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Breskens

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Lage von Breskens in den Niederlanden]]
Breskens
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Flagge
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Wappen
Staat NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande

Provinz Datei:Flag of Zeeland.svg Zeeland
Gemeinde Flagge der Gemeinde Sluis Sluis
Fläche
 – Land
 – Wasser
14,23 km²
13,57 km²
0,66 km²
Einwohner 4.600 (1. Jan. 2024<ref name="cbs">Kerncijfers wijken en buurten 2024. In: StatLine. CBS, 16. August 2024, abgerufen am 11. Oktober 2024.</ref>)
Koordinaten 51° 24′ N, 3° 33′ OKoordinaten: 51° 24′ N, 3° 33′ O
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Bedeutender Verkehrsweg N675 N676
Vorwahl 0117
Postleitzahlen 3353, 4503, 4507, 4511
Datei:Breskens - Jachthaven 2.jpg
Jachthaven in Breskens
Datei:Promenade breskens 259.JPG
Sicht auf Breskens

Das Hafenstädtchen Breskens (im lokalen seeländischen Dialekt: Bresjes) ist der nördlichste Ortsteil der Gemeinde Sluis in Zeeuws Vlaanderen, Provinz Zeeland, Niederlande an der Scheldemündung in die Nordsee. Der Ort hatte Anfang 2024 4.600 Einwohner<ref name="cbs"></ref>, die Bressiaanders oder lokal Bressiaonders genannt werden.

Geschichte

Datei:Map - Battle of the Scheldt (Breskens pocket).jpg
Kessel von Breskens

Bei Breskens fand im Zweiten Weltkrieg ein wesentlicher Teil der Schlacht an der Scheldemündung statt. Kanadische Truppen versuchten 1944 den von den Deutschen stark befestigten und verteidigten Seeweg nach dem Hafen von Antwerpen für den alliierten Nachschub zu öffnen. Zwischen dem 2. Oktober und dem 8. November 1944 fanden hier Kämpfe statt. Der Angriffsplan umfasste vier Phasen. Der Teil 2 mit dem Codenamen Switchback sah die Einnahme der deutschen Stellungen um Breskens (hinter dem Leopoldkanal) vor. Nur unter schweren Verlusten gelang es den kanadischen Einheiten bis zum 16. Oktober durch die gefluteten Gebiete zu den stark befestigten Artilleriestellungen bei Woensdrecht vorzudringen. Erst am 3. November wurden Knokke und Zeebrugge eingenommen; es folgte die Operation Vitality.

Sehenswürdigkeiten

Zudem existiert ein landschaftlich sehr reizvoller Radweg entlang der Küste nach Cadzand.

Wirtschaft

Breskens wurde um 900 n. Chr. als Agrargemeinschaft gegründet. Im 19. Jahrhundert gab es lediglich einen primitiven Handelshafen, welcher aus einem langen Anleger bestand, wobei das Becken bereits damals regelmäßig ausgebaggert werden musste. Zu jener Zeit wurde für den regionalen Verbrauch gefischt und es wurden keine Netze verwendet. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts kam der kommerzielle, koordinierte Fischfang für den Export als Wirtschaftssektor hinzu, welcher Anfang der 50er-Jahre seinen wirtschaftlichen Höhepunkt fand. Kurz nachdem die Stadt am 11. September 1944 durch Bombardierung fast vollständig zerstört worden war, lebten einige ihrer Bürger daher im materiellen Überfluss durch den Hering. Doch bereits kurze Zeit darauf waren die fatalen Folgen für den Fischbestand spürbar. Dadurch nahm auch die Rentabilität der Kutter schnell ab.<ref>Frans Meijaard, Reggie Corijn, Wilma Valk: Breskens en de visserij</ref> Durch die Nähe zu vielen Stränden bildet der Tourismus seitdem auch eine wichtige Einkommensquelle. Ein Höhepunkt des Jahres ist das zweitägige Fischereifest, das alljährlich Mitte August tausende Touristen und Bewohner Zeelands anzieht.

Verkehr

Der Pkw-Autofährenbetrieb wurde im März 2003 mit Eröffnung des Westerscheldetunnels eingestellt. Für Fußgänger, Rad- und Mofafahrer existiert weiterhin eine regelmäßige Fährverbindung durch zwei Katamaran-Schnellfähren von Veolia Transport Fast Ferries nach Vlissingen.

Geboren in Breskens

Datei:Breskens - Vuurtoren 2.jpg
Leuchtturm Nieuwe Sluis am Strand von Breskens, westlich vom Ortskern

Weblinks

Commons: Breskens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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