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Raijin

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Raijin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Donner-Gott) ist ein japanischer Shintō-Gott, der auch im japanischen Volksglauben von Bedeutung ist.

Andere Namen

Andere Bezeichnungen für den Donnergott sind Kaminari-sama ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Raiden-sama ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), Narukami ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Donnergrollen-Gott) und Raikō ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) = ‚Herr des Donners‘). Die Namen Kaminari-sama = ‚ehrenwerter Donner‘ und Raiden-sama = ‚ehrenwerter Donner-und-Blitz‘ sind als unmittelbare Personifikationen des Donners bzw. des Gewitters zu verstehen. Sama ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein Suffix, das zur sehr höflichen und respektvollen Anrede an einen Namen angehängt wird, vergleichbar einem deutschen ‚ehrenwerter Herr‘ oder ‚verehrter …‘.

Im Kojiki gibt es die acht Donnergötter ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Yakusa no ikazuchi no kami), die in der Unterwelt bei der Verwesung und Umwandlung der Urmutter Izanami no mikoto entstehen:<ref>Kobori Keiko: „Yakusanoikazuchi“. In: Encyclopedia of Shinto. Kokugaku-in, 13. Mai 2005 (englisch)</ref>

  • Oho-ikazuchi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „großer Donner“) aus ihrem Kopf,
  • Hono-ikazuchi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Feuer-Donner“) aus ihrer Brust,
  • Kuro-ikazuchi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „schwarzer Donner“) aus ihrem Bauch,
  • Saku-ikazuchi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „berstender Donner“) aus ihren Genitalien,
  • Waka-ikazuchi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „junger Donner“) aus ihrer linken Hand,
  • Tsuchi-ikazuchi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Erd-Donner“) aus ihrer rechten Hand,
  • Naru-ikazuchi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „tosender Donner“) aus ihrem linken Bein und
  • Fusu-ikazuchi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „ruhender Donner“) aus ihrem rechten Bein.

Der Donnergott in der Volkssage

Im Volksshintō heißt es, dass Sugawara no Michizane, der ein führender Gelehrter, Dichter und politische Figur der japanischen Heian-Zeit war, nach seinem Tode zu der Gottheit Tenjin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) wurde und über den Donner gebot. Beim Takayama Matsuri, eines von mehreren japanischen Volksfesten, wird auf einem der Festwagen die Geschichte vom Raijin mit Puppen dargestellt, wie er von seiner Wolke fällt, als er einer Bäuerin neugierig beim Wäschewaschen zuschaut. Gewöhnlich tritt Raijin gemeinsam mit Fūjin, dem Gott des Windes, auf.

Darstellung in der Kunst

Datei:Wind-God-Fujin-and-Thunder-God-Raijin-by-Tawaraya-Sotatsu.png
Fūjin-raijin-zu

Die in Japan geläufigste Darstellung des Donnergottes Raijin folgt dem Fūjin-raijin-zu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) = ‚Fūjin-Raijin-Bild‘, ‚Darstellung der Windgottes und des Donnergottes‘) des Malers Tawaraya Sōtatsu. In diesem wird Raijin als gehörnter Dämon gezeigt, der, mit einem Lendenschurz aus Tigerfell bekleidet, Trommeln zur Entfesselung des Donners schlägt. Im Sanjūsangen-dō-Tempel in Kyoto sind Fujin und Raijin als lebensgroße Figuren aus der Kamakura-Epoche Mitte des 13. Jahrhunderts dargestellt. Beide Figuren sind Nationalschätze und flankieren die lange Reihe der 1000 Kannon-Figuren als Schutzgestalten.

Datei:Sanjusangendo Raijin.jpg
Sanjusangendo Raijin

Literatur

  • Klaus Antoni (Hrsg.): Kojiki – Aufzeichnungen alter Begebenheiten. übersetzt von Klaus Antoni. Verlag der Weltreligionen, Berlin 2012, ISBN 978-3-458-70036-4.
  • Nelly Naumann: Die Mythen des alten Japan. Anaconda, Köln 2011, ISBN 978-3-86647-589-2.
  • Gerhardt Staufenbiel: Wie der Donnergott einmal in den Brunnen fiel: Japanische Märchen, Legenden und Mythen. Tredition, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86850-627-3.

Weblinks

Commons: Raijin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Suzuki Kentarō: „Raijin“. In: Encyclopedia of Shinto. Kokugaku-in, 13. März 2005 (englisch)
  • Bernhard Scheid: Windgott und Donnergott. In: Religion-in-Japan: Ein digitales Handbuch. Universität Wien, 2001, abgerufen am 9. April 2022.

Einzelnachweise

<references />