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Max Schradin

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Datei:Max Schradin, Foto 2018.jpg
Max Schradin, 2018

Max Schradin (* 12. April 1978 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Fernsehmoderator und Livestreamer.<ref>1-2-3.tv: Max Schradin</ref><ref name=":2">Max Schradin. In: 123.live. Abgerufen am 2. November 2024.</ref><ref>SCHRADIN. In: twitch.tv. Abgerufen am 3. Juni 2025.</ref> Bekannt wurde Schradin durch seine Moderation von Gewinnspielen bei dem Fernsehsender 9Live. Seit 2021 ist er im Fußball-Amateurbereich als Schiedsrichter aktiv und seit 2022 auch in der Influencer-Szene vertreten.

Leben und Tätigkeit

Jugend und Ausbildung

Nachdem er 1999 sein Fachabitur an der Feldbergschule<ref>Max Schradin - Oberursel (Feldbergschule). Abgerufen am 7. November 2018.</ref> abgeschlossen hatte, absolvierte Max Schradin seinen Zivildienst. Während dieser Zeit unterbrach er für zwei Monate seinen Dienst, um ein Praktikum in der Redaktion der Fernsehshow Arabella zu absolvieren. Anschließend arbeitete er ab 2000 als Warm-Upper (ein „Anheizer“ bei Liveshows), um sein Schauspielstudium an der Internationalen Michael-Tschechow-Schule in München zu finanzieren. Während seiner Ausbildung war er an verschiedenen Fernsehproduktionen wie Arabella, Clip Mix und Nicole – Entscheidung am Nachmittag<ref>Holger Guderitz: Nachgefragt – Max Schradin: „Ich habe mich bei 9Live nie richtig ernst genommen“. 7. August 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Oktober 2013; abgerufen am 5. Mai 2019.</ref> beteiligt und fungierte auch als Veranstaltungsmoderator bei Messen und Galas. Nach zweieinhalb Jahren schloss er das Grundstudium ab, ab 2002 arbeitete er in einer Münchener Castingagentur.

Moderation und Fernsehen

Im April 2003 begann Max Schradin seine Karriere als Moderator, als er bei Sonnenklar.TV ein Sendefenster für 9Live übernahm.<ref>Wir24 Moderator: Max Schradin. In: Wir24 TV. Abgerufen am 12. September 2024.</ref> Er blieb bis zur Einstellung des Livesendebetriebs am 31. Mai 2011 bei 9Live tätig.<ref>Max Schradin: „9Live hat sich selbst ein Bein gestellt“. (dwdl.de [abgerufen am 30. Oktober 2017]).</ref> Im Jahr 2012 moderierte er beim regionalen Internetradio Radio Fortuna in Heusenstamm, das jedoch nach einer Insolvenz den Betrieb einstellte.<ref>Ehemaliger "9Live"-Star ist jetzt Radio-Moderator. In: Promiflash.de. 25. August 2012 (promiflash.de [abgerufen am 30. Oktober 2017]).</ref><ref>Max Schradin macht Radio, Regiocast-Chef geht. (dwdl.de [abgerufen am 30. Oktober 2017]).</ref><ref>Max ist wieder auf Sendung. In: Taunus-Zeitung. (taunus-zeitung.de [abgerufen am 30. Oktober 2017]).</ref>

Von 2012 bis zum Sommer 2014 war Schradin als Moderator beim Teleshopping-Sender Channel 21 tätig.<ref>Max Schradin - Teleshopping auf Channel21. dmotioninfo.com, abgerufen am 30. Oktober 2017.</ref> Anschließend wechselte er im August 2014 zu 123tv, einem weiteren Teleshopping-Sender, und blieb dort bis Februar 2022 auf Sendung.<ref name=":2" /> Zu Beginn des Jahres 2023 kehrte er zu 1-2-3.tv zurück.

Am 18. Oktober 2014 moderierte Schradin um 20 Uhr die Samstagabendshow „Das große Autoquiz“ auf Sport1.<ref>Call-in lebt bei Sport1 weiter – am Samstagabend. dwdl.de, 20. Oktober 2014, abgerufen am 10. Januar 2015.</ref> Am 12. Februar 2016 führte er die Glücksspielsendungdrückglück.de“ auf Sport1.<ref>DrückGlück - Die Show - Von "Top" zu "Flop". In: Blasting News. (blastingnews.com [abgerufen am 30. Oktober 2017]).</ref>

Schradin hatte 2020 einen Gastauftritt in der Satire-Reihe „Browser Ballett“.

Im Jahr 2024 übernahm Max Schradin die Moderation mehrerer Events. So führte er durch die „FINAL 8“ der „Icon League – Season One“, einem von Toni Kroos und Elias Nerlich initiierten Turnier.<ref name=":3">Icon League Tagebuch FINAL 8. In: Icon League. The Icon League GmbH, 17. Dezember 2024, abgerufen am 4. Januar 2025.</ref> Im Dezember 2024 moderierte er für McDonalds, gemeinsam mit Jens Knossalla, „Die große McDonald’s Monopoly Preisshow“.<ref name=":4">Jens Knossalla: Mit EINEM WORT zum HAUPTGEWINN!! 😱😳 MONOPOLY PREISSHOW mit SCHRADIN 🤣. In: YouTube. Jens Knossalla, 2. Dezember 2024, abgerufen am 4. Januar 2025.</ref> Darüber hinaus war er Teil des Moderationsteams beim Weihnachtsevent 2.0 von MontanaBlack, zusammen mit MontanaBlack selbst, Zarbex, Marc Gebauer und Adam Wolke.<ref name=":5">MontanaBlack: Das war die Weihnachtsshow 2.0. In: Gamers.de. Jink GmbH, 23. Dezember 2024, abgerufen am 4. Januar 2025.</ref>

Social Media

Am 26. Mai 2021 begann Max Schradin, unter dem Accountnamen realmaximalschradin (später MAXIMAL_SCHRADIN, heute SCHRADIN), Live-Streams auf Twitch zu veröffentlichen.<ref>realmaximalschradin. Abgerufen am 19. November 2021.</ref> In diesen Streams kommentiert er unter anderem alte Fernsehsendungen und veranstaltet interaktive Call-In-Quizspiele unter dem Namen 9Live 2.0, in Anlehnung an den früheren Sender 9Live. Die Teilnehmer können kostenlos über Discord oder über Telefon (zu normalen Telefonkosten) an den Spielen teilnehmen. Zudem interagiert Schradin während der Streams live mit seinen Zuschauern.

