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Star Trek: Der Aufstand

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Star Trek: Der Aufstand (Originaltitel: Star Trek: Insurrection) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1998. Es handelt sich um den neunten Star-Trek-Kinofilm und den dritten, der auf der Fernsehserie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert basiert. Wie schon zuvor bei Star Trek: Der erste Kontakt führte Jonathan Frakes, der Darsteller von William Riker, zugleich Regie. Nach dem sehr erfolgreichen Actionfilm Der erste Kontakt war Der Aufstand ein eher ruhiger Star-Trek-Film. Er erhielt gemischte Kritiken und war ein mittlerer Erfolg.

Handlung

Während einer diplomatischen Mission erhält die Enterprise-E die Nachricht, dass der Android Lieutenant Commander Data einen getarnten Beobachtungsstützpunkt der Föderation offenbar in einem Amoklauf angegriffen und enttarnt habe. Der Beobachtungsstützpunkt wird gemeinsam mit dem Volk der Son’a betrieben und befindet sich auf dem Heimatplaneten der Ba’ku in einer Region merkwürdiger kosmischer Phänomene, bekannt als Briar Patch. Die Ba’ku sind scheinbar eine „Prä-Warp-Zivilisation“, die eine reine Agrarkultur betreibt, dabei aber über hoch entwickelte kognitive und motorische Fähigkeiten verfügt. Außerdem hat ihr Planet eine besondere Eigenschaft: Die Strahlung der umgebenden Planetenringe bewirkt bei den Bewohnern die ständige Zell-Regeneration und somit ein praktisch unendliches Leben.

Der leitende Offizier, Admiral Dougherty, fordert Datas Baupläne an, um ihn außer Gefecht zu setzen, doch Captain Picard will zunächst selbst herausfinden, was mit Data passiert ist. Der Crew der Enterprise gelingt es, Data einzufangen und seine ursprünglichen Funktionen wiederherzustellen. Gemeinsam versuchen sie zu ergründen, was seine irrationale Handlungsweise verursacht hat. In einem Stausee entdecken sie ein getarntes Raumschiff, in dem eine holografische Simulation des Ba’ku-Dorfes aufgebaut ist. Sie finden heraus, dass eine Verschwörung von Teilen der Sternenflotte mit den Anführern der Son’a existiert. Die Son’a sind ein sterbendes Volk, das in viele illegale Aktivitäten wie Waffenhandel mit dem Dominion verwickelt war. Gemeinsam mit der Sternenflotte versuchen sie, das Volk der Ba’ku, welches aus ca. 600 Personen besteht, ohne deren Wissen oder Einwilligung auf einen anderen Planeten umzusiedeln, um die regenerativen Eigenschaften der Ba’ku-Heimatwelt zur Rekonvaleszenz ihrer eigenen Rasse ausnutzen zu können.

Im Verlauf ihres Aufenthaltes bemerkt auch die Enterprise-Crew die besonderen Eigenschaften des Planeten, so regenerieren sich beispielsweise Geordi La Forges Augen, Worf kommt in die klingonische Pubertät, Picard wird fitter und die Liebe zwischen Commander Riker und Deanna Troi flammt wieder auf. Es stellt sich heraus, dass die friedlichen und einfach lebenden Ba’ku eine bewusste Entscheidung für ein Leben mit der Natur und gegen die Entwicklung fortschrittlicher Technologien getroffen haben, welche sie einst besaßen. Gegen die Anordnung Admiral Doughertys beginnt die gegen ihn rebellierende Enterprise-Crew um Picard mit der Evakuierung des Ba’ku-Dorfes, um die Verschleppung zu sabotieren. Gleichzeitig macht sich Riker mit der Enterprise auf, um den Föderationsrat zu kontaktieren und das Vorhaben zu verhindern.

