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Saint-Divy

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Saint-Divy
Sant-Divi
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Finistère (29)
Arrondissement Brest
Kanton Landerneau
Gemeindeverband Pays de Landerneau-Daoulas
Koordinaten 48° 27′ N, 4° 20′ WKoordinaten: 48° 27′ N, 4° 20′ W
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Höhe 30–129 m
Fläche
Einwohner 1.605 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 29800
INSEE-Code 29245
Website wp.saint-divy.fr
Datei:Saint-Divy - Mairie.jpeg
Bürgermeisteramt (Mairie)

Saint-Divy (bretonisch Sant-Divi) ist eine französische Gemeinde im Département Finistère im Westen der Bretagne mit 1605 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023). Sie gehört zum Arrondissement Brest und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté d’agglomération du pays de Landerneau-Daoulas. Die Bewohner werden Saint-Divyens und Saint-Divyennes genannt.

Geografie

Datei:29245-Saint-Divy-Sols.png
Bodennutzung, Hydrografie und Infrastruktur der Gemeinde (2018)

Saint-Divy befindet sich in der historischen Provinz Pays de Léon, etwa 13 Kilometer nordöstlich von Brest. Der Küstenfluss Aber Benoît entspringt auf dem Gemeindegebiet unweit der nördlichen Gemeindegrenze. Im Süden von Saint-Divy entspringen mehrere kleinere Wasserläufe, die südwärts abfließen und in den Élorn münden.

Das Gebiet von Saint-Divy ist Teil der ZNIEFF-Naturzone „Forêt de Landerneau“ (530010393).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Biodiversité dans les territoires - Saint-Divy.] Inventaire national du patrimoine naturel (INPN), , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Etwa 80 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich genutzt, etwa 7 % sind bewaldet, vor allem im Süden entlang der Wasserläufe.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole).] CORINE Land Cover, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Umgeben wird Saint-Divy von den fünf Nachbargemeinden:

Kersaint-Plabennec Saint-Thonan
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Landerneau
Guipavas La Forest-Landerneau

Geschichte

Der heilige David von Menevia oder Divy, Sohn von Ceredig und der heilige Nonne, wurde in Dirinon geboren. Während seiner Wanderungen in Aremorica blieb er eine Zeit lang in der Nähe von Guipavas, einem Ort, an dem es im Mittelalter ein befestigtes Herrenhaus namens Lésivy gab, in dessen Nähe sich die Wachen der Region trafen. Um dieses Herrenhaus gruppierten sich nach und nach die Häuser der Bauern, die die Gemeinde Saint-Divy bildeten, Filialgemeinde von La Forêt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Saint-Divy.] In: Bulletin de la Société académique de Brest. Société académique de Brest, , S. 146, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2020
Einwohner 529 533 745 1141 1413 1407 1321 1444 1572
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

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  • Die Kirche Saint-Divy wurde ab 1531 in zwei Baumaßnahmen errichtet, zwischen denen offenbar ein Trägerwechsel stattgefunden hat, was die im Bau sichtbare Änderungen erklärt. Die Innenausstattung wurde im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts vollständig umgestaltet mit bemalten Täfelungen aus dem Jahr 1676, die die Legende von des heiligen Divy darstellen, und ein Mobiliar, das ein bemerkenswert kohärentes Ganzes bildet. Im 18. Jahrhundert wurde an der Südseite der Apsis eine Sakristei angebaut und der vom Blitz getroffene Glockenturm wurde 1823 wieder aufgebaut. Die Kirche birgt zahlreiche Ausstattungsgegenstände, die in der Base Palissy gelistet sind, darunter eine große Anzahl, die als Monument historique der beweglichen Objekte klassifiziert sind. Der Calvaire am Eingang, der sich früher an der Stelle des Kriegerdenkmals befand, nahm 1919 seinen heutigen Platz ein, als der Friedhof erweitert wurde. Der Calvaire auf dem Friedhof stammt ursprünglich von einem anderen Ort in der Gemeinde und erst 1967 dort angebracht. Diese beiden Calvaires stammen aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche ist zusammen mit den Mauern der Umfriedung und dem Calvaire seit 1995 als Monument historique eingeschrieben.
  • Das Herrenhaus La Haye präsentiert sich als großes rechteckiges einstöckiges Gebäude mit sechs Jochen, flankiert von einem erhöhten Körper an der Nordfassade. Die kleine Kapelle mit durchbrochenem Glockenturm datiert aus dem Jahr 1716. In der Gegend wurden Reste einer mittelalterlichen Festung gefunden (Überreste einer elliptischen Anlage mit Wassergraben und Fundamente eines quadratischen Bergfrieds). Fassaden, Dächer und Innentreppe sind seit 1977 als Monument historique eingeschrieben.

Verkehr

Obwohl die autobahnähnlichen Route nationale 12 von Paris nach Brest und die Departementsstraße 712, die ehemalige Route nationale 12, im Norden bzw. im Süden unweit außerhalb des Gemeindegebiets verlaufen, ist die Gemeinde selbst nur von lokalen Straßen durchsetzt. Einzig die Departementsstraße 59 durchquert das Zentrum von Saint-Divy und verbindet es mit Kersaint-Plabennec im Norden und mit La Forest-Landerneau im Süden. Busse einer Linie der regionalen Transportgesellschaft BreizhGo bedienen eine Haltestelle in Saint-Divy und verbinden die Gemeinde mit Brest und Ploudaniel.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Horaires de ligne 27.] BreizhGo, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Finistère. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-039-6, S. 618–619.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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