Rothenbergen
Rothenbergen Gemeinde Gründau
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3979)&title=Rothenbergen 50° 12′ N, 9° 7′ O
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dim=10000 | globe= | name=Rothenbergen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 130 (124–150) m | |||||
| Fläche: | 5,59 km²<ref>Haushaltsplan der Gemeinde Gründau 2014. S. 4, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen im Oktober 2018.</ref> | |||||
| Einwohner: | 3979 (31. Dez. 2022)<ref>Zahlen und Fakten. In: Webauftritt. Gemeinde Gründau, abgerufen im Juni 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 712 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. August 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 63584 | |||||
| Vorwahl: | 06051 | |||||
Rothenbergen ist der einwohnerstärkste Ortsteil der Gemeinde Gründau im hessischen Main-Kinzig-Kreis.
Geographie
Geographische Lage
Der Ort liegt im Büdingen-Meerholzer Hügelland (Haupteinheit 233, früher Ronneburger Hügelland, im Nordostteil des Rhein-Main-Tieflandes, Haupteinheitengruppe 23), nach der naturräumlichen Gliederung Hessens, einer gehölz- bzw. waldreichen Kulturlandschaft. Die Gemarkung des Ortsteils umfasst 571 ha (1949 waren davon 296 ha Ackerland).
Am südlichen Ortsrand führt die Bundesautobahn 66 (A 66 von Wiesbaden über Frankfurt am Main und Hanau bis zum Dreieck Fulda mit Anschlussstelle „Gründau-Rothenbergen“); die frühere Bundesstraße 40 mit Ortsdurchfahrt ist jetzt Kreisstraße (K 903).
Rothenbergen hat keinen Bahnanschluss, der Ortsteil ist jedoch durch die 1915 über die Kinzig gebaute Neue Brücke (vorher war dort nur ein kleiner Holzsteg für Fußgänger) über die 1896 eingerichtete Bahnstation Niedermittlau in der südlichen Nachbargemeinde Hasselroth mit der Bahn auf der Strecke Frankfurt(Main)–Hanau–Fulda gut zu erreichen.<ref>Georg Rösch: Rothenberger Kinzigbrücke wurde breiter. In: Heimat-Jahrbuch des Kreises Gelnhausen – 150 Jahre Kreis Gelnhausen – Zwischen Vogelsberg und Spessart 1971. Herausgegeben vom Kreisausschuß des Kreises Gelnhausen, Gelnhausen 1970, S. 188 f.</ref><ref>Erwin Rückriegel: Interessantes am Rande des Baus der Straße von Rothenbergen zur Haltestelle Niedermittlau. In: Grindaha – Jahreshefte des Geschichtsvereins Gründau e. V. Heft 10, Gründau 2000, S. 21 f.</ref>
Geologie und Naturraum
Die aus Lössauflagen und aus Letten des Rotliegenden entstandenen Böden sind die Grundlage einer ertragreichen Landwirtschaft. Nur die nördlich des Kinzigtals gelegene Hochfläche gehört zur Gemarkung, sie setzt sich aus einem Nordost-Südwest-verlaufenden Bergrücken und einem flachwelligen Gebiet nach Westen hin zusammen. Eine ökologische Sonderstellung nimmt das südlich der Hochfläche liegende Gelnhäuser Kinzigtal ein, in welchem Hochwässer häufig sind. Die Kinzig durchfließt die Gemarkung in einem weiten flachen Muldental in 130 bis 110 m ü. NN. Die Wälder der Gemarkung bestehen zum großen Teil aus Buchenwald. Die Niederungen der Kinzig werden als Grünland genutzt, der weitere Teil der Landschaft als Ackerland. Wertvolle Biotope der Landschaft sind Gehölze des Offenlandes, Streuobst und naturnahe Fließgewässer mit angrenzenden Feuchtbiotopen.
Nachbargemarkungen
Im Norden grenzt Rothenbergen an die Gemarkung des Gründauer Ortsteils Niedergründau, im Osten an die des Ortsteils Lieblos, im Süden an die des Stadtteils Meerholz der Stadt Gelnhausen, des Ortsteils Niedermittlau und Neuenhaßlau der Gemeinde Hasselroth und im Westen an die Gemarkung der Stadt Langenselbold.
