Zum Inhalt springen

Brian Kilby

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. Juli 2024 um 08:26 Uhr durch imported>Redonebird (Leerzeichen vor/nach Bindestrich korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Brian Leonard Kilby (* 26. Februar 1938 in Coventry; † 30. Juni 2024)<ref>Brian Kilby, European and Commonwealth marathon champion, dies aged 86. In: Athletics Weekly. 9. Juli 2024, abgerufen am 12. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein britischer Marathonläufer, der 1962 Europameister wurde.

Kilby debütierte 1960 auf der Marathonstrecke und gewann in seinem zweiten Marathon den Meistertitel der AAA. Bis 1964 erlief er fünfmal in Folge den Meistertitel der AAA. Bei den Olympischen Spielen 1960 in Rom belegte er in 2:28:55 Stunden Rang 29.

Am 16. September 1962 siegte Kilby bei den Europameisterschaften in Belgrad in 2:23:18,8 Stunden mit 40 Sekunden Vorsprung auf den Belgier Aurèle Vandendriessche. Am 29. November 1962 gelang Kilby nach der AAA-Meisterschaft und dem Europameistertitel der dritte große Sieg des Jahres. Bei den British Empire and Commonwealth Games in Perth gewann er für England startend in 2:21:17 Stunden mit einer knappen Minute Vorsprung auf den Australier Dave Power.

1963 lief Kilby seinen schnellsten Marathon: In Port Talbot konnte er in 2:14:43 Stunden in Weltrekordzeit<ref>World Best Progressions - Road, arrs.run, abgerufen am 12. Juli 2024.</ref> auch den neun Jahre alten britischen Rekord von Jim Peters unterbieten.

Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio erreichte er in 2:17:02 Stunden den vierten Platz, mit rund vierzig Sekunden Rückstand auf seinen Landsmann Basil Heatley (Silber) und den Japaner Kōkichi Tsuburaya; lediglich der Äthiopier Abebe Bikila mit über vier Minuten Vorsprung auf Heatley und Tsubaraya war völlig außer Reichweite für Kilby.

Zu seinem letzten Marathonlauf trat Kilby bei den British Empire and Commonwealth Games 1966 in Kingston (Jamaika) an; er gab unterwegs auf.

Brian Kilby war 1,70 m groß und wog zu Wettkampfzeiten 57 kg.

Literatur

  • Peter Matthews & Ian Buchanan: All-Time Greats of British and Irish Sport. Enfield 1995, ISBN 0-85112-678-2

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1934: Armas Toivonen | 1938: Väinö Muinonen | 1946: Mikko Hietanen | 1950: Jack Holden | 1954: Veikko Karvonen | 1958: Sergei Popow | 1962: Brian Kilby | 1966: Jim Hogan | 1969: Ron Hill | 1971: Karel Lismont | 1974: Ian Thompson | 1978: Leonid Mossejew | 1982: Gerard Nijboer | 1986: Gelindo Bordin | 1990: Gelindo Bordin | 1994: Martín Fiz | 1998: Stefano Baldini | 2002: Janne Holmén | 2006: Stefano Baldini | 2010: Viktor Röthlin | 2014: Daniele Meucci | 2016: Tadesse Abraham (Halbmarathon) | 2018: Koen Naert | 2022: Richard Ringer | 2024: Yemaneberhan Crippa (Halbmarathon) Vorlage:Klappleiste/Ende