Picard wird bei einem Gefecht gegen Son’a-Drohnen gefangen genommen und findet heraus, dass die Son’a in Wirklichkeit abtrünnige Ba’ku sind. Sie verließen vor langer Zeit ihren Heimatplaneten, als sich ihre Rasse von ihrer überlegenen Technologie lossagte und sich auf dem Planeten im Briar Patch ansiedelte. Einige Son’a sind auf ihrem neuen Heimatplaneten geboren, während andere noch Mitglieder der ursprünglichen „Flüchtlinge“ sind. Als Admiral Dougherty daraufhin die geheime Vereinbarung mit den Son'a beendet, wird er vom ruchlosen Anführer Ru’afo getötet. Riker schafft es indessen, die Föderation zu warnen, verliert aber in einem Gefecht gegen zwei schwer bewaffnete Son’a-Kreuzer den Warpkern und muss nach innovativer Beseitigung der Schiffe den langsamen Rückweg zu Picard und der Crew antreten. Unterdessen entdeckt Picard im Orbit des Planeten einen Injektor, mit dem die Son’a die regenerative Strahlung des Planeten „ernten“ wollen, dabei aber dessen Atmosphäre vergiften. Captain Picard schafft es, Ru’afos Handlanger Gallatin zur Vernunft zu bringen, und gemeinsam gelingt es ihnen, die Son'a Crew ohne deren Wissen in eine Simulation ihres eigenen Schiffes zu beamen, welche in dem Holo-Raumschiff abläuft, das ursprünglich für die Ba’ku bestimmt war und sich inzwischen im All befindet. Picard kann den Start des Injektors zwar aufhalten, doch Ru’afo erkennt die List und beamt sich vom Holoschiff auf den Injektor, um den Countdown manuell zu starten. Picard folgt ihm und es kommt zum Kampf, den er für sich entscheiden kann; jedoch ist die Selbstzerstörungsautomatik aktiviert. Im letzten Moment wird Picard von der rechtzeitig zurückgekehrten Enterprise gerettet, während Ru’afo mit seinem Injektor untergeht.

Dank des Eingreifens der Crew der Enterprise kann die Verschwörung aufgedeckt und die Verschleppung der Ba’ku endgültig gestoppt werden. Die abtrünnigen Son’a kehren in den Schoß ihrer ursprünglichen Gesellschaft zurück.

Entstehung

Der Film wurde unter dem Arbeitstitel Prime Directive geplant.

Datei:Jonathan Frakes cropped1.jpg
Regisseur und Darsteller Jonathan Frakes

Viele Innensets der Enterprise-E waren Variationen von jenen der Serie Star Trek: Raumschiff Voyager. Für die Son’a-Arrestzelle wurde ein Voyager-Frachtraum, für die Bibliothek der Voyager-Maschinenraum und für „Die Yacht des Captains“ ein Voyager-Shuttle verwendet. Counselor Trois Büro stammt von Captain Janeways Bereitschaftsraum. Die Krankenstation der Enterprise-E entspricht ebenso der der Voyager. Umgekehrt sah man das Set des Schönheits-OP-Raumes auf dem Son’a-Schiff später in der Serie Star Trek: Raumschiff Voyager wieder. In der Episode 4.23 Der Zeitzeuge (Living Witness) diente es als kyriansches Museum. Das Innenset des Shuttles von Picard und Worf war ein verändertes Runabout aus Star Trek: Deep Space Nine.

Es ist der erste Film der Reihe, dessen Weltraum-Szenen komplett am Computer geschaffen wurden. Dennoch waren nur relativ wenige CGIs zu sehen, da die üblichen Industrial, Light & Magic-Studios bereits für George Lucas' Star Wars: Episode I ausgebucht waren und adäquater Ersatz nicht zur Verfügung stand.<ref name=":0"></ref>

Die Szenen, in denen Data in den See läuft, entstanden am Convict Lake nördlich des Mount Morrison in Kalifornien.

