Zum Inhalt springen

Ringenhain

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. März 2026 um 17:05 Uhr durch imported>Wivoelke (+Fläche; Einleitung; weblinks).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Ringenhain
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(900)&title=Ringenhain 51° 5′ N, 14° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(900) 51° 4′ 40″ N, 14° 20′ 17″ O
 {{#coordinates:51,077861111111|14,338016666667|primary
dim=10000 globe= name=Ringenhain region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 360 m
Fläche: 3,45 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Ringenhain, Gemeinde Steinigtwolmsdorf. In: GEOindex. Abgerufen im März 2026.</ref>
Einwohner: 900 (31. Dez. 2011)<ref name="Müllers">Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 2012: Vollständiges Ortslexikon. 33., überarb. und erw. Ausg., Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-027420-2, S. 1158. (books.google.de)</ref>
Bevölkerungsdichte: 261 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Oktober 1995
Postleitzahl: 01904
Vorwahl: 035951
Datei:Saxony location map Ringenhain.svg
Karte
Lage in Sachsen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Ringenhain (obersorbisch Rynar<ref name=":0">Theodor Schütze: Um Bautzen und Schirgiswalde Ergebnisse der heimatkundlichen Bestandsaufnahme im Gebiet von Bautzen und Schirgiswalde. Band 12. Deutsche Akademie der Wissenschaften, Berlin 1967, S. 167.</ref>) ist ein Dorf in der Oberlausitz und seit 1995 ein Ortsteil der Gemeinde Steinigtwolmsdorf im sächsischen Landkreis Bautzen. Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung und damit gemäß seiner Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 573 kB) § 14 bis 17. In: Webauftritt. Gemeinde Steinigtwolmsdorf, abgerufen im März 2026.</ref>

Unter der Bezeichnung Ringenhayn ist die Gründung der Siedlung im Jahre 1363 auf bischöflich meißnischem Gebiet im Bautzener Dingbuch erwähnt.<ref>Alfred Usemann: Chronik der Gemeinde Ringenhain Teil 1. Geschrieben im Oktober 1971 (im Auftrag der Gemeinde Ringenhain). Ringenhain 1971.</ref> Das Ortsbild wird von 20 Umgebindehäusern geprägt, darunter das kleinste Umgebindehaus der Oberlausitz.

Geographie

Der Ort liegt an der B 98 zwischen Steinigtwolmsdorf und Neukirch/Lausitz und erstreckt sich zu beiden Seiten des Flüsschens Wesenitz, das am Valtenberg entspringt, Ringenhain, Neukirch/Lausitz und Bischofswerda durchfließt und bei Heidenau in die Elbe mündet. Der Fluss Wesenitz bildete bis 1923 die Grenze zwischen der Meißner und der Lausitzer Seite des Ortes. Kurz nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Teilung beseitigt. Heute spricht man umgangssprachlich vom „Dorf“ im Tal der Wesenitz und vom Gebiet der „Siedlung“ auf dem Berg in Waldnähe. Im Jahr 1995 wurde der Ort nach Steinigtwolmsdorf eingemeindet.

Wenige Kilometer südlich von Ringenhain, hinter Steinigtwolmsdorf, ist die Grenze zu Tschechien, wo es einen Fuß- und Radweg zum Dorf Severní gibt, das der am nördlichsten gelegene Ort Tschechiens ist. In der Nähe des Gasthauses Waldhaus an der Straße zwischen Steinigtwolmsdorf und Neustadt in Sachsen befindet sich auf tschechischer Seite der Grenzstein Nr. 2/41, der den nördlichsten Punkt Tschechiens bezeichnet.

In der Umgebung Ringenhains sind Ausflugsziele der Valtenberg im Hohwald, die Weifaer Höhe bei Weifa, den Großen Picho bei Tautewalde, den Aussichtspunkt Sieben Linden bei Steinigtwolmsdorf. Außerdem gibt es einen 7,8 km langen Rundwanderweg mit Rundsichten. Die Umgebung Ringenhains wird durch Wanderwege erschlossen und im Winter in Richtung Valtenberg für Skilanglauf gespurt.

In Ringenhain geborene Persönlichkeiten

Wappen

Das Ringenhainer Wappen zeigt einen Hahn. Der Sage nach war er das einzige Lebewesen, das eine verheerende Pest im Mittelalter überlebt hatte.

Kulturelle und sportliche Einrichtungen

Im Ort gibt es einen Sportplatz mit Gaststätte und ein Dorfgemeindezentrum, das aus der ehemaligen Grundschule entstand. Die Grundschule ist im Jahr 2000 geschlossen worden und im Jahr 2005 wurde das neue Dorfgemeindezentrum Alte Schule eröffnet und ist seitdem für die allgemeine Nutzung offen. Es finden dort Familienfeste, Schulungen, Tagungen, Vorträge u. a. statt, es gibt dort eine kleine Bibliothek und einen Jugendclub. Außerdem finden hier auch Andachten der evangelisch-lutherischen Gemeinde Neukirch/Lausitz statt.

Eine Liste der Kulturdenkmäler findet sich in der Liste der Kulturdenkmale in Steinigtwolmsdorf.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein