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Leichendorf

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Leichendorf
Stadt Zirndorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(379)&title=Leichendorf 49° 26′ N, 10° 56′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(379) 49° 25′ 56″ N, 10° 56′ 5″ O
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Höhe: 297 (297–320) m ü. NHN
Einwohner: 379 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwohner">Landkreis Fürth – Nahverkehrsplan 2023. (PDF; 10,7 MB) In: vgn.de. Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH, S. 65, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1976
Postleitzahl: 90513
Vorwahl: 0911
Datei:Leichendorf Ortskern.jpg
Leichendorf Ortskern
Datei:Leichendorf Kriegerdenkmal.jpg
Leichendorf Kriegerdenkmal

Leichendorf (fränkisch: Laicha-doaf<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 64. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „laichadoʳf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Zirndorf im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Leichendorf liegt teils auf dem Gemeindegebiet von Zirndorf, teils auf dem Gemeindegebiet von Oberasbach. Sie hat eine Fläche von 10,932 km² und ist in 3524 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3102,02 m² haben.<ref>Gemarkung Leichendorf (093352). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref> In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Anwanden, Leichendorfermühle, Lind, Rehdorf und Wintersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>

Geographie

Das Dorf liegt im Rangau. Durch den Ort fließt die Bibert. Im Süden grenzt ein Gewerbegebiet und der Playmobil FunPark an. Im Norden schließt sich ein kleines Waldgebiet an. Dort befindet sich auch ein Naturdenkmal.

Die Staatsstraße 2245 verläuft nach Wintersdorf (2,2 km südwestlich) bzw. nach Zirndorf (2 km östlich). Die Kreisstraße FÜ 14 verläuft nach Lind (1,1 km südlich). Die Kreisstraße FÜ 19 verläuft nach Banderbach (1,8 km nordwestlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Oberasbach (2 km südöstlich) und nach Bronnamberg (2 km westlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Archäologische Funde um Leichendorf belegen, dass das Gebiet bereits gegen 1000 v. Chr. besiedelt war.

Der Ort wurde 1225 als „Lechendorf“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens kann der slawische Personenname Lúchov oder der indogermanische Stamm „leug, lug“ (= schwärzlich, Sumpf) sein. 1293 erfolgte eine weitere urkundliche Erwähnung, als Konrad von Limpurg an Ulrich Haller einen Hof in „Leuchendorf“ verkaufte. Ein weiterer Kaufvertrag datiert aus dem Jahr 1380: verkauft wurde ein Gut in „Lewchendorf“ von Conrad Ehinger an „Ulrich Stromeyr zu der goldenen Rose“, Bürger zu Nürnberg. Von Ulrich Stromeyr sind aus dem gleichen Jahr weitere Urkunden überliefert, eine Lehensangelegenheit und eine Schenkung betreffend. Im bergschen Reichslehenbuch aus dem Jahr 1396 steht: „Ulrich Stromayer mit der Rosen hat empfangen ain fischwazzer zu Leuchendorff“. „Lewchendorff“ galt 1413 als nürnbergischer Ort zum burggräflichen Amt Roßtal gehörend. Kirchlich gehörte Leichendorf 1430 zur Pfarrei Zirndorf. „Leuchendorf“ schloss 1499 einen Vertrag über Schafhaltung ab. Der Ort wurde 1504 als „Leuchendorff, ein Weiler, ist Nurmbergisch, fraisch Zenn“ beschrieben.<ref>W. Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth, S. 64 f.</ref>

Die meisten Dörfer in der unmittelbaren Umgebung der Alten Veste wurden 1632 im Dreißigjährigen Krieg von den Truppen Wallensteins bei deren Rückzug zerstört.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Leichendorf zehn Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Richteramt Roßtal aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das brandenburg-ansbachische Kastenamt Cadolzburg mit dem Landpflegamt Nürnberg gemeinsam inne. Grundherren waren das Kastenamt Cadolzburg (ein Gut, ein Hirtenhaus), das Spitalamt der Reichsstadt Nürnberg (zwei Höfe), der Burkhard-von-Löffelholzische Familienfideikommiss (zwei Höfe, zwei Halbhöfe), der Nürnberger Eigenherr von Oelhafen (eine Mühle), Colmar (ein Halbhof).<ref name="H136">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 136.</ref> 1801 gab es im Ort acht Anwesen, von denen einer ansbachisch und sieben nürnbergisch waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 315 f.</ref>

Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. 1806 kam Leichendorf an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 der Steuerdistrikt Leichendorf gebildet. Zu der I. Sektion gehörten Anwanden, Lind, Leichendorfermühle, Rehdorf und Wintersdorf, zu der II. Sektion Banderbach, Bronnamberg und Weiherhof. Im selben Jahr wurde die Ruralgemeinde Leichendorf gegründet, die deckungsgleich mit der I. Sektion des Steuerdistrikts war. Die Gemeinde war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Cadolzburg zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Cadolzburg (1919 in Finanzamt Cadolzburg umbenannt). In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstanden 2 Anwesen von 1821 bis 1835 dem Patrimonialgericht Steinach.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 230 f.</ref><ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 27 (Digitalisat).</ref> Ab 1862 gehörte Leichendorf zum Bezirksamt Fürth (1939 in Landkreis Fürth umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Cadolzburg (1879 in das Amtsgericht Cadolzburg umgewandelt), seit dem 1. März 1931 wird sie vom Amtsgericht Fürth wahrgenommen. Die Finanzverwaltung wurde am 1. Januar 1929 vom Finanzamt Fürth übernommen. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 10,879 km².<ref name="OV 1961"/>

Die bayerische Landesregierung genehmigte 1896 die Bildung eines eigenen Schulsprengels für die Orte Bronnamberg, Leichendorf und Weinzierlein. Die „Freiwillige Feuerwehr Wintersdorf-Leichendorf“ wurde im Jahr 1884 gegründet. 1902 wurde der Wolfgangshof auf dem Gemeindegebiet errichtet.

