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Langenholdinghausen

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Langenholdinghausen
Stadt Siegen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1950)&title=Langenholdinghausen 50° 55′ N, 7° 58′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1950) 50° 54′ 59″ N, 7° 58′ 14″ O
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Höhe: 285 (270–330) m
Fläche: 6,03 km²
Einwohner: 1950 (31. Dez. 2024)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Juli 1966
Eingemeindet nach: Hüttental
Postleitzahl: 57078
Vorwahl: 0271
Datei:Langenholdinghausen in Siegen.png
Karte
Lage von Langenholdinghausen in Siegen

Langenholdinghausen ist ein Stadtteil der Großstadt Siegen.

Datei:Blick auf Langenholdinghausen.jpg
Blick auf Langenholdinghausen aus südlicher Richtung

Geografie

Langenholdinghausen liegt im Tal des Birlenbachs, der in Meiswinkel nördlich entspringt, zwischen 270 und 330 m Höhe. Im Ort mündet der Holzklaubach, der bei Oberholzklau entspringt. Berge um den Ort sind der Eibel mit 320,3 m Höhe im Osten, der Steimelskopf, der mit 387,4 m Höhe die höchste Erhebung direkt um den Ort bildet im Norden oder der Berg Hummel mit 381,7 m Höhe im Süden. Der höchste Berg in der Gemarkung ist der Holenborn mit 404,8 m Höhe. Der Ort liegt im Süden seiner Gemarkung, die sich vom nördlichen Ortsende noch einen Kilometer nach Norden zieht.

Der Ort liegt im Norden der Stadt Siegen und grenzt dort an die Stadtteile Meiswinkel, Sohlbach und Buchen im Norden. Östlich schließt sich der Stadtteil Geisweid an, die Stadtteile Birlenbach und Trupbach liegen südlich.

In der regionalen Mundart, dem Siegerländer Platt, wird Langenholdinghausen als „Hollekuse“ bezeichnet. Der Stadtteil ist eher ländlich geprägt und beherbergt viel historische Bausubstanz. So existieren Gebäude im Stile des Siegerländer Fachwerkbaus, deren Errichtungsdatum bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht.

Geschichte

Langenholdinghausen wurde am 1. Mai 1277 als „Holdinkusin“ erstmals urkundlich erwähnt. Laut dieser Urkunde schenkte der Ritter Hermann von Wilnsdorf seine Güter in Holdinghausen dem Kloster Keppel.<ref>Siegener Urkundenbuch Band I, Siegen, 1887, S. 31–32, Nr. 48.</ref> Die Besiedlung des Ortsgebietes geht schon auf das 7. oder 8. Jahrhundert zurück.

In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wuchs der Ort stark an. Das Dorf dehnte sich in Richtung Meiswinkel aus, auf der rechten Bachseite entstand ein Oberdorf, das sich zum Zentrum des Ortes entwickelte. Langenholdinghausen war im Jahr 1563 das zweitgrößte Dorf im Kirchspiel.

Langenholdinghausen gehörte dem Amt Freudenberg an und wurde am 1. Juli 1966 in die neu gegründete Stadt Hüttental eingemeindet<ref></ref>, die am 1. Januar 1975 in die Stadt Siegen eingegliedert wurde<ref></ref>.

Einwohnerzahlen

Einwohnerzahlen des Ortes:<ref>Otto Schaefer: Der Kreis Siegen, Siegen 1968</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siegen-Info: Einwohnerzahlen Langenholdinghausen (Memento vom 30. Januar 2016 im Internet Archive)</ref><ref name="Bevölkerung Siegen">siegen.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hauptwohnsitzbevölkerung nach Stadtteilen (Memento vom 24. Januar 2016 im Internet Archive) (regelmäßig aktualisiert)</ref>

Jahr Einwohner
1520 91
1563 119
1694 109
1703 119
1708 121
1808 176
1815 192
1818 206
1825 212
1858 227
1864 232
Jahr Einwohner
1871 246
1885 221
1895<ref>Westfälisches Gemeindelexikon 1897, S. 112 / 113</ref> 289
1890 259
1900 296
1910<ref>Der Landkreis Siegen im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. April 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref> 296
1913 300
1922 343
1925<ref name="genealogy.net">genealogy.net: Amt Freudenberg</ref> 369
1927 372
1933<ref name="verwaltungsgeschichte">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 413
Jahr Einwohner
1935 411
1939<ref name="verwaltungsgeschichte" /> 423
1940 430
1952 570
1961<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 214.</ref> 669
1970 734
1984 1790
1988 2282
1991 2346
1994<ref>Hartmut Eichenauer: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Siegen (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) (PDF; 12,2 MB), ca. 1995</ref> 2392
2004 1801
Jahr Einwohner
2006 1733
2008 1669
2009 1662
2010 1539
2011 1515
2012 1511
2013 1612
2014 1920
2015 1956
2016 1951
2019 2010<ref>Universitätsstadt Siegen:Siegen in Zahlen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Juli 2020; abgerufen am 8. Juli 2020.</ref>

Politik

Ehemalige Ortsvorsteher

  • ab 1975 bis ?: Artur Paul († 29. Oktober 1990)<ref>"Den Toten ein ehrendes Gedenken", Siegerländer Heimatkalender 1992, S. 34, 67. Ausgabe, Hrsg. Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e. V., Verlag für Heimatliteratur</ref>
Mahnmal beim Eibel
Mahnmal am Eibel

Infrastruktur

Der Ort verfügt über eine Turnhalle, einen Kindergarten, eine Kita, einen Spielplatz, ein Feuerwehrhaus, eine Bürgerstube in der ehemaligen Volksschule und ein Dorfgemeinschaftshaus. Industrie findet man nur an der Straße in Richtung Birlenbach. Dort wurde Anfang der 1970er-Jahre das Wohngebiet am Westhang errichtet, in dem sich zahlreiche Hochhausbauten und Mehrfamilienhäuser befinden. Hier bildete sich einer der sozialen Brennpunkte der Stadt Siegen. An die Kriegsopfer erinnert außer dem Mahnmal am Eibel, auch ein 1999 am Fuße des Eibel errichteter Gedenkstein.

Der Stadtteil liegt an der Landesstraße L 564, die von Geisweid nach Hünsborn führt. Im Ort zweigt die Kreisstraße 8 in Richtung Meiswinkel ab. Über Geisweid ist Langenholdinghausen an die Hüttentalstraße angebunden. Dort befindet sich auch der nächste Bahnhof. Die nächste Auffahrt zur Bundesautobahn 45 befindet sich in Freudenberg.

Datei:Langenholdinghausen.jpg
Backes in Langenholdinghausen

Veranstaltungen

Seit dem Jahr 1999 findet rund um das Backhaus am Zinnwald jährlich im Sommer das „Backesfest“ statt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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