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Harzheim

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Harzheim
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(378)&title=Harzheim 50° 33′ N, 6° 41′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(378) 50° 33′ 1″ N, 6° 41′ 9″ O
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Höhe: 374 m ü. NHN
Fläche: 4,85 km²
Einwohner: 378 (30. Juni 2020)<ref name="EinwohnerMechernich" />
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53894
Vorwahl: 02484
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Harzheim ist ein Stadtteil von Mechernich, Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen.

Geographie

Das Dorf liegt südlich von Mechernich und westlich von Bad Münstereifel.

Früher wurde in Harzheim Eisenbergbau betrieben. Im Ort gibt es einen eingruppigen Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt. Die örtliche Kläranlage wurde 2003 stillgelegt. Das Abwasser wird jetzt zur Kläranlage Mechernich gepumpt.

Geschichte

Datei:St. Goar (Harzheim) (03).jpg
Pfarrkirche St. Goar

Für Siedlungen, die in ihren Namen die „heim“-Endung haben, wird angenommen, dass sie von den Franken gegründet wurden, als sie im fünften nachchristlichen Jahrhundert die Römer endgültig aus dem Land verdrängten und hier sesshaft wurden.

Wahrscheinlich wurde Harzheim erstmals 867 als Arolfesheim in einer Urkunde König Lothars II. erwähnt.<ref>Hans Peter Schiffer: Kirchen und Kapellen im Dekanat Mechernich. Geschichte, Bauart, Ausstattung. Kall 2003, S. 78.</ref><ref>Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien. Aus den Quellen herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Hölscher, Coblenz 1860, S. 113.</ref>

Eine weitere Nennung von Harzheim als Harlesheym findet sich im Prümer Urbar aus dem Jahre 893.<ref>Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der, jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien. Aus den Quellen herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Hölscher, Coblenz 1860, S. 177.</ref>

Die Pfarrkirche St. Goar wurde in den Jahren 1897 und 1898 nach den Plänen von Theodor Kremer aus Köln neu errichtet.<ref>Hans Peter Schiffer: Kirchen und Kapellen im Dekanat Mechernich. Geschichte, Bauart, Ausstattung. Kall 2003, S. 80.</ref> Die Sakristei der Vorgängerkirche, die 1898 abgerissen wurde und sich in der Nähe der heutigen Kirche befand, dient heute als Friedhofskapelle.<ref>Hans Peter Schiffer: Kirchen und Kapellen im Dekanat Mechernich. Geschichte, Bauart, Ausstattung. Kall 2003, S. 79.</ref>

Am 1. Juli 1969 wurde Harzheim nach Mechernich eingemeindet.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 100.</ref>

Verkehr

Von Pesch kommend verläuft die Kreisstraße 34 durch den Ort und führt weiter nach Holzheim. Westlich von Harzheim verläuft die Bundesautobahn 1. Die Kreisstraße 58 führt von Harzheim nach Eiserfey.

Die VRS-Buslinie 887 der RVK, die als TaxiBusPlus nach Bedarf verkehrt, stellt den Personennahverkehr mit den angrenzenden Orten und der Stadt Mechernich sowie mit Bad Münstereifel sicher. Zusätzlich verkehren einzelne Fahrten der auf die Schülerbeförderung ausgerichteten Linie 867.

Linie Betreiber Verlauf

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Weblinks

Commons: Harzheim – Sammlung von Bildern
  • Harzheim. In: mechernich.de. Stadt Mechernich;

Einzelnachweise

<references> <ref name="EinwohnerMechernich"> Harzheim. In: mechernich.de. Stadt Mechernich, abgerufen am 6. Juni 2021. </ref> </references>

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