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Wolfgangshof

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 16. April 2026 um 12:13 Uhr durch imported>Chhelp (Geschichte: MA-Festival eingefügt, Beleg. Einwohnerzahl 0 für 2007 gelöscht, da ohne Beleg (Wikiwand zählt leider nicht) und direkt darunter Religion mit evangelisch-lutherisch angegeben wird (Logik): entweder es gibt jm. mit Religion oder niemand, dann auch keine Religion mehr).
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Wolfgangshof
Stadt Zirndorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0)&title=Wolfgangshof 49° 24′ N, 10° 56′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(0) 49° 24′ 25″ N, 10° 55′ 30″ O
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Höhe: 360 m ü. NHN
Einwohner: (2007)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Postleitzahl: 90513
Vorwahl: 0911
Datei:Wolfgangshof bei Anwanden.jpg
Karte
Wolfgangshof bei Anwanden
Datei:20140714 DJI-Div 04.jpg
Wolfgangshof im Abendlicht
Datei:Wolfgangshof Wappen1.jpg
Wappen am Eingangstor
Datei:Wolfgangshof13 Klein.jpg
Weihnachtsmarkt im Gutshof

Wolfgangshof (fränkisch: Wolfgangs-huhf<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 105. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „wolfgangshūf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Zirndorf im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>

Lage

Das Gut liegt an der Kreisstraße FÜ 22, die nach Weitersdorf (1,2 km südwestlich) bzw. nach Anwanden (0,4 km nordöstlich) führt. Das Anwesen ist von Acker- und Grünland umgeben. Im Westen befindet sich die Anhöhe Krähenleite, im Süden der Gaukelesberg (386 m ü. NHN).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Nach dem Ankauf mehrerer Güter bei Anwanden ab den Jahren 1883/1884 durch Lothar von Faber wurde schließlich nach weiteren Zukäufen ein Gutshof errichtet, welcher am 27. August 1902 eingeweiht und auf den Namen „Wolfgangshof“, nach dem im Juli 1902 geborenen ältesten Sohn von Graf Alexander und Gräfin Ottilie von Faber-Castell, benannt wurde (welcher bereits im März 1903 verstarb).

Die damals fortschrittliche Gutsanlage (mit Windmotor, Motorbetrieb und elektrischen Licht) wurde in den Folgejahren weiter ausgebaut und produzierte dabei, neben landwirtschaftlichen Produkten, auch Deputate für die Arbeiter der Bleistiftfabrik A. W. Faber (heute Faber-Castell) im nahen Stein. Ab 1967 wurde die Milchviehhaltung aufgegeben und mit einer Pferdezucht des Bayerischen Warmblutes, welche bis in das Jahr 1993 erfolgte, die Arbeit im Gut fortgesetzt.

Am 1. Januar 1976 wurde Wolfgangshof im Zuge der Gebietsreform in Bayern von Leichendorf nach Zirndorf eingemeindet.<ref>Zirndorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Mai 2025.</ref>

Schließlich wurden seit 1994 die landwirtschaftlichen Flächen um den Gutshof verpachtet und die Ställe, Hallen und Einrichtungen für verschiedene Nachnutzungen herangezogen.

Seit 2002 findet hier jährlich die Grüne Lust statt, ein dreitägiger Markt für grüne Produkte und Ideen.

Jährlich gegen Ende April findet als Wochenendereignis ein Mittelalterspektakel statt.<ref>Mittelaltermarkt Gut Wolfgangshof. bibow communications gmbh, 23. April 2026, abgerufen am 16. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der früher auf Schloss Hexenagger durchgeführte Weihnachtsmarkt findet ebenfalls seit einigen Jahren auf Gut Wolfgangshof statt.<ref>Romantische Weihnachtsmarkt auf dem Gut Wolfgangshof. Schloss Hexenagger Veranstaltungs GmbH, abgerufen am 7. Dezember 2013.</ref>

Baudenkmal

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Einwohnerentwicklung

Jahr 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 11 15 17 10 6
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben.</ref> 1 2 3 1
Quelle <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1233 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1063 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 781 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 174 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 338 (Digitalisat).</ref>

Religion

Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Rochus (Zirndorf) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Josef (Zirndorf) gepfarrt.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 17. Juli 2023.</ref>

Literatur

Weblinks

Fußnoten

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Zirndorf