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Simmerberg

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Simmerberg
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(391)&title=Simmerberg 47° 35′ N, 9° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(391) 47° 35′ 10″ N, 9° 56′ 41″ O
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Höhe: 751 m
Einwohner: 391 (25. Mai 1987)<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern - Gebietsstand: 25. Mai 1987 München 1991</ref>
Eingemeindung: 1. September 1968
Postleitzahl: 88171
Vorwahl: 08387
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Datei:Weiler-Simmerberg - Simmerberg - Alte Salzstr Nr 33 u 35 v SO 300416.jpg
Ortsmitte

Simmerberg (westallgäuerisch: Simməbərg) ist ein Gemeindeteil des Markts Weiler-Simmerberg im bayerisch-schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee).

Geographie

Simmerberg liegt in der Region Westallgäu oberhalb des Rothachtals. Westlich des Orts verläuft die Queralpenstraße B 308. Oberhalb des Orts liegt direkt baulich an Simmerberg grenzend das Dorf Oberleute, weswegen Oberleute heute oftmals dem Ort Simmerberg zugeordnet wird.

Ortsname

Der Ortsname setzt sich aus dem mittelhochdeutschen Wort zimber für Bauholz sowie dem Grundwort -berg zusammen und deutet auf eine bebaute Anhöhe hin.<ref>Historische Ortsnamen von Bayern - Simmerberg. Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.</ref>

Geschichte

Kirche, bestehend aus einschiffigem Langhaus und Turm mit pyramidenförmiger Turmhelm mit quadratischem Grundriss
Pfarrkirche St. Joseph
Datei:Weiler-Simmerberg - Simmerberg - Alte Salzstr Nr 42 ehem Salzstadel v O (veränd).JPG
Alte Salzfaktorei (erbaut 1639)

Simmerberg wurde 1393 erstmals urkundlich erwähnt. 1523 wurde das Gericht Simmerberg von der Grafschaft Montfort an die Habsburger verkauft. Bis 1570 war der Ort dem Kloster St. Gallen angehörend. Die sogenannte Salzstraße, eine der bedeutendsten Verkehrs- und Handelsstraßen des Allgäus zur damaligen Zeit, auf welcher Salz aus Tirol über Immenstadt nach Bregenz, in die Schweiz und bis nach Baden befördert wurde, ging direkt durch Simmerberg. 1665 wurde die Kapelle im Ort gebaut. Im Jahr 1706 wurde die Simmerberger Brauerei gegründet. 1783 wird Simmerberg als „Hauptstapelplatz“ für Salz erwähnt. 1804 folgte die Markternennung aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung Simmerbergs durch Kaiser Josef II. von Österreich. 1805 wurde die Kirche St. Josef gebaut. Im Jahr 1806 wurde durch den Frieden von Pressburg Simmerberg an das Königreich Bayern angeschlossen. Am 1. September 1968 schlossen sich Simmerberg und Weiler im Allgäu zusammen zum Markt Weiler-Simmerberg.<ref>Geschichte Simmerberg</ref>

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Simmerberg

Galerie

Persönlichkeiten

Ehemalige Gemeinde

Der ehemalige Markt Simmerberg bestand aus folgenden 34 Orten:<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 977–978 (Digitalisat).</ref>

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Weblinks

Commons: Simmerberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Folgenleiste Orte am Bayerisch-Schwäbischen Jakobusweg Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile des Marktes Weiler-Simmerberg

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