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Vussem

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Vussem
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(837)&title=Vussem 50° 34′ N, 6° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(837) 50° 33′ 58″ N, 6° 39′ 47″ O
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  }}
Höhe: 304 m ü. NHN
Fläche: 3,41 km² (mit Bergheim)
Einwohner: 837 (30. Juni 2020)<ref name="EinwohnerMechernich" />
Bevölkerungsdichte: 245 Einwohner/km²
Postleitzahl: 53894
Vorwahl: 02484
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Vussem ist ein Stadtteil von Mechernich im nordrhein-westfälischen Kreis Euskirchen.

Geografie

Vussem liegt im Tal des Feybachs, der dieses von Süd nach Nord in Richtung Euskirchen durchfließt, wo er in die Erft mündet. Die höchste Erhebung in der Nähe ist der Rüttlenkniep (406,3 m ü. NHN) im Norden.

Geschichte

Früher bestand eine Eisenhütte. Die „Genossenschaft vom Heiligsten Herzen Jesu“ bereitete von 1926 bis 1968 im Missionshaus Studenten auf die Priesterweihe vor.

Am 1. Juli 1969 wurde die Gemeinde Vussem-Bergheim nach Mechernich eingemeindet.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 100.</ref>

Am 11. Juni 2022 feierte die Dorfgemeinschaft 800-jähriges Jubiläum. Neben verschiedenen musikalischen Auftritten bestand das Highlight der Feierlichkeiten aus verschiedensten Darstellergruppen, welche ihre Lager im Dorf verteilt aufgebaut hatten um sämtliche Epochen Vussemer Geschichte zu repräsentieren.<ref>800 Jahre feiern • Pressemeldung • Stadt Mechernich. 25. Mai 2022, abgerufen am 27. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Sehenswürdigkeiten und Tourismus

Datei:Mechernich-Vussem Aquäduktbrücke.jpg
Aquäduktbrücke Vussem
  • Kapelle im ehemaligen Missionshaus
  • Fachwerkkapelle St. Margaretha
  • Die Aquäduktbrücke von Vussem ist Teil der römischen Eifelwasserleitung, die im 1. Jahrhundert n. Chr. zur Frischwasserversorgung des römischen Köln entstand. Bei Bauarbeiten für einen Sportplatz wurden in den späten 1950er Jahren zwei römische Pfeilerfundamente achtlos zerstört. Dies nahm der Landschaftsverband Rheinland zum Anlass, 1959 dort eine umfassende archäologische Ausgrabung unter der Leitung von Waldemar Haberey durchzuführen. Die Grabungsergebnisse von 1959 bildeten die Grundlage für eine Teilrekonstruktion der Anlage, die heute touristisch erschlossen ist und als Teil des Römerkanal-Wanderwegs bei Kilometer 22,4 am Römerweg besichtigt werden kann.

Durch den Ort führen die Radfernwege:

Verkehr

Durch den Ort verläuft die Landesstraße 115. In 1000 m Entfernung verläuft das Teilstück zwischen den Autobahnanschlussstellen Mechernich und Nettersheim der A 1.

Die VRS-Buslinie 830 der RVK verbindet den Ort mit Mechernich und Zingsheim. Die Fahrten verkehren überwiegend als TaxiBusPlus im Bedarfsverkehr. Zusätzlich verkehren im Schülerverkehr einzelne Fahrten der Linien 826, 827 und 867.

Linie Betreiber Verlauf

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Töchter und Söhne des Ortes

  • Pater Stanislaus Sobieszczyk (MSC) (1913–2001), letzter Herz-Jesu-Missionar in Vussem, Lebensretter vieler Vertriebener im damaligen Ostpreußen, durch Bischof Clemens August von Galen 1940 zum Priester geweiht.<ref>Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts. Hrsg. Helmut Moll im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz. Bd. 1. Siebte, überarbeitete und aktualisierte Auflage. Ferdinand Schöningh, Paderborn 2019, S. 939.</ref>
  • Udo Winand (* 1943), Professor für Wirtschaftsinformatik und Autor

Weblinks

Commons: Vussem – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references> <ref name="EinwohnerMechernich"> Vussem. In: mechernich.de. Stadt Mechernich, abgerufen am 6. Juni 2021. </ref> </references>

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