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Udo Moll

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Datei:Multiple Joyce Orchestra Loft 054a.xcf
Udo Moll bei einem Konzert mit dem Multiple Joyce Orchestra, Loft (Köln), 2012.

Udo Moll (* 1966 in Kirchheim unter Teck; † 14. Januar 2023 in Köln)<ref>SWR 2 Jazz & Pop vom 16. Januar 2023: Jazz: Jazz-Musiker Udo Moll gestorben, abgerufen am 17. Januar 2023</ref> war ein deutscher Jazzmusiker und Improvisator (Trompete, Melodica, Cello, Electronics).

Leben und Wirken

Moll spielte zunächst in der Jugendblaskapelle des Musikvereins Uhingen. Nach dem Zivildienst studierte er an der Universität Tübingen Empirische Kulturwissenschaften. 1992 nahm er das Studium von Trompete und Komposition an der Hochschule für Musik Köln bei Manfred Schoof und Johannes Fritsch auf. Moll arbeitete mit Guildo Horn, Hella von Sinnen, Frank Köllges, Matthias Schubert, Nils Wogram, Gerry Hemingway und Moritz Eggert. Er trug zur Realisierung der Tanzperformance Spirales mit Eleonora Allerdings und Gorm Neergard bei. Außerdem gründete er das internationale Septett Novotnik 44, das Gewinner des 2. Preises beim Internationalen Jazzfestival in Getxo/Spanien und Finalist bei der International Jazz Competition der Leverkusener Jazztage war. Er gründete La Banda Metafisica zusammen mit Nicolao Valiensi. Mit Sebastian Gramss und Matthias Muche spielte er im Improvisationsprojekt Das mollsche Gesetz, das auch mit John Tilbury, Elliott Sharp, dem Institut für Feinmotorik sowie mit Sidsel Endresen zusammengearbeitet hat. Außerdem war er Mitglied der Schäl Sick Brass Band und des James Choice Orchestra. Zu Molls letzten Aufnahmesessions gehörten seine Mitwirkung 2021 bei Simon Nabatovs Album Loves.<ref name="lord">Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen am 18. Januar 2023)</ref> und bei Simon Rummels Singinging (2023).

Auszeichnungen

2018: Stipendium der Villa Kamogawa, Kyoto<ref>Goethe Institut Japan: Udo Moll Musik. Japan Villa Kamogawa, 2025, abgerufen am 10. August 2025.</ref>

Literatur

  • Rainer Nonnenmann: „das mollsche gesetz“ – Ein Kölner Improvisationstrio versucht das Publikum zum Staunen zu bringen, in: Neue Zeitschrift für Musik, Jg. 168, Heft 4/2007, S. 62–64

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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