Geschichte
Vorgeschichte
Auf eine frühe Besiedlung lassen etliche Funde schließen: Unterhalb des Hühnerbergs (Steilabfall zur Kinzig hin) sind Steingeräte aus der Jungsteinzeit und Reste einer Siedlung aus der Zeit der Bandkeramik, der Rössener und der Michelsberger Kultur und der Hallstatt- und Frühlatènezeit in den Fluren Vor der Lohe, Beim Kühborn, Wellesborn, Beune, Vor dem Scheiblingsgraben und Vor dem Niederwald gefunden worden. Von oberhalb des Ortes (bereits in der heutigen Gemarkung Niedergründau gelegen) stammen die Funde eines Steinbeils und zweier Steinäxte und östlich von dem Ort (in der heutigen Gemarkung Lieblos) weitere zwei Steinbeile.<ref>Hans Kreutzer: Rothenbergen – Schon in der Jungsteinzeit vor 5.000 Jahren besiedelt. In: Zwischen Vogelsberg und Spessart, Heimat-Jahrbuch 1979, Jahreskalender für Familie und Heim in Stadt und Land zwischen Vogelsberg und Spessart, Herausgegeben vom Main-Kinzig-Kreis, Hauptverwaltungsstelle Gelnhausen, Gelnhausen 1978, S. 36 ff.</ref><ref>Hans Kreutzer und Fritz-Rudolf Hermann und Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Abt. für Vor- und Frühgeschichte (Hrsg.) Archäologische Denkmäler in Hessen 21 - Die archäologische Erforschung einer Kleinlandschaft im mittleren Kinzigtal, 10 Jahre systematische Beobachtungen 1971–1981 Führer zu einer Ausstellung in Gelnhausen-Meerholz, Wiesbaden 1981</ref>
Mittelalter
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahre 1220. Damals wurde der Ort Rodinberch genannt. Dieser Ortsname bedeutet Rodung am Berg. Mitten im Ort steht der „Schiefersteinhof“, ein altes königliches Hofgut.
Wirtschaftschronik
Ein Zustandsbericht über die örtlichen Gegebenheiten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist einer statistischen Erhebung von 1856 zu entnehmen: Danach gab es in dem Ort nach der Volkszählung 587 Seelen in 114 Familien, davon waren 572 evangelisch und 2 katholisch, Juden waren 13 in 3 Familien; insgesamt waren 98 Wohnhäuser, 20 private und 3 öffentliche Brunnen sowie ein Feuerlöschteich vorhanden. Der Lohn eines Ackerknechts betrug jährlich 30 bis 60 fl. (ca. 402 bis ca. 802 Euro), der Lohn einer Magd (jährlich) 20 bis 40 fl. (ca. 268 bis 536 Euro)<ref>Maximilian Reutzel (von 1818 bis 1859 Pfarrverweser bzw. Pfarrer auf dem Berg (=Bergkirche Niedergründau)): Statistische Erhebung von Rothenbergen aus dem Jahr 1856 der Gemeinde Rothenbergen, Amts Gelnhausen (bearbeitet von Wilfried Günther). In: Grindaha – Jahreshefte des Geschichtsvereins Gründau e. V. (Heft 14), Gründau 2004, S. 77–111</ref>.
Im eher bäuerlich geprägten Dorf des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hatte das landwirtschaftliche Absatz- und Kreditwesen eine große Bedeutung:
7. August 1898 Gründung des Rothenberger Spar- und Darlehenskassenvereins<ref>VR Bank Bad Orb-Gelnhausen eG (Hrsg.): 150 Jahre VR Bank Bad Orb-Gelnhausen eG. Archiv der VR Bank, 2014 S. 20 f.</ref>
1. November 1949 Umbenennung des Rothenberger Spar- und Darlehenskassenvereins in Raiffeisenkasse Rothenbergen
28. Juni 1963 Zusammenschluss der Raiffeisenkasse Rothenbergen und Raiffeisenkasse Lieblos zur Raiffeisenkasse Lieblos
29. März 1972 Zusammenschluss der Raiffeisenkasse Lieblos und Meerholz zur Raiffeisenbank Mittlere Kinzig
11. Mai 1990 Umbenennung der Raiffeisenbank Mittlere Kinzig in Raiffeisenbank Gelnhausen
13. September 2001 Zusammenschluss der Raiffeisenbank Gelnhausen und der VR Bank Bad Orb-Gelnhausen unter der Firma VR Bank Bad Orb-Gelnhausen eG
Ab 1920 gab es in dem Ort elektrisches Licht; die Versorgung mit elektrischer Energie erfolgte von der Kinzigmühle in Lieblos aus (Wasserkraft)<ref>Wasserkraft – Renertec. Abgerufen am 11. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, deren Turbinen heute noch für die Stromerzeugung genutzt werden.