Per Gesetz wurde am 23. Juni 1908 der Bayerischen Staatseisenbahnverwaltung die Genehmigung für Bau und Betrieb einer Lokalbahn vom Bahnhof Stein nach Unternbibert-Rügland genehmigt. Im Jahr 1912 begannen die Bauarbeiten für die Biberttalbahn. Sie wurde am 22. Mai 1914 eröffnet und führte bis Dietenhofen. Leichendorf erhielt einen Haltepunkt und profitierte vom wirtschaftlichen Aufschwung.

Die bis dahin selbständige Gemeinde Leichendorf wurde am 31. Dezember 1975 aufgelöst: Rehdorf wurde nach Oberasbach, die übrigen Gemeindeteile wurden nach Zirndorf eingegliedert.<ref> </ref><ref>Zirndorf > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 20. Mai 2025.</ref> Eine Zusammenlegung mit der Gemeinde Weinzierlein wurde von staatlicher Seite abgelehnt. Um einer Eingemeindung vorzubeugen, investierte die Altgemeinde in Infrastrukturmaßnahmen wie Straßen-, Wasserleitungs- und Schulneubau. Die letzten Bürgermeister waren Hans Haspel und Alfred Gronau.

Die Enthüllung des restaurierten Kriegerdenkmals fand am 8. September 1984 statt.

Die stark unfallbelastete Leichendorfer Kreuzung wurde 1989 ausgebaut und mit einer Verkehrsampelanlage ausgestattet. Baubeginn der so genannten Westspange, einer Umgehungsstraße östlich von Leichendorf, war im Jahr 2006, die Straße wurde am 21. November 2007 eröffnet.

Baudenkmäler

In Leichendorf gibt es drei Baudenkmäler:<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Zirndorf (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>

  • Ortsstraße 5: ehemaliger Dreiseithof
  • Ortsstraße 8: Wohnstallhaus
  • Schwabacher Straße 150: Scheune

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ehemaliges Baudenkmal
  • Haus Nr. 9 und 10: zwei einfache aus Sandsteinquadern errichtete erdgeschossige Wohnstallhäuser, noch 18. Jahrhundert; Giebel von Nr. 9 in der oberen Hälfte, von Nr. 10 ganz aus verputztem Fachwerk<ref>A. Gebeßler: Stadt und Landkreis Fürth, S. 128. Denkmalschutz aufgehoben, Objekte evtl. abgerissen. Ursprüngliche Hausnummerierung.</ref>

Bodendenkmäler

In Leichendorf gibt es vier Bodendenkmäler:<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Leichendorf

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 333 397 431 425 417 423 434 416 466 436 432 438 504 501 499 493 527 627 704 1117 1194 1235 1523 1713
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> 56 60 73 83 81 85 94 133 241
Quelle <ref name="OV 1818">Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 54 (Digitalisat). Für die Gemeinde Leichendorf zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Anwanden (S. 6), Lind (S. 55), Rehdorf (S. 74) und Wintersdorf (S. 104).</ref> <ref name="OV 1846">Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 68 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 172, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV"/> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1031, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 162 (Digitalisat). </ref> || <ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1196, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> || <ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1127 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1195 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1232–1233 (Digitalisat). </ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="HGV"/> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1063 (Digitalisat).</ref> || <ref name="HGV"/> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 781 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 174 (Digitalisat).</ref>

Ort Leichendorf

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 00002007 002022
Einwohner <templatestyles src="FN/styles.css" /> *90 <templatestyles src="FN/styles.css" /> *102 <templatestyles src="FN/styles.css" /> *106 96 91 115 113 234 291 259 206 390 379
Häuser<ref name="Häuser"/> <templatestyles src="FN/styles.css" /> *15 <templatestyles src="FN/styles.css" /> *14 20 20 17 29 45 50
Quelle <ref name="OV 1818"/> <ref name="OV 1846"/> <ref name="OV 1861"/> <ref name="OV 1875"/> <ref name="OV 1885"/> <ref name="OV 1900"/> <ref name="OV 1925"/> <ref name="OV 1950"/> <ref name="OV 1961"/> <ref name="OV 1970"/> <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 338 (Digitalisat).</ref> <ref name="Einwohner"/>
<templatestyles src="FN/styles.css" />
* 

Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Rochus (Zirndorf) gepfarrt.<ref name="H136"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Josef (Zirndorf) gepfarrt.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 17. Juli 2023.</ref> Des Weiteren gibt es im Ort eine Neuapostolische Kirche.

Verkehr

Von 1914 bis zur Stilllegung im September 1986 war Leichendorf auch unmittelbar an die Bibertbahn mit einem eigenen Haltepunkt angeschlossen. Bis 1993 fand noch Güterverkehr nach Leichendorf statt, hauptsächlich für die US-Army in den nahen Zirndorfer Pinder Barracks und im Herbst zur Rübenverladung, dann wurde auch dieser Restbetrieb eingestellt. Seitdem sind alle geplanten Reaktivierungsversuche der Bibertbahn von Nürnberg-Stein bis Leichendorf – dieser Teil der Bahntrasse existiert noch weitestgehend unverändert, jedoch betriebsuntauglich – gescheitert (Stand 2011).

Literatur

Weblinks

Fußnoten

<references responsive />

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