Zum Inhalt springen

Hans-Otto Weber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2024 um 20:59 Uhr durch imported>Miriquidus0980 (Weblinks).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Hans-Otto Weber (* 14. Juni 1926 in Korbach; † 31. August 2014 in Schenklengsfeld) war ein hessischer Politiker (SPD) und Abgeordneter des Hessischen Landtags.

Ausbildung und Beruf

Hans-Otto Weber war nach Abitur und Kriegsdienst, bei dem er schwer verletzt und dadurch zum Kriegsinvaliden wurde, von 1946 bis 1957 im hessischen Schuldienst<ref name = "VB"/> tätig.

Politik

Weber beantragte am 8. Februar 1944 die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 20. April desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.796.670).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/47131634</ref><ref>Albrecht Kirschner: Abschlussbericht der Arbeitsgruppe zur Vorstudie „NS-Vergangenheit ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter“ der Kommission des Hessischen Landtags für das Forschungsvorhaben „Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen“. Hessischer Landtag, Wiesbaden 2013, S. 25. (Online)</ref>

Hans-Otto Weber war Mitglied der SPD und von 1960 bis 1975 Kreistagsabgeordneter im Landkreis Waldeck. Vom 1. Dezember 1958 bis zum 30. November 1982 war er Mitglied des hessischen Landtags, in den Jahren 1966 bis 1974 Vizepräsident des Landtags.

Als Beauftragter der Landesregierung für die Angelegenheiten des Zonenrandgebietes war er 1974 bis 1978 tätig, und 1959 und 1969 war Weber Mitglied der Bundesversammlung.

Sonstige Ämter

Hans-Otto Weber war im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge aktiv und dort Präsident. Anschließend wurde er Ehrenpräsident des Volksbundes. Außerdem war er Mitglied im Kuratorium des Arbeitskreises Christlicher Publizisten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>

Auszeichnungen

Literatur

  • Albrecht Kirschner: Abschlussbericht der Arbeitsgruppe zur Vorstudie „NS-Vergangenheit ehemaliger hessischer Landtagsabgeordneter“ der Kommission des Hessischen Landtags für das Forschungsvorhaben „Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen“. Hrsg.: Hessischer Landtag. Wiesbaden 2013, S. 25, 46 (Download [PDF; 479 kB]).
  • Jochen Lengemann: Das Hessen-Parlament 1946–1986. Biographisches Handbuch des Beratenden Landesausschusses, der Verfassungsberatenden Landesversammlung und des Hessischen Landtags (1.–11. Wahlperiode). Hrsg.: Präsident des Hessischen Landtags. Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-458-14330-0, S. 422 (hessen.de [PDF; 12,4 MB]).
  • Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 401.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Joseph Koeth (1919–1923) | Fritz Siems (1924–1928) | Otto Geßler (1928–1932) | Siegfried Emmo Eulen (1933–1945) | Wilhelm Ahlhorn (1946–1949) | Eberhard Hagemann (1949–1952) | Gustav Ahlhorn (1952–1959) | Walter Trepte (1960–1970) | Willi Thiele (1970–1977) | Josef Schneeberger (1977–1982) | Eduard Haßkamp (1982–1987) | Hans-Otto Weber (1987–1998) | Karl-Wilhelm Lange (1998–2002) | Reinhard Führer (2002–2013) | Markus Meckel (2013–2016) | Wolfgang Schneiderhan (seit 2016)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein