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Afholderbach

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Afholderbach
Stadt Netphen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(216)&title=Afholderbach 50° 57′ N, 8° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(216) 50° 56′ 40″ N, 8° 8′ 20″ O
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Höhe: 341 (340–370) m
Fläche: 5,95 km²
Einwohner: 216 (30. Juni 2022)<ref>Stadt Netphen: Haushaltsplan 2023 / Stadt Netphen. (PDF: 22,2 MB) S. 10, abgerufen am 16. September 2023.</ref>
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 57250
Vorwahl: 02738

Afholderbach ist ein Stadtteil von Netphen im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen mit 212 Einwohnern (Stand: 30. Juni 2022).

Geographische Lage

Die Ortsfläche beträgt 5,9 km² und der Ort liegt im Tal auf 340 m Höhe. Der höchste Berg in der Umgebung ist der Berg Alte Burg mit 632,9 m Höhe. Afholderbach liegt etwa 5 km nordöstlich von Netphen an der B 62. Nach Sohlbach und Oechelhausen sind es etwa 1,5 km. Eschenbach liegt 2 km südwestlich und zur Talsperre nach Brauersdorf im Süden sind es etwa 3 km. Durchflossen wird Afholderbach vom Sieg-Zufluss Netphe.

Nachbarorte

Nachbarorte sind Grund im Norden, Lützel im Nordosten, Sohlbach im Osten, Walpersdorf im Südosten, Brauersdorf im Süden, Eschenbach im Südwesten, Frohnhausen im Westen und Oechelhausen im Nordwesten.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes war am 13. Februar 1345 als „Affelterbach“.<ref>Siegener Urkundenbuch Band I, Siegen, 1887, S. 176–179, Nr. 288.</ref>

Bis zur kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1969 gehörte der Ort dem Amt Netphen an.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 71.</ref>

Einwohnerzahlen

Einwohnerzahlen des Ortes:<ref>Otto Schaefer: Der Kreis Siegen, Siegen 1968</ref>

Jahr Einwohner
1818 168
1885<ref>Westfälisches Gemeindelexikon 1887, S. 108 / 109</ref> 151
1895<ref>Westfälisches Gemeindelexikon 1897, S. 110 / 111</ref> 131
1905 140
1910<ref>Der Landkreis Siegen im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. April 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref> 128
1925<ref name="genealogy.net">genealogy.net: Amt Netphen</ref> 136
Jahr Einwohner
1933<ref name="verwaltungsgeschichte">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 139
1939<ref name="verwaltungsgeschichte" /> 123
1950 179
1961<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 155.</ref> 143
1967 163
1994<ref>Bernhard Oltersdorf: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Netphen (Memento vom 7. März 2014 im Internet Archive; PDF; 9,0 MB), ca. 1995</ref> 204
Jahr Einwohner
2007 203
2009 209
2012 205
2013 205
2015 212
2017 196
Jahr Einwohner
2021 211
2023 216

Öffentliche Einrichtungen

Zu den Begegnungsstätten und öffentlichen Einrichtungen des Dorfes zählen das Dorfgemeinschaftshaus (hier besteht evangelisches Kapellenrecht, einmal im Monat wird ein sonntäglicher Frühgottesdienst gefeiert), der Spielplatz und Bolzplatz sowie der Schützenplatz. Afholderbach besitzt auch einen eigenen Friedhof. Die Trauerfeiern werden in der ev. Martini-Kirche Netphen gehalten, anschließend sind die Beisetzungen hier.

Sehenswürdigkeiten

  • Die alten Fachwerkhäuser mitsamt dem Afholderbacher Weiher zählen ebenso zu den sehenswerten Gebäuden wie die „Alte Mühle“ und der Backes.
  • Als bemerkenswert wird die Wallburg „Alte Burg“ angesehen. Sie befindet sich auf dem Kegel des Bergs „Alte Burg“. Sie ist die größte der Siegerländer Wallburgen mit einer Fläche von 10 Hektar und wird von zwei runden und ovalen Wallzügen begrenzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die uralten Wallburgen im Siegerland (Memento vom 25. Juli 2010 im Internet Archive)Vorlage:Abrufdatum</ref><ref>Torsten Capelle: Wallburgen in Westfalen-Lippe. Herausgegeben von der Altertumskommission für Westfalen, Münster 2010, ISSN 0939-4745, S. 15 Nr. XIV (Frühe Burgen in Westfalen Sonderband 1)</ref>

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende

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