Cullumanushummel
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| Cullumanushummel | ||||||||||||
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| Datei:Waddenhommel, Bombus cullumanus.jpg
Cullumanushummel | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Bombus cullumanus | ||||||||||||
| (Kirby, 1802) |
Die Cullumanushummel (Bombus cullumanus), auch Marschhummel genannt,<ref name="RLD">Erwin Scheuchl, Hans Richard Schwenninger, Ronald Burger, Olaf Diestelhorst, Michael Kuhlmann, Christoph Saure, Christian Schmid-Egger, Noel Silló: Die Wildbienenarten Deutschlands – Kritisches Verzeichnis und aktualisierte Checkliste der Wildbienen Deutschlands (Hymenoptera, Anthophila). (PDF; 4897 kB) In: researchgate.net. S. 25–138, abgerufen am 10. März 2026.</ref> ist eine seltene und stark gefährdete Art aus der Gattung der Hummeln (Bombus) innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera).
Merkmale
Die Königin und die Arbeiterinnen sind schwarz mit rötlichem Hinterleib. Dadurch sind sie sehr schwer von der Steinhummel zu unterscheiden. Die Hinterbeine und der Pollenkorb sind dagegen völlig schwarz.<ref name="ADB" /> Die Männchen haben ein anderes Aussehen und sind recht farbenfroh: die Schnauze hat einen hellen Fleck, der Kragen ist beige, der mittlere Teil ist beige mit einem schwarzen Band darüber, der vordere Teil des Hinterleibs ist beige und wird von einem schwarzen Querband abgeschlossen, darauf folgt ein rotes Ende.
Lebensraum und Verbreitung
Die Cullumanushummel bevorzugt kalkreiche Blumenwiesen, trockene sonnige Sandflächen sowie blumenreiche Wegsäume und Landwirtschaftsflächen. Beobachtet wurde die Art z. B. auf Skabiosen-Flockenblumen und Brombeerbüschen. Nester wurden bisher nicht gefunden, doch es wird vermutet, dass diese unterirdisch liegen, z. B. in verlassenen Mäuse- oder Wühlmaushöhlen.<ref name="ADB" />
Die Art ist in Westeuropa von den Pyrenäen nordwärts bis Schweden verbreitet. Allerdings wird eine deutliche Abnahme der Populationen verzeichnet.<ref name="carn.ua.es">carn.ua.es: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bombus (Cullumanobombus) cullumanus ( vom 14. Dezember 2009 im Internet Archive; PDF; 85 KB, spanisch)</ref>
Systematik
Früher wurden zwei osteuropäische Formen zu dieser Art gerechnet, doch diese haben heute selbst Artstatus (Bombus serrisquama und Bombus appolineus).
Gefährdung
Der Bestand dieser Hummel hat sich in den letzten Jahren dramatisch verringert und heute gibt es nur noch in den Pyrenäen und im Zentralmassiv gesicherte Populationen. In Westeuropa gilt die Art als stark gefährdet.<ref name="ADB">Schwedische Artdatenbank (PDF; 138 kB)</ref><ref name="carn.ua.es" /> In Deutschland gilt die Art als ausgestorben.<ref>Paul Westrich, Ulrich Frommer, Klaus Mandery, Helmut Riemann, Haike Ruhnke, Christoph Saure & Johannes Voith: Rote Liste der Bienen Deutschlands. In: Paul Westrich (Hrsg.): Eucera. Band 1, Nr. 3. Eucera, Kusterdingen 2008, S. 33–37.</ref>
Literatur
- G. Holmström: Humlor – Alla Sveriges arter. 2007, ISBN 978-91-7139-776-8
Weblinks
- Fauna Europaea
- GBIF-Datenbank: Bombus cullumanus. In: gbif.org. Abgerufen am 5. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Einzelnachweise
<references />