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Johanna Romberg

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Johanna Romberg (* 1958 in Duisburg<ref>Johanna Romberg: Vita, auf: www.riffreporter.de</ref>) ist eine deutsche Journalistin und Autorin.

Leben und Werk

Johanna Romberg wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte zunächst in Köln und Sevilla Schulmusik und Hispanistik. Sie besuchte dann ab 1983 die damalige „Hamburger Journalistenschule“ (heute Henri-Nannen-Schule).<ref>Johanna Romberg: Rede zum 25-jähriges Schuljubiläum. Romberg war Teilnehmerin des 5. Jahrgangs. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 1. Januar 2010 im Internet Archive)</ref> Danach arbeitete sie für den Stern, bevor sie 1987 als Reporterin zur Geo wechselte.

Romberg erhielt zweimal den Egon-Erwin-Kisch-Preis<ref>Egon-Erwin-Kisch-Preis: Alle Preisträger im Überblick, online unter https://www.stern.de/kultur/buecher/1977-2004-alle-preistraeger-im-ueberblick-3341124.html</ref> und gehört damit zu der kleinen Gruppe von bisher 13 Journalisten, denen dies seit 1977 mehrmals gelang.<ref>Mehr als einmal haben den Egon-Erwin-Kisch-Preis seit 1977 gewonnen: Ullrich Fichtner (3x), Axel Hacke, Stefan Klein, Erwin Koch, Dirk Kurbjuweit, Birk Meinhardt, Alexander Osang (3x), Johanna Romberg, Peter Sartorius (3x), Marie-Luise Scherer, Christoph Scheuring, Alexander Smoltczyk, und Stefan Willeke.</ref> 1987 erhielt sie den Kisch-Preis für die Arbeit Immer an der Emscher lang<ref>Johanna Romberg: Immer an der Emscher lang. In: Geo Nr. 7 vom Juli 1987, S. 138–146.</ref>, in der sie der Emscher in der Art eines Kinderspiels von der Quelle bis zur Mündung folgt und dabei Umweltverschmutzungen und den Menschen, die damit leben müssen, nachspürt. 1993 erhielt sie erneut den Kisch-Preis für ihre Reportage Karlagin – bitte 4x klingeln<ref>Johanna Romberg: Karlagin - bitte 4x klingeln. In: Geo Special Russland Nr. 2 von April 1992, S. 92–101.</ref> über den Alltag in einer Moskauer Wohnkommune. 1996 war sie Mitglied der Jury für den Henri-Nannen-Preis. 2013 wurde sie mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet.

Romberg schreibt bei GEO zu einer Vielfalt von Themen, besonders herauszuheben wären die Themen Erziehung,<ref>Johanna Romberg: Was ist gut fürs Kind?. GEO Nr. 05 vom Mai 2007.</ref><ref>Johanna Romberg: Jungen - die neuen Sorgenkinder? In: GEO Nr. 03 vom März 2003.</ref><ref>Johanna Romberg: Erziehung: Fairness lernen - Kinder entwickeln sehr früh einen Gerechtigkeitssinn. Und kommen dann als Jugendliche häufig in moralische Konflikte mit der real existierenden Welt. In: GEO.de, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 20. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref> Natur und Umwelt,<ref>Johanna Romberg: Mein grünes Tagebuch. In: GEO Special Nr. 02 vom Februar 2005.</ref><ref>Johanna Romberg: Gesucht: der Elfenbeinspecht - Johanna Romberg machte sich in den USA auf die Suche nach einer ausgestorbenen Spezies. In: GEO Nr. 11 vom November 2007.</ref> sowie Stimme und Singen.<ref>Johanna Romberg: Glückserlebnis Singen. In: GEO Nr. 03 vom März 2007, online unter http://www.geo.de/GEO/mensch/52740.html</ref><ref>Johanna Romberg: Die Stimme, Instrument unserer Seele. In: GEO Nr. 12 vom Dezember 1998.</ref> Ihre Kolumne Was wäre wenn... griff verschiedene Themen mit der kontra-faktischen Methode auf.<ref>Johanna Romberg: Was wäre, wenn... wir nichts vergessen könnten? - über das dramatische Leben von Menschen mit perfektem Gedächtnis. In: GEO Nr. 08 vom August 2004, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 1. August 2010 im Internet Archive)</ref><ref>Johanna Romberg: Was wäre, wenn... wir alle über hundert würden? - über den vitalen Alltag gen-optimierter Großmütter. In: GEO Nr. 05 vom Mai 2004, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 2. Juli 2007 im Internet Archive)</ref><ref>Johanna Romberg: Was wäre, wenn... wir Wetter machen könnten? - Johanna Romberg interveniert per E-Mail gegen norddeutschen Dauerregen. In: GEO.de, online unter <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 9. Juni 2007 im Internet Archive)</ref><ref>Johanna Romberg: Was wäre, wenn... in Europa eine neue Eiszeit anbräche? - Johanna Romberg flieht mit dem Rentierschlitten ins Treibhaus. In: GEO Nr. 04 vom April 2004, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 14. November 2007 im Internet Archive)</ref><ref>Johanna Romberg: Was wäre, wenn... ein Asteroid die Erde träfe? - Johanna Romberg über ihr stilles Glück im Preiselbeergarten. In GEO Nr. 05 vom Mai 2005, S. 180.</ref>

In ihrem ersten Buch Federnlesen erkundet die Autorin die Welt der heimischen Vögel. Es erschien am 23. Februar 2018 im Verlag Bastei Lübbe. Ihr zweites Buch erschien am 26. Februar 2021 bei Quadriga im Verlag Bastei Lübbe. Sie erkundet in Der Braune Bär fliegt erst nach Mitternacht die heimische Fauna und Flora, beschreibt deren Bedrohung und besondere Menschen, die sich für unsere Naturschätze engagieren.<ref>Elke Brüser: Naturschätze bewahren. In: fluegelschlag-birding.de. 9. März 2021, abgerufen am 9. März 2021.</ref>

Johanna Romberg ist in Duisburg aufgewachsen, Hobby-Ornithologin und lebt in der Lüneburger Heide.

Publikationen

  • Federnlesen. Vom Glück, Vögel zu beobachten. Bastei Lübbe, Köln 2018, ISBN 978-3-431-04088-3.
  • Der Braune Bär fliegt erst nach Mitternacht. Quadriga, Köln 2021, ISBN 978-3-869-95104-1.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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