Datei:Convict Lake & Laurel Mountain, 2019b.jpg
Drehort Convict Lake

Für die Kinofassung fielen etliche Szenen der Schere zum Opfer. Diese sind auf der Special-Edition-DVD des Filmes enthalten. Dabei handelt es sich um folgende Szenen: Mehrere Einstellungen mit dem von Armin Shimerman verkörperten Barmann Quark aus Star Trek: Deep Space Nine fehlen. Die Szenen mit Riker und Troi in der Schiffsbibliothek sind länger. Es fehlt, wie sich beide weiter necken und mit Papierkügelchen bewerfen. Nachdem sie von der Bibliothekarin ermahnt werden, macht ein anwesendes Crewmitglied vom Planeten Trill ebenfalls mit und bewirft die beiden. Bei dem Darsteller des Trill handelt es sich um Max Grodénchik, den Darsteller des Ferengi Rom aus Star Trek: Deep Space Nine. Auch die Szene mit Picard und Anij am Wasserfall ist länger und enthält eine Kussszene zwischen beiden. Über die Entfernung dieser Szene meinte Picard-Darsteller Patrick Stewart in einem Interview, dass er ein guter Küsser sei und dies nun leider niemand sehen könne. Für den Showdown zwischen Picard und Ru’afo gab es ein alternatives Ende. Ru’afo kämpft sich zur Injektorsteuerung hoch und vertreibt Picard. Als er die Maschinerie in Gang setzen will, zeigt ihm Picard triumphierend eine entfernte Sicherung. Picard steht dabei auf einer Plattform, die daraufhin zurückfährt. Der nun wirkungslose Injektor wird gestartet und Ru’afo wird mit dem Projektil in die Planetenringe geschossen. Man sieht, wie Ru’afo durch die Kraft der Ringe immer jünger wird und schließlich zu Nichts zerfällt. Dies wurde nur im Roman realisiert.

Besetzung und Synchronisation

Die deutsche Synchronisation erstellte die Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke nach einem Dialogbuch von Lutz Riedel, der zugleich Dialogregie führte.<ref>Star Trek: Der Aufstand in der Deutschen Synchronkartei</ref>

Patrick Stewart F. Murray Abraham Donna Murphy Anthony Zerbe
Patrick Stewart F. Murray Abraham Donna Murphy Anthony Zerbe
Rolle Darsteller Synchron­sprecher
Captain Jean-Luc Picard Patrick Stewart Rolf Schult
Commander William Riker Jonathan Frakes Tom Vogt
Lt. Cmdr. Data Brent Spiner Michael Pan
Lt. Cmdr. Geordi La Forge LeVar Burton Bernd Vollbrecht
Lt. Cmdr. Worf Michael Dorn Raimund Krone
Dr. Beverly Crusher Gates McFadden Rita Engelmann
Counsellor Deanna Troi Marina Sirtis Eva Kryll
Ru’afo F. Murray Abraham Gunter Schoß
Anij Donna Murphy Judy Winter
Admiral Dougherty Anthony Zerbe Lothar Blumhagen
Gallatin Gregg Henry Jan Spitzer
Sojef Daniel Hugh Kelly Bernd Schramm
Artim Michael Welch Konrad Bösherz
Tournel Mark Deakins
Kell Perim Stephanie Niznik
Regentin Cuzar Peggy Miley Margot Rothweiler
Son’a-Offizier Bruce French Lutz Riedel

Veröffentlichungen

Der Film startete am 11. Dezember 1998 in den USA bzw. am 31. Dezember in den deutschen Kinos.

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger war er an der Kinokasse nur ein mittlerer Erfolg bei Einnahmen von ca. 117 Millionen US-Dollar gegenüber Produktionskosten von 70 Millionen Dollar.<ref name=":1">Tobias Darmer, Dariusch Tabatabaei: Star Trek - Der Aufstand: Jonathan Frakes' zweiter Teil als Regisseur kommt nicht an den Vorgänger heran. In: Netzwelt. 5. April 2023, abgerufen am 9. April 2026.</ref>

Ab 1999 wurde der Film auf VHS<ref>Star Trek: Der Aufstand (VHS). In: Memory Alpha. Abgerufen am 9. April 2026.</ref> und DVD veröffentlicht. In den USA, Hong Kong und Japan erschien er sogar zusätzlich als Laserdisc.<ref>star trek insurrection. In: Laserdisc Database. Abgerufen am 9. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2023 veröffentlichte Paramount Pictures alle vier auf Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert basierenden Kinofilme einschließlich Star Trek: Der Aufstand erstmals in 4K-Auflösung – am 4. April digital als VoD und am 6. April auf Ultra HD Blu-ray.<ref name=":1" />

1999 wurde das Computerspiel Star Trek: Der Aufstand (Originaltitel: Star Trek: Hidden Evil) von Activision veröffentlicht. Das Adventure wurde von Presto Studios entwickelt und lässt den Spieler nicht den Film nachspielen, sondern erzählt die Geschichte weiter. Die Ba'ku und die Son'a leben jetzt gemeinsam in Frieden auf dem Planeten und ein Außenposten der Sternenflotte wird eingerichtet, um die Situation zu überwachen. Bei der Konstruktion werden antike, außerirdische Ruinen freigelegt und die Enterprise wird zur Untersuchung geschickt. Picard wird angegriffen und flieht mittels eines außerirdischen Transporters, während Data und Fähnrich Sovok immer tiefer in die unbekannte Alien-Anlage vordringen, um ihn zu finden.<ref>Spieletest Star Trek Der Aufstand. In: Golem. 31. Dezember 1999, abgerufen am 9. April 2026.</ref>

