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Haplocanthosaurus

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Haplocanthosaurus
Datei:Haplocanthosaurus delfsi.jpg

Skelettrekonstruktion von Haplocanthosaurus delfsi

Zeitliches Auftreten
Oberjura (spätes Kimmeridgium bis Tithonium)<ref> Zeitangabe zu Haplocanthosaurus.</ref>
Erdzeitalter-Vorlage: Unbekannter Parameterwert!Vorlage:Erdzeitalter/Wartung/Parameterfehler bis Erdzeitalter−Vorlage: Unbekannter Parameterwert!Vorlage:Erdzeitalter/Wartung/Parameterfehler Mio. Jahre
Fundorte
Systematik
Sauropodomorpha
Sauropoden (Sauropoda)
Eusauropoda
Neosauropoda
Cetiosauridae ?
Haplocanthosaurus
Wissenschaftlicher Name
Haplocanthosaurus
(Hatcher, 1903)
Arten
  • Haplocanthosaurus priscus
  • Haplocanthosaurus delfsi

Haplocanthosaurus („einstachelige Echse“) ist eine Gattung von sauropoden Dinosauriern aus dem Oberjura von Nordamerika. Die Typusart ist H. priscus (synonym: H. utterbacki). Haplocanthosaurus ist einer der ursprünglichsten Sauropoden, die man in Nordamerika gefunden hat.<ref name="DinoPedia">Don Lessem, Donald F. Glut: The Dinosaur Society's Dinosaur Encyclopedia. Random House, New York NY u. a. 1993, ISBN 0-679-41770-2, S. 208.</ref>

Beschreibung

Haplocanthosaurus war, wie alle Sauropoden, ein vierbeiniger Pflanzenfresser. H. priscus erreichte eine Länge von maximal bis zu 13 Metern und ein geschätztes Gewicht von etwa 5 Tonnen. H. delfsi wurde mit bis zu 21,5 Metern um 35 bis 50 Prozent länger und könnte rund 25 Tonnen gewogen haben.<ref name="Paleos.com">Paleos.com</ref> Die Skelettanatomie ist primitiv, das gilt insbesondere für die Wirbelknochen, deren Dornfortsätze massiv sind, sich also nicht verzweigen, wie es bei vielen anderen Sauropoden der Fall ist. Auf dieses Merkmal bezieht sich der wissenschaftliche Name der Gattung. Haplocanthosaurus stimmt in vielen Merkmalen mit Cetiosaurus überein. Er hatte einen sehr langen Hals, der sich aus 14 Wirbeln zusammensetzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Haplocanthosaurus. (Memento vom 16. März 2008 im Internet Archive) In: The Dinosaur Encyclopaedia. Version 4.0, 1999.</ref>

Entdeckungsgeschichte

1901 wurden die gut erhaltenen Teilskelette von zwei Individuen in der Nähe von Canyon City im US-Bundesstaat Colorado entdeckt, denen jedoch, wie bei Sauropoden sehr häufig, der Schädel und damit wertvolle diagnostische Information fehlt. John Bell Hatcher wählte das größere der beiden Exemplare als Holotypus für seine 1903 veröffentlichte wissenschaftliche Erstbeschreibung<ref>John B. Hatcher: A new sauropod dinosaur from the Jurassic of Colorado. In: Proceedings of the Biological Society of Washington. Bd. 16, 1903, ISSN 0006-324X, S. 1–2, Digitalisat. Zitiert nach The Paleobiology Database, Stand: 11. Mai 2004.</ref> und nannte die neue Gattung und Art aus dem späten Kimmeridgium<ref name="Paleos.com" /> Haplocanthus priscus. Doch da diese Bezeichnung bereits für eine Gattung fossiler Fische vergeben worden war, konnte sie nicht beibehalten werden.

In derselben Region, jedoch in einem höheren stratigraphischen Niveau (mittleres Tithonium<ref name="Paleos.com" />), fand ein Grabungsteam im Auftrag des Cleveland Museum of Natural History 1954 ein drittes, weniger vollständiges Exemplar, das erst 1988 von J. S. McIntosh und M. E. Williams als eigene Art H. delfsi<ref>John S. Mcintosh, Michael E. Williams: A new species of sauropod dinosaur, Haplocanthosaurus delfsi sp. nov., from the Upper Jurassic Morrison Fm. of Colorado. In: Kirtlandia. Bd. 43, 1988, ISSN 0075-6245, S. 3–26. Zitiert nach The Paleobiology Database, Stand: 6. Juli 2005.</ref> erkannt wurde.<ref name="DinoPedia" /> Das Epitheton des Artnamens bezieht sich auf den Leiter der Gruppe, den Studenten Edwin R. Delfs.<ref>Dan Chabek: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dinosaur discovery managed to keep museum Happy (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Oktober 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lkwdpl.org. In: Lakewood Sun Post, vom 18. August 1994.</ref> Alle bislang entdeckten Skelette entstammen der für ihren Reichtum an Wirbeltierfossilien bekannten Morrison-Formation.<ref name="Paleos.com" />

Einzelnachweise

<references />