Ralf Jester
Vorlage:Hinweisbaustein Ralf Jester, auch Ralph Jester, (* 8. September 1968 in Hamburg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Laufbahn
Jester begann mit dem Fußballsport beim Bramfelder SV. Dort spielte er in der Jugend mit Stefan Effenberg und Walter Laubinger in einer überaus erfolgreichen Juniorenmannschaft zusammen, die bis ins Halbfinale der deutschen B-Junioren-Meisterschaft 1984 einzog. Jester zählte, wie Laubinger, zur Hamburger Landesauswahl und wurde in die Juniorennationalmannschaft berufen. Mit der U16-Auswahl, die er als Mannschaftskapitän anführte, gewann er bei der U16-Fußball-Weltmeisterschaft 1985 nach einer 0:2-Finalniederlage gegen Nigeria die Silbermedaille.<ref name=":0">Ein Lotse geht von Bord. In: TuS Dassendorf. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Oktober 2008.</ref>
In der A-Jugend wechselte er zum Hamburger SV, spielte dort ein Jahr und stieg dann in die Amateurmannschaft des HSV auf. Im Frühjahr 1989 gehörte Jester der Amateurauswahl des Hamburger Fußball-Verbands an, die an einem Turnier in Leningrad teilnahm.<ref>Hamburg verlor. In: Hamburger Abendblatt. 25. Januar 1989, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Juli 2022.</ref> Wegen seiner konstant guten Leistungen bei den HSV-Amateuren erhielt er einen Profivertrag. 1989/90 kam Jester allerdings nur zu einem einzigen Bundesligaeinsatz. Er wurde im Heimspiel des HSV am 20. September 1989 gegen Werder Bremen für Ditmar Jakobs eingewechselt, der sich in jenem Spiel schwer verletzte und anschließend Sportinvalide wurde.
Als Profi konnte Ralf Jester sich nicht durchsetzen und ging zurück in den Amateurfußball. Er spielte ab 1990 beim Oberligisten TuS Hoisdorf,<ref>Sechs Oberligavereine - ihre Hoffnungen, ihre Ziele. In: Hamburger Abendblatt. 2. August 1990, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. November 2022.</ref> später beim SV Lurup. Mit dem SC Vorwärts-Wacker 04, für den er ab 1995 spielte,<ref>Die Ränkespiele von Barsbüttel. In: Hamburger Abendblatt. 13. November 1995, abgerufen am 23. September 2023.</ref> wurde er 1997 Hamburger Meister, mit der TuS Dassendorf holte er 2000 den Hamburger Pokal.<ref name=":0" /> Von 2004 bis 2007 war er Trainer des TuS Dassendorf (Landesliga).<ref>Landesliga Hansa: Umstrukturierung in Dassendorf. In: Sport Nord. 4. Februar 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Dezember 2025.</ref> Ab 2008 war Jester im Gespann mit Oliver Geier-Frederico Trainer der zweiten Dassendorfer Mannschaft in der Kreisliga.<ref>Kreisliga 3: Trainerduo für TuS-Reserve. In: Sport Nord. 3. März 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Dezember 2025.</ref> Jester übte dieses Amt ein Jahr lang aus.<ref>Aktuell: Abschiedsspiel für Ralph Jester. In: Sport Nord. 30. Mai 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Dezember 2025.</ref>
Sonstiges
Jester wurde zum Großhandelskaufmann ausgebildet.
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jester, Ralf |
| ALTERNATIVNAMEN | Jester, Ralph |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 8. September 1968 |
| GEBURTSORT | Hamburg, Deutschland |