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Sieberg-Skala

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Die Sieberg-Skala, benannt nach dem deutschen Geophysiker August Heinrich Sieberg, beschreibt auf einer sechsteiligen Skala die Stärke von untermeerischen Erdbeben. Sie ist ähnlich wie die Mercalli-Skala auf makroseismischen Beobachtungen aufgebaut.

Sieberg-Skala
Stufe Beschreibung
I Leichtes kaum spürbares Zittern des Schiffes
II Leichte Erschütterung des Schiffes
III Ruckartige Erschütterung des Schiffes
IV Schiff beginnt zu schwanken
V „Ächzen“ des Schiffes, größere Gegenstände fallen um
VI Schiffskörper wird beschädigt, Gefahr des Sinkens

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Intensitätsskalen:

Europäische Makroseismische Skala (EMS) | Environmental Seismic Intensity Scale – ESI 2007 (INQUA-Skala) | Chinesische seismische Intensitätsskala (Liedu) | Medwedew-Sponheuer-Karnik-Skala (MSK) | Modifizierte Mercalli-Skala (MM) | JMA-Skala (Shindo) | Sieberg-Skala

Magnitudenskalen:

Codamagnitude Md | Energiemagnitude ME | Einheitsmagnitude m | JMA-Magnitude Mj/Mjma | Lokalmagnitude (Richterskala) ML | Mantelmagnitude Mm | Momentenmagnitude MW | Oberflächenwellenmagnitude MS | Raumwellenmagnitude mB und mb (kurzperiodisch)

Historische Skalen:

Mercalliskala | Mercalli-Cancani-Sieberg-Skala (MCS) | Mercalli-Wood-Neuman-Skala (MWN) | Medwedew-Skala (GEOFIAN-Skala) | Ōmoriskala | Rossi-Forel-Skala (RF)

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