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Castelfiorentino

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Castelfiorentino
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Staat Italien
Region Toskana
Metropolitanstadt Florenz (FI)
Koordinaten 43° 37′ N, 10° 58′ OKoordinaten: 43° 36′ 40″ N, 10° 58′ 13″ O
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Höhe 50 m s.l.m.
Fläche 66,56 km²
Einwohner 17.383 (31. Dez. 2024)<ref>Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Postleitzahl 50051
Vorwahl 0571
ISTAT-Nummer 048010
Bezeichnung der Bewohner Castellani
Schutzpatron Santa Verdiana
(1. Februar)
Website Castelfiorentino

Castelfiorentino ist eine italienische Gemeinde mit 17.383 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in der Toskana und gehört zur Metropolitanstadt Florenz.

Geografie

Castelfiorentino liegt ungefähr 30 km südwestlich der Stadt Florenz an der Via Francigena<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website der Gemeinde Castelfiorentino (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.comune.castelfiorentino.fi.it, abgerufen am 20. Januar 2010</ref> und an dem Fluss Elsa, der 11 km im Gemeindegebiet verbringt. Weitere wichtige Gewässer sind die Torrenti Ormicello (6 von 9 km im Gemeindegebiet) und Pesciola (5 von 9 km im Gemeindegebiet).<ref>Offizielle Website des Sistema Informativo Ambientale della Regione Toscana (SIRA) zu den Flüssen in Castelfiorentino, abgerufen am 28. September 2015 (italienisch)</ref> Die Gemeinde liegt in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 1 692 GG<ref>Webseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 28. September (italienisch) (PDF; 330 kB)</ref>.

Zu den Ortsteilen gehören Cambiano (47 m, ca. 560 Einwohner), Castelnuovo d’Elsa (122 m, ca. 500 Einwohner), Coiano, Dogana (44 m, ca. 460 Einwohner), Fontanella (39 m, ca. 150 Einwohner, gehört zum Teil auch zu Empoli-Sant’Andrea<ref>Offizielle Website des ISTAT (Istituto Nazionale di Statistica) zu Fontanella, abgerufen am 24. September 2015 (italienisch)</ref>) und Petrazzi (57 m, ca. 300 Einwohner).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website des ISTAT (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. September 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dawinci.istat.it (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Florenz, abgerufen am 28. September 2015 (italienisch)</ref>

Die Nachbargemeinden sind Certaldo, Empoli, Gambassi Terme, Montaione, Montespertoli und San Miniato (PI).

Geschichte

Die Römer nannten diesen Ort Timignano. Der Ort gehörte zunächst der Familie der Cadolingi und dann den Grafen Alberti. Die Grafen Alberti verkauften den Ort 1149 an Florenz, das den neuen Ortsnamen Castelfiorentino einführte,<ref name="TouringClubItaliano">Touring Club Italiano: Firenze.</ref> blieben aber die Machthabenden im Ort (1164 von Friedrich I. bestätigt und 1210 von Otto IV.<ref name="Repetti">Emanuele Repetti: CASTEL FIORENTINO in Val d’Elsa.</ref>). Der erste dokumentierte Podestà war Forese di Buonaccorso Adimari, er wurde im Jahr 1252 erwähnt und wurde von Florenz aus gesandt.<ref name="Repetti" /> Nach der Schlacht von Montaperti am 4. September 1260 und der damit verbundenen Niederlage von Florenz gegen Siena fanden hier die Friedensverhandlungen und die Unterzeichnung des Friedensvertrages statt.<ref name="LuoghiFede">Rosanna Caterina Proto Pisani (Hrsg.): I luoghi della Fede: Empoli, il Valdarno inferiore e la Valdelsa fiorentina.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Castelfiorentino, s. verdiana, ext. 02.JPG
Das Santuario di Santa Verdiana
Datei:Museo di santa verdiana, sala 03.JPG
Museo di Santa Verdiana
  • Collegiata dei Santi Lorenzo e Leonardo, Kirche im Ortskern nahe dem Rathaus, stammt aus dem 13. bis 14. Jahrhundert.
  • Pieve dei Santi Ippolito e Biagio, Pieve am höchsten Punkt des Ortskerns, wurde 1195 über der älteren Kirche San Biagio errichtet (vor dem 10. Jahrhundert entstanden). Eine der beiden Glocken des Campanile entstand im Jahre 1253.<ref name="TouringClubItaliano" />
  • Santuario di Santa Verdiana. Entstand über dem Oratorio di Sant’Antonio, wo die heilige Verdiana lebte. Die heutige Fassade entstand durch Bernardo Fallani im späten 18. Jahrhundert. Enthält zudem das Museum Museo di Santa Verdiana.<ref name="LuoghiFede" />
  • Chiesa di San Francesco, Kirche aus dem frühen 14. Jahrhundert. Enthält Werke von Cenni di Francesco di ser Cenni und Giovanni del Biondo (Stimmate, Morte di San Francesco, Martirio di San Paolo und Martirio di San Pietro, Freskenzirkel).<ref name="LuoghiFede" />
  • Pieve di Sant’Ippolito a Elsa, Pieve, ca. 1 km östlich des Ortskerns gelegen.
  • Chiesa di San Pietro a Pisangoli, Kirche kurz außerhalb und oberhalb des Ortskerns gelegen.
  • BEGO-Museo Benozzo Gozzoli, Benozzo Gozzoli gewidmetes Museum.<ref>Website des Museo Benozzo Gozzoli, abgerufen am 28. September 2015 (italienisch)</ref>
  • Das Teatro del Popolo (Volkstheater) an der Piazza Gramsci wurde im 19. Jahrhundert erbaut.
  • Im Ortsteil Castelnuovo d’Elsa steht das Oratorio dei Santi Lorenzo e Barbara.

Verkehr

  • Die nächstgelegenen Anschlussstellen an den Fernverkehr liegen an der Strada di grande comunicazione Firenze-Pisa-Livorno. Die Anschlussstellen Empoli und Empoli ovest liegen ca. 15 km nördlich von Castelfiorentino.
  • Der Ort hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Empoli-Siena. Florenz lässt sich über Empoli auch direkt anfahren.

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Rosanna Caterina Proto Pisani (Hrsg.): I luoghi della Fede: Empoli, il Valdarno inferiore e la Valdelsa fiorentina. Arnoldo Mondadori Editore, Mailand 1999, ISBN 88-04-46788-6, S. 138–150.
  • Emanuele Repetti: CASTEL FIORENTINO in Val d’Elsa. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846), Onlineausgabe der Universität Siena (PDF, italienisch)
  • Touring Club Italiano: Firenze. Touring Editore, Mailand 2007, ISBN 978-88-365-4345-8, S. 738 ff.

Weblinks

Commons: Castelfiorentino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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