Kritiken

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">Star Trek: Der Aufstand. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref>
Metacritic (Metascore) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="metacritic">Star Trek: Der Aufstand. In: Metacritic. Abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref>
Roger Ebert SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>https://www.rogerebert.com/reviews/star-trek-insurrection-1998</ref>
Filmstarts SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>https://www.filmstarts.de/kritiken/12570/kritik.html</ref>
AllMovie SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>http://web.archive.org/web/20251118093549/https://www.allmovie.com/movie/star-trek-insurrection-am6318</ref>
Netzwelt SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>https://www.netzwelt.de/filme/216012-star-trek-aufstand-jonathan-frakes-zweiter-teil-regisseur-kommt-vorgaenger-heran.html</ref>
TV Spielfilm 👍<ref>https://www.tvspielfilm.de/kino/filmarchiv/film/star-trek-ix-der-aufstand,89576,ApplicationMovie.html</ref>

Der Film erhielt gemischte Kritiken.

Roger Ebert kritisierte 1998 in der Chicago Sun-Times, dass die ethischen Konflikte über die Umsiedlung der Bewohner nicht tiefgründig genug ausgearbeitet seien. Für ihn sei nicht einzusehen, warum man die Interessen der nur 600 Bewohner, die ursprünglich nicht getötet werden sollten, höher bewerten solle als die gesundheitlichen Vorteile für Millionen von Menschen in der ganzen Föderation. Er nannte den Film nicht überzeugend.<ref></ref>

Der General-Anzeiger Bonn lobte 1998, die neunte Kinoreise der Enterprise sei ein fast "philosophischer Trip durch die Gesichtsfalten" seiner alternden Besatzung. Im Vergleich zum kaltherzigen Vorgänger habe der Film wieder "Charme, Humor und Menschlichkeit" und gehe zurück zum Ursprung der Serie, wenngleich sich der Zuschauer ein wenig auskennen sollte, um Tritt zu fassen. Ausstattung und Aufwand hielten sich im Vergleich zu anderen Effektfilmen von 1998 in bescheidenem Rahmen. Statt "Kinoklimbim" böte er mehr Star Trek und eine kluge Selbstbeschränkung.<ref>Thomas Krone: Star Trek: Der Aufstand (Film-Kritik). Hrsg.: General-Anzeiger Bonn. 10. Dezember 1998 (General-Anzeiger Bonn [abgerufen am 9. April 2026]).</ref>

Der Spiegel kam 1998 zu dem Ergebnis, dass es im neunten Kino-Abenteuer sehr menschle – sowohl zwischen den Protagonisten als auch auf höherer Ebene – da zum ersten Mal das humanistische und moralische Gebot der Föderation zur Disposition stehe. Doch zu den besseren Star-Trek-Filmen zähle Der Aufstand nicht. Technische Tricks seinen diesmal Mangelware und die gewollt idyllischen Kulissen des Planeten wirkten eher wie die einer opulenten Heidi-Verfilmung. Die altbackene Story von der Unsterblichkeit trage nicht dazu bei, das Publikum zu begeistern. Zumindest schafften es die gut gelaunten und bestens eingespielten Darsteller, den langjährigen Charakteren neue Seiten abzugewinnen, und auch die amüsanten Szenen bewahrten vor einer größeren Enttäuschung.<ref name=":0" />

Der Berliner tip bemängelte 1998, dass Regisseur Frakes als ambitionsloser Routinier viel "Budenzauber" entfalte, ohne die Längen der Story überspielen zu können. Fürs allgemeine Publikum sei der Film zu unspektakulär und für die Fangemeinde zu uninspiriert.<ref>Die Bremer Kinotaz - alle Filme, alle Termine. In: Die Tageszeitung. 21. Januar 1999, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 9. April 2026]).</ref>

