottfried Solderer: Das 20. Jahrhundert in Südtirol (Band 4), Raetia 2002, ISBN 978-88-7283-183-0 (Google Buchvorschau)</ref> gegründeten Konsortiums befindet sich in Runggaditsch in der Gemeinde Kastelruth (Südtirol). Während die ca. 130 Betreiber der Aufstiegsanlagen unternehmerisch unabhängig sind, agiert Dolomiti Superski als Koordinator: Buchung, Ticketverkauf und Marketing werden zentral gesteuert; die Erträge werden anschließend nach einem Verteilungsschlüssel, der den Qualitätswettbewerb unter den teilnehmenden Betreibern fördert, an die Mitglieder ausgeschüttet.<ref name="KZ" />
Im Jahr 2013 setzte der Verbund ca. 290 Millionen Euro<ref name="wiku2014">Dolomiten Wirtschaftskurier vom 26. November 2014, Seiten 4–6</ref> um und beschäftigte etwa 3000 (Saison-)Mitarbeiter.<ref name="Holle" /> Im Jahr 2012/2013 wurden vier Millionen Skipässe verkauft.<ref name="hgv" /> Die Skigebiete von Dolomiti Superski verfügen nach eigenen Angaben über 460 Lifte<ref name="DSLift" /> mit einer Beförderungskapazität von 630.000 Personen pro Stunde<ref name="wiku2014" /> und umfassen 1200 Kilometer Piste<ref name="DSSki" />, die von 4700 Schneekanonen beschneit und 320 Pistenfahrzeugen präpariert werden. Damit war der Verbund bis 2016<ref name="SSC" /> der größte seiner Art in Europa<ref name="KZ" /> und gehört mit dem Gründungsjahr 1974 zu den ältesten.
In einer Untersuchung des Schweizerischen Institut für Entrepreneurship (SIFE) der Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur zur Rolle von Innovationen im Tourismus wird Dolomiti Superski als „Königsbeispiel für Kooperation“ bezeichnet und in der Best-Practice-Studie über den alpinen Tourismus untersucht.<ref name="chur" /> Das Kooperationsmodell von Dolomiti Superski wurde Vorbild für spätere Zusammenschlüsse wie beispielsweise Ski amadé.
Folgende zwölf Regionen haben sich zum Dolomiti Superski zusammengeschlossen:
- Cortina d’Ampezzo
- Kronplatz
- Alta Badia
- Gröden – Seiser Alm
- Fassatal – Skigebiet Carezza – Karersee
- Arabba – Marmolada
- Drei Zinnen, seit 1975
- Val di Fiemme – Obereggen (Ski Center Latemar), seit 1976
- San Martino di Castrozza – Passo Rolle, seit 1976
- Gitschberg-Jochtal – Brixen, seit 1979
- Alpe Lusia – San Pellegrino, seit 1984
- Civetta, seit 1993<ref name="wiku2014" />
Im Gebiet des Liftverbundes befinden sich die Sellaronda und die angrenzende Gardena Ronda.
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="chur"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Innovation im alpinen Tourismus: So stellen die Besten ihre Weichen für die Zukunft ( vom 2. Mai 2014 im Internet Archive), Medienmitteilung der HTW Chur vom 4. Dezember 2013, abgerufen am 1. Mai 2014.</ref> <ref name="DSLift"> Geöffnete Lifte und Anlagen auf suedtirol.com </ref> <ref name="DSSki"> Das Skigebiet auf suedtirol.com </ref> <ref name="FZ"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zwölf Täler mit einem Skipass ( vom 2. Mai 2014 im Internet Archive), Darmstädter Echo vom 27. November 2002. </ref> <ref name="hgv"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />HGV-Stern an Franz Perathoner verliehen ( vom 3. April 2014 im Internet Archive), Südtirol Online vom 31. März 2014, abgerufen am 30. April 2014. </ref> <ref name="Holle"> Ärger mit Frau Holle, Focus 52/2003 vom 20. Dezember 2003, abgerufen am 30. April 2014. </ref> <ref name="KZ">Brigitte Küng, Andreas Ziltener: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Success Factors of Implementing Innovation in the Alpine Tourism Industry ( vom 2. Mai 2014 im Internet Archive). 58th International Council for Small Business World Conference, 20.–23. Juni 2013, Ponce (Puerto Rico), S. 15–16</ref> <ref name="SWZ"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />T. Mussner Direktor von Dolomiti Superski ( vom 2. Mai 2014 im Internet Archive), Südtiroler Wirtschaftszeitung vom 12. Oktober 2012, abgerufen am 30. April 2014.</ref> <ref name="SSC"> Neue Mega-Skikarte für Salzburg-Tirol, ORF Salzburg vom 29. Juni 2016, abgerufen am 5. November 2020. </ref> </references>