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Pendo Verlag

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Der Pendo Verlag ist ein 1971 in Zürich gegründeter Belletristik- und Sachbuchverlag, der heute zum Piper Verlag gehört.

Verlagsgeschichte

Der Pendo Verlag wurde 1971 von der Reporterin Gladys Weigner und dem Fotografen Bernhard Moosbrugger in Zürich gegründet, um ein unabhängiges Forum für kulturelle Verständigung zu schaffen, was den beiden auch in ihrer journalistischen Arbeit ein Anliegen war. Schon das erste Buch des brasilianischen Erzbischofs Dom Hélder Câmara, Die Stimme der stummen Welt, war programmatisch für den Verlagsnamen – das Wort „Pendo“ stammt aus dem Swahili und bedeutet Liebe und Verständigung.

1998 übernahmen Ernst Reinhard Piper und Max Kürz den Verlag, bevor er 2000 an den Eichborn Verlag überging.<ref>Eichborn übernimmt Mehrheit am Zürcher Pendo Verlag. HORIZONT, 6. Dezember 2000, abgerufen am 9. Februar 2024.</ref> Seit Oktober 2004 befand sich der Verlag im Besitz von Christian Strasser. Im November 2006 wurde Doris Janhsen,<ref>Der magische Moment im Leben in FAZ 20. Juli 2005</ref> zuvor Leiterin der Verlage List und Claassen sowie des Droemer Verlags, geschäftsführende Gesellschafterin und Mitverlegerin. Zum 1. Juli 2008 wurde der Verlag wieder vom Piper Verlag übernommen.<ref>Verlagsgeschichte des Piper-Verlages</ref>

Programm und Autoren

Das Programm des Pendo Verlags konzentriert sich auf die schöne Literatur, also Belletristik und Krimis. Eine der Autorinnen des Verlages war Eva Herman, deren Bücher Das Eva-Prinzip (2006) und Das Prinzip Arche Noah (2007) Kontroversen auslösten.

Weblinks

Einzelnachweise

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