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Zetzscha

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Zetzscha
Stadt Altenburg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(570)&title=Zetzscha 51° 1′ N, 12° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(570) 51° 0′ 59″ N, 12° 25′ 7″ O
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Höhe: 187 m
Fläche: 5,43 km²<ref name="Stat214" details="S. 11">Statistisches Jahrbuch 2014. (PDF) Stadt Altenburg, S. 11, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Februar 2016; abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: 570 (31. Dez. 2020)<ref>Ortsteile. In: Webauftritt. Stadt Altenurg, abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner/km²
Eingemeindung: 11. Februar 1994
Postleitzahl: 04600
Vorwahl: 03447
Lage von Zetzscha in Thüringen

Zetzscha ist ein Ortsteil der Stadt Altenburg im Bundesland Thüringen. Zetzscha ist eine Ortsteil mit Ortsteilverfassung und hat somit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 153 kB) § 20. In: Webauftritt. Stadt Altenburg, abgerufen im Dezember 2025.</ref> Der Ortsteil Zetzscha besteht aus den Ortslagen Knau, Oberzetzscha, Rautenberg und Unterzetzscha.

Geographie

Zetzscha liegt im Norden Altenburgs und gliedert sich in die Ortschaften Oberzetzscha, Unterzetzscha, Rautenberg und Knau. Durch den Ortsteil verläuft die Bahnstrecke Leipzig–Hof.

Geschichte

Die Entstehung der Orte Ober- und Unterzetzscha geht auf das Jahr 1206 zurück.<ref>Geschichte des Renaissance-Herrenhauses in Oberzetzscha. In: geo.viaregia.org. Abgerufen am 3. August 2017.</ref> Knau wurde bereits im Jahr 1150 und Rautenberg im Jahr 1181 erstmals genannt.

Nachdem Unterzetscha bereits am 1. April 1935 nach Knau eingemeindet wurde,<ref>Unterzetzscha im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> erfolgte am 1. Juli 1950 die Bildung der Gemeinde Zetzscha durch Zusammenschluss der Gemeinden Oberzetzscha, Rautenberg und Knau mit Unterzetzscha. Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam die Gemeinde Zetzscha mit dem Kreis Altenburg an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Altenburg zu Thüringen gehörte und 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging.

Die Gemeinde Zetzscha mit ihren vier Ortsteilen wurde am 11. Februar 1994 in die Stadt Altenburg eingemeindet.<ref>Zetzscha im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Sie bildet seitdem einen von drei Ortsteilen der Stadt Altenburg.

Datei:Herrenhaus Oberzetzscha.jpg
Herrenhaus

Rittergutssitz

In Oberzetzscha befindet sich ein ab 2006 aufwändig restauriertes Renaissance-Herrenhaus aus dem Jahre 1567. Im Obergeschoss ist eine typisch für den Altenburger Raum erhaltene Bohlenstube mit Malereien aus der Zeit des 16. bis 19. Jahrhunderts. Es wurde ehemals als Rittergut genutzt und besitzt den Denkmalstatus. Über die eventuelle zukünftige Nutzung als Bürger- und Vereinshaus ist noch nicht entschieden worden.

Einwohnerentwicklung der Ortsteile

Jahr¹ Oberzetzscha Unterzetzscha Knau Rautenberg Zetzscha gesamt

1939

440

3381

122

901

1997

228

85

199

73

585

2000

248

98

221

71

638

2004

247

109

213

72

641

2008

230

109

201

76

616

Fläche

0,75 km²

1,03 km²

1,47 km²

1,48 km²

4,73 km²

Quelle: Statistische Jahrbücher der Stadt Altenburg
1 Unterzetzscha wurde am 1. April 1935 in Knau eingegliedert

Sonstiges

Der Familienname Zetzsche leitet sich vom Ortsnamen ab.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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