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Gerd-Walter-Linde

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Die Gerd-Walter-Linde ist ein Lindenbaum, der in der Nähe vom Ulmer Stadtteil Söflingen als Solitär auf dem Hochsträß steht. Der Baum ist weithin über Ulm sichtbar.<ref name="swp">Rudi Kübler: Eure baum ist béruehmt mehr als ihr denkt (sic!). In: Südwest Presse. 21. März 2011, S. 9: „Die wegen ihrer exponierten Lage weithin sichtbare Linde trägt sogar einen Namen: die Gerd-Walter-Linde, benannt nach dem Naturschützer Gerd Walter, der 1950 den Baum auf dem Hochsträß gepflanzt hat. Walter hatte die junge Linde mit gesammelten 50-Pfennig-Stücken gekauft [...]“</ref>

Datei:Gerd-Walter-Linde Ulm from Eselsberg.jpg
Gerd-Walter-Linde, vom Eselsberg aus gesehen

Der Baum wurde nach dem Naturschützer Gerd Walter<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Angaben über den Naturschützer Gerd Walter (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)</ref> aus Ulm benannt. Er pflanzte 1950<ref name="swp" /><ref name="ww" /> den Lindenbaum auf dem Hochsträß, nachdem er aus dem Zweiten Weltkrieg zurückgekehrt war.<ref name="goruma">Ulm: Besonderheiten, Feste und Veranstaltungen. In: goruma.de. Abgerufen am 18. Februar 2026: „[...]wegen ihres Bekanntheitsgrades auch als zweites Wahrzeichen der Stadt gilt.“</ref> Gekauft hatte Walter den Jungbaum mit gesammelten 50-Pfennig-Münzen,<ref name="swp" /><ref>Dana Hoffmann: Der berühmte Lindenbaum. In: Südwest Presse. 24. August 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. Oktober 2019; abgerufen am 18. Februar 2026 (Bildunterschrift: „[...]Die schöne Linde ist weit über Ulm hinaus bekannt.“).</ref> die im Zuge der Währungsreform in Westdeutschland ab 1949 neu herausgegeben wurden. Auf diesen ist eine kniende Frau dargestellt, die einen (Eichen-)Baum pflanzt, was ein Symbol für den Wiederaufbau Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg darstellt.

Der Baum wird z. T. als ein Wahrzeichen der Stadt Ulm bezeichnet.<ref name="ww">Willi Winkler: Herbstlicht: eine Wanderung nach Italien. Rowohlt, Berlin 2022, ISBN 978-3-7371-0110-3: „[...]die Gerd-Walter-Linde, gepflanzt 1950[...] Heute ist der Setzling ein ausgewachsener Baum und ein Wahrzeichen der Stadt Ulm.“</ref><ref name="goruma" />

Literatur

  • Erwin Ulmer: 111 Orte in Ulm um Ulm und um Ulm herum, die man gesehen haben muss. Emons Verlag, Köln 2016, ISBN 978-3-96041-066-9, Kap. 100_Die Gerd-Walter-Linde.

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 22′ 49,3″ N, 9° 56′ 22,5″ O

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