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Tunding

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Tunding
Gemeinde Mengkofen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(375)&title=Tunding 48° 43′ N, 12° 28′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(375) 48° 42′ 35″ N, 12° 28′ 10″ O
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Höhe: 431,8 m
Fläche: 5,65 km²
Einwohner: 375 (25. Mai 1987)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Postleitzahl: 84152
Vorwahl: 08733
Datei:Tunding in DGF 1961.svg
Karte
Lage der Gemeinde Tunding im damaligen
Landkreis Dingolfing
Datei:Obertunding-Kirche-Sankt-Katharina.jpg
Pfarrkirche St. Katharina in Obertunding
Datei:Landgericht Dingolfing-Apian 1568 von Tafeln 11 und 15.jpg
Tünting auf der Karte von Apian (1568)

Die ehemalige Gemeinde Tunding gehört seit dem 1. Januar 1971 zur Gemeinde Mengkofen im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau.<ref></ref>

Geographie

Tunding liegt im nördlichen Teil des Landkreises Dingolfing-Landau im tertiären Hügelland. In einem rechten Seitental der Aiterach ist es von mäßigen Hügeln umschlossen, nur nach Westen offen. In der Talsohle fließt der Schwedenbach, im Volksmund der „Schwebach“ genannt, der zwischen Mengkofen und Ettenkofen in die Aiterach mündet.

Die Gemeinde umfasste fünf Ortsteile. Das Pfarrdorf Obertunding war Sitz der Gemeinde und ist Sitz der seit 1772 bestehenden römisch-katholischen Pfarrei Tunding, und mit 255 Einwohnern der weitaus größte Ortsteil. Das Dorf Niedertunding, früher nur ein Weiler, hatte 44 Einwohner, und der Einödhof Neukreit 3 Einwohner (Stand der Volkszählung vom 25. Mai 1987). Das Dorf Oberwackerstall (51 Einwohner) und der Weiler Unterwackerstall (21 Einwohner) gehörten früher zur damaligen Gemeinde Puchhausen. Der entsprechende Gebietsteil mit gut 130 Hektar Fläche, vermutlich eine südliche Exklave von Puchhausen<ref>Auf der Gemeindegrenzkarte von 1961 besteht keine gemeinsame Grenze zwischen Puchhausen und Tunding, da der östliche Teil von Tunzenberg zwischen den genannten Gemeinden liegt.</ref>, wurde am 1. Juli 1931<ref>Bernd Stadlbauer: Dingolfing. = Historischer Atlas von Bayern/Teil Altbayern. Reihe I, Band 65, München 2015, S. 399</ref> nach Tunding umgegliedert und erweiterte das Gemeindegebiet nach Osten hin.<ref>Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern, nach d. Volkszählung vom 16. Juni 1925 u. d. Gebietsstand vom 1. Januar 1928, Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950, München, 1952, Bayerische Gemeinde- und Kreisstatistik. Niederbayern, 1942 (Kartenanhang)</ref> Ein sechster Ortsteil Pfarrholz, für einen Einödhof im Süden des ehemaligen Gemeindegebiets, wurde erst nach Auflösung der Gemeinde amtlich benannt. Einen Ort namens Tunding gibt es nicht, umgangssprachlich wird jedoch Obertunding als Tunding bezeichnet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeinde Mengkofen: Tunding (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mengkofen.de</ref>

Die Pfarrkirche St. Katharina befindet sich in Obertunding. Die römisch-katholische Pfarrei Tunding umfasste bis zur Dekanatsreform 2000 neben dem früheren Gemeindegebiet von Tunding auch die ehemalige Gemeinde Lengthal, die seit dem 1. Mai 1978 zu Moosthenning gehört.<ref>Dekanat Dingolfing</ref>

Untypisch für eine ehemalige Gemeinde, bildet Tunding keine eigene Gemarkung, sondern gehört zur Gemarkung Tunzenberg.

Geschichte

Nach dem Steuerbuch des Jahres 1434 gehöre Tunding zur Obmannschaft Moosthenning im Amt Lengthal.<ref>Bernd Stadlbauer: Dingolfing. = Historischer Atlas von Bayern/Teil Altbayern. Reihe I, Band 65, München 2015, ISBN 978-3-76966-557-4, S. 191</ref>

Die im 18. Jahrhundert bestehende Obmannschaft Tunding umfasste neben dem Pfarrdorf Obertunding (26 Anwesen) auch das zwölf Kilometer entfernt liegende Dorf Graflkofen (3 Anwesen, heute Gemeinde Mamming).<ref>Bernd Stadlbauer: Dingolfing. = Historischer Atlas von Bayern/Teil Altbayern. Reihe I, Band 65, München 2015, ISBN 978-3-76966-557-4, S. 344</ref> Niedertunding (7 Anwesen) dagegen gehörte zur Obmannschaft Moosthenning und Thürnthenning.<ref>Bernd Stadlbauer: Dingolfing. = Historischer Atlas von Bayern/Teil Altbayern. Reihe I, Band 65, München 2015, ISBN 978-3-76966-557-4, S. 318</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Mengkofen