Das Lexikon des internationalen Films befindet: "Das nunmehr neunte ‚Star Trek‘-Kinoabenteuer zehrt erneut von der recht noblen humanistischen Gesinnung der Serie, dümpelt dramaturgisch allerdings auf dem bescheidenen Niveau einer durchschnittlichen Fernsehfolge."<ref>Star Trek: Der Aufstand. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 3. Oktober 2016.</ref>

Andrew O’Hehir schrieb für Salon.com, dass Zuschauer, die mit dem Star-Trek-Universum nicht vertraut sind, den Film trivial und wenig aufregend fänden, während Fans ihn genießen würden.<ref>Kritik von Andrew O’Hehir</ref>

Denis Hoffmann von der ehemaligen Filmwebsite Zelluloid.de zeigte sich wohlwollend: "Jonathan Frakes hat schon mit ‚Der Erste Kontakt‘ bewiesen, daß er als Regisseur ein glückliches Händchen hat. Auch seine zweite Mission kann durchaus als gelungen bezeichnet werden." Er habe einen unterhaltsamen Film mit gelungenen Special-Effects und handfester Action inszeniert.<ref>Denis Hoffman: Star Trek Der Aufstand. In: Zelluloid.de. sarreland IT und Design Hoffmann & Jachmann GbR, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 1. Mai 2017; abgerufen am 22. August 2018.</ref>

TV Spielfilm schreibt: „Subtile Kampfansage an den Jugendwahn“<ref>Star Trek IX – Der Aufstand (1998). In: TV Spielfilm. Abgerufen am 9. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Filmstarts urteilt: "Mit „Der Aufstand“ hat Jonathan Frakes sicherlich nicht das Rad neu erfunden. Das war mit diesem Drehbuch aber auch schlicht unmöglich. Dass er zu Besserem in der Lage ist, hat er mit „Der erste Kontakt“ eindrucksvoll bewiesen. Aber selbst mit dieser kleinen, im Grunde vollkommen belanglosen Fingerübung, setzt er den Fans genau das vor, was sie möchten. „Der Aufstand“ ist wie ein Besuch bei McDonalds: Man weiß schon vorher genau, was man bekommt und geht trotzdem immer wieder hin. Oder vielleicht gerade deswegen?"<ref>Jürgen Armbruster: Die Filmstarts-Kritik zu Star Trek 9: Der Aufstand. In: Fiilmstarts. Abgerufen am 9. April 2026.</ref>

Die Computerwebsite Netzwelt stellte 2023 ihm Rahmen der 4K-Veröffentlichung fest, dass der Film vor allem für Trekkies gedacht sei und weniger für solche, die noch keinen Bezug zum Star-Trek-Universum hätten. Für jene würde sich stattdessen der achte Teil Star Trek: Der erste Kontakt besonders gut eignen.<ref name=":1" />

Auszeichnungen und Nominierungen

→ Siehe auch: Liste der Auszeichnungen der Star-Trek-Filme

1999 erhielt Star Trek: Der Aufstand folgende Auszeichnungen und Nominierungen:

Hugo Award Beste dramatische Präsentation Nominiert
Satellite Award Beste visuelle Effekte in einem Spielfilm Terry D. Frazee Nominiert
Saturn Award Bester Science-Fiction-Film Nominiert
Bestes Make-up Michael Westmore Nominiert
Young Artist Award Beste Leistung eines Jung-Nebendarstellers in einem Spielfilm Michael Welch Gewonnen
Bester Familienspielfilm – Drama Nominiert

Trivia

Der Aufstand ist der erste Star-Trek-Film, der nicht auf oder im Umfeld der Erde spielt.

Darsteller Anthony Zerbe war bereits neun Jahre zuvor einen ähnlichen Filmtod wie in Star Trek: Der Aufstand gestorben. Im James-Bond-Thriller Lizenz zum Töten zerplatzt sein Kopf in einer Dekompressionskammer, während er diesmal zu Tode geliftet wird.

Ru’afos Handlanger Gallatin wurde nach dem Heimatkreis von Star-Trek-Autor Brannon Braga, Gallatin County (Montana), benannt.

Während Captain Picard und Worf das Raumschiff von Data einfangen, lenken sie diesen ab, indem sie das Lied A british tar aus der Operette H.M.S. Pinafore von Gilbert und Sullivan singen.

Zitat: Picard: Ihr verfügt über den Warp-Antrieb? – Anij: Ja. Aber wohin würde er uns bringen? Doch nur weg von hier.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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