Fliegerhorst Gelnhausen-Rothenbergen
Vor und während des Zweiten Weltkrieges (1936–1945) bestand am südlichen Ortsrand ein Militärflugplatz (Fliegerhorst)<ref>Eckard Sauer: Absturz im Kinzigtal – Die Luftfahrt im hessischen Kinzigtal von 1895 bis 1950, 3. Aufl., Gründau 2013 S. 140 f.</ref><ref>Werner Kalinka: Die Wache am Fliegerhorst Rothenbergen. In: Grindaha, Veröffentlichungen des Geschichtsvereins Gründau e. V., Heft 26, Gründau 2016 ISSN 2194-8631, S. 26–28</ref><ref>Martin Ludwig: Henri Nannens Inhaftierung in der Wache des Fliegerhorstes Rothenbergen. In: Grindaha, Veröffentlichungen des Geschichtsvereins Gründau e. V., Heft 26, Gründau 2016 ISSN 2194-8631, S. 19–25</ref> und das schwere Funkfeuer Otto 599 kHz<ref>Eckard Sauer: Absturz im Kinzigtal – Die Luftfahrt im hessischen Kinzigtal von 1895 bis 1950, 3. Aufl., Gründau 2013 S. 87–91</ref> (eine Bodenanlage zur Luftverteidigung des Deutschen Reiches)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karte: Bodenorganisation Großraum-Nachtjagd/Luftflotte Reich ( vom 18. Mai 2015 im Internet Archive) 33 MB jpg</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Funkfeuer Otto bei www.geschichtsspuren.de ( vom 18. Mai 2015 im Internet Archive)</ref>.
Vom Bahnhof Lieblos der Lahn-Kinzig-Bahn zweigte früher ein Gleis zu dem 1936 errichteten Fliegerhorst ab, das nach dem Zweiten Weltkrieg für das Industriegebiet in Rothenbergen (StEG – Staatliche Erfassungsgesellschaft, WIBAU u. a.) genutzt wurde<ref>Heinrich Goy: Großbaustelle Flugplatz Rothenbergen. In: Zwischen Vogelsberg und Spessart 2016, Gelnhäuser Heimat-Jahrbuch, Jahreskalender für die Menschen in Stadt und Land zwischen Vogelsberg und Spessart, Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises (Hrsg.), Gelnhausen 2015 S. 123 ISBN 978-3-9808424-7-1</ref>; es ist mittlerweile stillgelegt und teilweise überbaut worden.
Am 1. April 1949 nahm die WIBAU (Westdeutsche Industrie- und Straßenbaumaschinen GmbH) mit vier Mitarbeitern ihren Betrieb auf. Chef und Gründer des in den folgenden Jahren größten Industriebetriebes im Kreis Gelnhausen war Dipl.-Ing. K. H. Matthias. Das Unternehmen ist nach Eigentümerwechseln ab 1980 mit der IBH-Holding spektakulär untergegangen.<ref>Stephan Boernecke, Michael Grabenströer: Keiner will's gwesen sein – Wibau-Prozess: Ex-Chef versteckt sich hinter Banken, Wirtschaftsprüfern u. Aufsichtsräten. Zeitverlag Bucerius, Heft 14 (29.3.1985), Hamburg 1985, S. 22, ISSN 0044-2070</ref>
Hessische Gebietsreform
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen kam die Gemeinde Rothenbergen mit Wirkung vom 1. August 1972 kraft Landesgesetz als Ortsteil zur Gemeinde Gründau.<ref>Gesetzes zur Neugliederung der Landkreise Büdingen und Friedberg vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 230–232, § 16 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref> Für Rothenbergen wurde, wie für alle eingegliederten Gemeinden von Gründau, ein Ortsbezirk errichtet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 152 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Gründau, abgerufen im Juni 2024.</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Rothenbergen angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- vor 1806: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Ysenburg-Büdingen-Meerholz, Gericht Lieblos
- ab 1806: Fürstentum Isenburg (Rheinbund),<ref group="Anm.">Infolge der Rheinbundakte.</ref> Gericht Lieblos
- ab 1812: Generalgouvernement Frankfurt,<ref group="Anm.">Infolge der Befreiungskriege.</ref> Gericht Lieblos
- ab 1815: Kaisertum Österreich,<ref group="Anm.">Infolge der Beschlüsse des Wiener Kongresses.</ref> Gericht Lieblos
- ab 1816: Kurfürstentum Hessen,<ref group="Anm.">Durch Staatsvertrag mit Österreich und dem Königreich Preußen sowie Einigung zwischen Großherzogtum Hessen und Kurhessen.</ref> Gericht Lieblos
- ab 1821: Kurfürstentum Hessen, Kreis Gelnhausen<ref group="Anm.">1822: Trennung zwischen Justiz (Justizamt Meerholz) und Verwaltung.</ref>
