Weingut Gerhard Aldinger
| Weingut Aldinger
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | WeingutAldinger.svg | |
| Rechtsform | OHG<ref>https://www.weingut-aldinger.de/de/impressum/</ref> |
| Gründung | 1492 |
| Sitz | Schmerstr. 25 / Ecke Lutherstr.
70734 Fellbach |
| Leitung | Hansjörg und Matthias Aldinger |
| Branche | Weinbau |
| Website | www.weingut-aldinger.de |
| Stand: 3. Januar 2026 | |
Das Weingut Aldinger befindet sich in der baden-württembergischen Stadt Fellbach im deutschen Weinbaugebiet Württemberg. Es produziert auf 22 Hektar Rebfläche 175.000 Flaschen Wein jährlich. Das Weingut ist Mitglied des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter e. V. (VDP).<ref name=":0">Weingut Aldinger: Interview. VDP, abgerufen am 3. Januar 2026.</ref>
Geschichte
Die Tradition des Weingutes reicht bis ins Jahr 1492 zurück, als Bentz der Aldinger von Aldingen nach Fellbach zog. Mittlerweile trägt die 16. Generation die Verantwortung.
Gerhard Aldinger heiratete 1955 Anneliese Pflüger. Er wandelte die Holzküferei seines Schwiegervaters in ein Weingut um. 1973 erwarb er die Lage „Untertürkheimer Gips“<ref name=":1">Das Weingut. Weingut Aldinger, abgerufen am 3. Januar 2026.</ref> – die als älteste Lage Stuttgarts gilt<ref name=":0" /> – und schuf mit den darauf angebauten Reben (zunächst vor allem Trollinger) bis dahin in Württemberg unbekannte mineralische Weine, die als „Gips“ bekannt wurden.<ref name=":1" /> Seit 1994 ist das Weingut Mitglied im Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP).<ref name=":2">Weingut Aldinger: Info. Abgerufen am 3. Januar 2026.</ref>
Der Sohn Gert Joachim Aldinger begann internationale Rebsorten anzubauen und setzte auf radikale Ertragsreduzierung. Heute leiten die Söhne Hansjörg und Matthias Aldinger das Weingut,<ref name=":1" /> wobei Matthias der Kellermeister und Hansjörg der Betriebsleiter ist.<ref name=":2" /> Sie entwickeln die Weinstilistik in eine frankophile Richtung.<ref name=":0" />
Weinlagen und Rebsorten
Wichtigste Lage des Weingutes Aldinger ist der 9,6 Hektar große Untertürkheimer Gips, der sich im Alleinbesitz des Weingutes befindet. Diese Lage ging aus einem ehemaligen Gipssteinbruch hervor und liegt teilweise auf der Gemarkung Stuttgart-Untertürkheim (→ Weinbau in Stuttgart).<ref name=":0" /> Andere Weinberge befinden sich am Fellbacher Kappelberg, am Rotenberger Schlossberg, am Uhlbacher Götzenberg, in Stetten im Remstal und in Hanweiler.<ref>Weinberg. Weingut Aldinger, abgerufen am 3. Januar 2026.</ref>
Das Weingut produziert rund 31 % Riesling, 13 % Spätburgunder, 13 % Lemberger, 7 % Chardonnay und Cabernet Sauvignon, 5 % Trollinger und je 6 % Merlot, Weißburgunder, Lemberger und Sauvignon Blanc.<ref name="E22" />
Auszeichnungen (Auswahl)
- 1994: als Mitglied in den VDP berufen
- 2004: Gault Millau WeinGuide: Aufsteiger des Jahres<ref>GAULT MILLAU Deutschland – Auszeichnungen – Aufsteiger des Jahres. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2012. Suche im Internet Archive )</ref>
- 2002: Vinum-Rotwein-Preis
- 2009: Klassifizierung mit drei Sternen bei Wein-Plus
- 2022: Falstaff: Spätburgunder Trophy Deutschland 2022 erster Platz für 2019er Marienglas Untertürkheim Gips, Spätburgunder
- 2022: 5 Sterne Eichelmann Weinführer 2022<ref name="E22">Eichelmann 2022 Deutschlands Weine von Gerhard Eichelmann ISBN 3-938839-53-8; mit alphabetisch geordneten Porträts der besten Erzeuger – 74 neue Erzeuger und 249 biologisch arbeitende Weingüter</ref>
Literatur
- Stuart Pigott, Andreas Durst, Ursula Heinzelmann, Chandra Kurt, Manfred Lüer, Stephan Reinhardt: Wein spricht Deutsch. 1. Auflage. Scherz, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-502-19000-4.
Siehe auch
Weblinks
- Internetauftritt des Weingutes
- Eintrag im Gault Millau, deutsche Ausgabe WeinGuide Deutschland (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2015. Suche im Internet Archive )
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 48° 48′ 21,4″ N, 9° 16′ 35,1″ O
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