Im Jahr 2022 erzielte Schradin mit einem TikTok-Video innerhalb von nur 24 Stunden 1,8 Millionen Aufrufe und platzierte sich somit in den Top 10 der meistgesehenen Videos in Deutschland.

Im Februar 2023 moderierte Schradin gemeinsam mit Jens Knossalla die Live-Sendung „Die große Koffershow“ auf Wir24 TV.<ref>Die große Koffershow mit Knossi & Max Schradin. In: Wir24 TV. Abgerufen am 2. November 2024.</ref>

2024 und 2025 nahm er am Minecraft-Projekt „Craft Attack 12“ und „Craft Attack 13“ teil,<ref>Craft Attack 12. In: craft-attack.info. Abgerufen am 2. November 2024.</ref> das er auf der Streaming-Plattform Twitch live streamte.<ref>MAXIMAL_SCHRADIN. In: Twitch. Abgerufen am 2. November 2024.</ref> Seit Dezember 2025 moderiert er eine eigene Podcast-Show.<ref>Bastian Braun: Max Schradin startet mit "Des isses" eigene Podcast-Show, auch Sido war schon zu Gast. In: Comicschau. 2. Januar 2026, abgerufen am 15. Januar 2026.</ref>

Schiedsrichter

Im Jahr 2021 machte Schradin über die Streaming-Plattform Twitch bekannt, dass er eine Fußball-Schiedsrichtertätigkeit im Amateurbereich ausübt. Im August 2022 hatte er die Gelegenheit, ein Freundschaftsspiel zwischen den Influencern Trymacs und Jens Knossalla zu leiten.<ref>Noah Struthoff: Trymacs und Knossi im Fußball-Event: Das sind alle Teilnehmer und Teams. In: ingame.de. ingame GmbH, 2. Juli 2022, abgerufen am 5. Juli 2023.</ref> Darüber hinaus wurde Schradin für den 15. Juli 2023 als Schiedsrichter für ein weiteres Spiel zwischen Trymacs und EliasN97 bestätigt.

Kontroversen

Der Call-in-Gewinnspielkritiker Marc Döhler<ref>Call-in-Shows: Döhler der Quiz-Querulant. In: Der Spiegel. 26. März 2008, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 30. April 2022]).</ref> bemängelte im Jahre 2008 Auftritte Schradins bei 9Live aufgrund von aus seiner Sicht irreführender Aussagen, beispielsweise über die Bekanntheit gesuchter Rätselbegriffe.<ref>Der Betrug von 9Live auf YouTube. plusminus, vom 10. Juli 2011</ref><ref>Marc Doehler: 9LIVE - DER SCHRADINBETRÜGER - CITV.NL. 29. Januar 2014, abgerufen am 24. April 2019 (Beispiel).</ref> Schradin beschimpfte den Moderator eines anderen Gewinnspielanbieters mit der Äußerung: „Dieser blonde Pädophile da.“, woraufhin er für kurze Zeit beurlaubt wurde.<ref name=":1">Süddeutsche Zeitung: Hotline in die Hölle. Abgerufen am 8. Juni 2022.</ref><ref name=":6">DWDL de GmbH: "Der Pädophile": Skandal um 9Live-Moderator. Abgerufen am 12. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":7">Pädophil oder adophil? Jedenfalls arbeitslos. 24. Oktober 2007, abgerufen am 18. August 2025.</ref> In einer Stellungnahme behauptete er, die Bedeutung des „Fachausdruck[s]“ nicht gekannt zu haben, gleichzeitig aber, ihn versehentlich anstelle des Wortes „adophil“ platziert zu haben, zweiteres ohne eine Erklärung zu geben, was dieser Begriff bedeuten soll.<ref name=":6" /><ref name=":7" /><ref>9Live wirft Moderator raus: Call-in-Fernsehen. (focus.de [abgerufen am 18. August 2025]).</ref> Zudem moderierte Schradin bei 9Live einen Betrugsfall des Senders am 17. November 2008, bei dem Lösungen nachträglich verändert wurden, weswegen er abgemahnt wurde.<ref name=":0" /><ref>Stefan Niggemeier: Betrug beim Call-TV-Sender 9Live: Hinters Licht geführt. In: Die Tageszeitung: taz. 9. Februar 2009, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 25. April 2019]).</ref><ref>Stefan Niggemeier: Betrug: 9Live entlässt Mitarbeiter. 3. Februar 2009, abgerufen am 25. April 2019.</ref> Laut eigenen Angaben meldete Schradin selbst diesen Vorfall und trug so zur Aufklärung bei.<ref name=":0">9Live Klassiker: Max Schradin redet Klartext über das STEARINLICHT von 9Live. 29. November 2021, abgerufen am 3. Dezember 2021.</ref>

Moderationen

Gastauftritte

Auszeichnungen

Diskografie

  • 2024: Der Habicht hat zwei H

Weblinks

Einzelnachweise

<references />