- ab 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
- ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Kreis Gelnhausen
- ab 1867: Königreich Preußen,<ref group="Anm.">Infolge des Deutschen Krieges.</ref> Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen
- ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen
- ab 1918: Deutsches Reich,<ref group="Anm.">Infolge des Ersten Weltkriegs entsteht die Weimarer Republik.</ref> Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gelnhausen
- ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Kurhessen, Landkreis Gelnhausen
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Gelnhausen
- ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gelnhausen
- ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gelnhausen, Gemeinde Gründau
- ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis, Gemeinde Gründau
Bevölkerung
- Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Rothenbergen 3804 Einwohner. Darunter waren 201 (5,3 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 660 Einwohner unter 18 Jahren, 1644 zwischen 18 und 49, 819 zwischen 50 und 64 und 681 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 1602 Haushalten. Davon waren 432 Singlehaushalte, 510 Paare ohne Kinder und 525 Paare mit Kindern, sowie 114 Alleinerziehende und 24 Wohngemeinschaften. In 294 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 1119 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| Rothenbergen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1834 | 624 | |||
| 1840 | 597 | |||
| 1846 | 623 | |||
| 1852 | 564 | |||
| 1858 | 561 | |||
| 1864 | 591 | |||
| 1871 | 597 | |||
| 1875 | 575 | |||
| 1885 | 575 | |||
| 1895 | 599 | |||
| 1905 | 691 | |||
| 1910 | 746 | |||
| 1925 | 803 | |||
| 1939 | 1.009 | |||
| 1946 | 1.266 | |||
| 1950 | 1.484 | |||
| 1956 | 1.611 | |||
| 1961 | 1.685 | |||
| 1967 | 1.940 | |||
| 1972 | 2.075 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 3.804 | |||
| 2015 | 3.804 | |||
| 2020 | 3.924 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Gemeinde Gründau<ref name="EW" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1885: | 571 evangelische (= 99,30 %), 4 katholischer (= 0,70 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 1351 evangelische (= 80,18 %), 305 katholische (= 18,10 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Religion
Seit dem 17. Dezember 1967 hat der Ort eine eigene evangelische Kirche, ein Klinkerbau mit einem grauen Kirchturm. Er gehört aber nach wie vor zur Kirchengemeinde Auf dem Berg (Bergkirche) im Nachbarort Niedergründau.
In Rothenbergen steht die katholische Christkönigkirche. Baubeginn war im Herbst 1963, die Weihe am 11. Juli 1965 (durch Bischof Adolf Bolte, Fulda); die Kirche (280 Plätze) hat die Form einer Krone und großflächig bunte Glasfenster, ein Jugendheim und die Wohnung für den Geistlichen.
2012 feierte die Methodistengemeinde ihr hundertjähriges Bestehen. 1970 wurde ein neues Kirchengebäude errichtet.
Kulturdenkmäler
Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Gründau-Rothenbergen.
Literatur
- Vorlage:HessBib
- Suche nach Rothenbergen. In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek
Weblinks
- Ortsteil Rothenbergen im Internetauftritt der Gemeinde Gründau.
- Rothenbergen, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise
<references>
<ref name="lagis">Rothenbergen, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 27. Juni 2022). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
</ref>
<ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 26 und 80, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021.
</ref>
<ref name="EW">2015: Haushalt 2017. Entwicklung er Einwohnerzahlen. Gemeinde Gründau, abgerufen im Juni 2024.;
2020: Haushalt 2021. Entwicklung er Einwohnerzahlen. Gemeinde Gründau, abgerufen im Juni 2024.
</ref>
</references>