Zum Inhalt springen

Gerda Maria Raschke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. Januar 2026 um 06:53 Uhr durch imported>Hutch (Abschnittlink korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Gerda-Maria Raschke Juni 2025.JPG
Gerda-Maria Raschke (Juni 2025)

Gerda Maria Raschke (* 21. März 1944 in Hamburg) ist eine deutsche Künstlerin.

Leben

Gerda Maria Raschke absolvierte von 1960 bis 1964 eine Ausbildung in Grafik und Dekoration an der Werkkunstschule Hamburg. Anschließend studierte sie Malerei und Freie Kunst an der Hochschule für bildende Künste Hamburg bei Willem Grimm und William Scott.

Seit 1969 ist sie mit dem Künstler Meinhard Raschke verheiratet, mit dem sie zwei Söhne hat. Sie war Mitglied der GEDOK. Sie lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Dagebüll Nordfriesland und Hamburg-Langenhorn. Im Mittelpunkt ihrer Werke stehen die nordfriesische Landschaft, die Naturverbundenheit oder das Leben auf dem Lande.

Mit ihrer meist flächigen Darstellung und dem Verzicht auf Raumillusion oder perspektivische Genauigkeit schafft sie dynamische Bildkompositionen. Ihre Technik spiegelt handwerkliche Arbeitsweisen wider: Grundierung mit Spachtelmasse, Wasser und selbst angerührten Pigmenten oder ein meist sehr pastoser und plastischer Farbauftrag in Öl, mit teils reliefartig herausgearbeiteten oder mit Sand oder Kratztechnik strukturierten Oberflächen.

In ihrem Flyer schreibt sie: Meine bildernische Ausdruckweise in Malerei und Grafik ist flächig und expressiv. Dabei interessiert mich das Stoffliche und Plastische in der Malerei, das ich durch die Verwendung verschiedener Spachtelmassen erreiche. In dieser Mischtechnik entstehen so Motive in landschaftlicher und figürlicher Art, die auch grafisch in der Radiertechnik zum Ausdruck kommen.<ref>Flyer Gerda-Maria Raschke Radierungen, Hamburg, ohne Datum</ref>

Gerda Maria Raschke ist in der Sammlung der Hamburger Behörde für Kultur und Medien vertreten.

Ausstellungen (Auswahl)

Gemeinschaftsausstellungen

Einzelausstellungen

  • 1981: Galerie Schnecke, Hamburg (mit Meinhard Raschke)
  • 1981: Torhaus Wellingsbüttel, Hamburg-Wellingsbüttel
  • 1987: Atelier-Ausstellung (mit Meinhard Raschke)
  • 1988: Kunstverein Niebüll (mit Meinhard Raschke)
  • 1988: Galerie und Werkstatt Inga Rusz, Hamburg-Poppenbüttel
  • 1989: Rathaus, Reinbek
  • 1992: AOK Kunstbrücke, Hamburg
  • 1993: Torhaus Wellingsbüttel, Hamburg-Wellingsbüttel
  • 1994: Atelier-Ausstellung (mit Meinhard Raschke)
  • 1996: Schloss vor Husum
  • 1997: Hotel Bellevue an der Alster, Hamburg-St. Georg
  • 1998: Oberpostdirektion, City-Nord, Hamburg (mit Meinhard Raschke)
  • 1998: DEA, City-Nord, Hamburg
  • 1999: Kunstkreis Schenefeld, Schenefelder Rathaus (mit Meinhard Raschke)
  • 2004: Handwerkskammer Hamburg (mit Meinhard Raschke)
  • 2005: Schloss Reinbek
  • 2006: Charlottenhof, Klanxbüll
  • 2006: Das Künstlerehepaar Gerda Maria und Meinhard Raschke, Galerie Carstensen, Brüderstraße, Hamburg-Neustadt (mit Meinhard Raschke)<ref>Das Künstlerehepaar Gerda Maria und Meinhard Raschke. Ausstellung. In: bildende-künstler.net. Abgerufen am 27. Juli 2025.</ref>
  • 2007: Norddeutsche Landschaften, Galerie Carstensen, Hamburg
  • 2009: Galerie Hegestraße, Hamburg
  • 2010: Offenes Atelier, Hamburg-Langenhorn (mit Meinhard Raschke)
  • 2010: Kunstverein Niebüll (mit Meinhard Raschke)
  • 2011: Charlottenhof, Klanxbüll (mit Meinhard Raschke)
  • 2011: Kreativmarkt, Mjels, Dänemark (mit Meinhard Raschke)
  • 2011: Offenes Atelier, Hamburg-Langenhorn (mit Meinhard Raschke)
  • 2012: Barfuss-Galerie Klaus Timm, Hamburg-Poppenbüttel (mit Meinhard Raschke)
  • 2012: Kunstkreis Schenefeld, Rathaus Schenefeld (mit Meinhard Raschke)<ref>Kunstkreis Schenefeld: Die vier Ausstellungen 2012 im Überblick (PDF; 151 kB)</ref>
  • 2013–2014: Gerda-Maria Raschke – Recycling-Art, Collagen und Objekte, Kulturstation Zollhäuser Rodenäs, Rodenäs<ref>Ausstellungsverzeichnis auf zollhaeuser.de</ref>
  • 2014: Torhaus Wellingsbüttel, Hamburg-Wellingsbüttel (mit Meinhard Raschke)
  • 2014: Barfuss-Galerie Klaus Timm, Hamburg-Poppenbüttel
  • 2016: Barfuss-Galerie Klaus Timm, Hamburg-Poppenbüttel (mit Meinhard Raschke)
  • 2017: Kunstverein Husum, Rathaus Husum<ref>Ein Künstlerpaar – ein Lebenswerk, 22. März 2017, Nordfriesen.Info</ref>
  • 2018: Berenberg-Gossler-Hauses, Hamburg-Niendorf (mit Meinhard Raschke)
  • 2020: Gerda-Maria & Meinhard Raschke, Barfuss-Galerie Klaus Timm, Hamburg-Poppenbüttel (mit Meinhard Raschke)<ref>Ausstellung auf barfuss-galerie.de</ref>

Literatur

  • Raschke, Gerda-Maria. In: Volker Detlef Heydorn: Maler in Hamburg. Band 3: 1966–1974, Berufsverband Bildender Künstler, Hamburg (Hrsg.), Hans Christians Verlag, Hamburg 1974, ISBN 3-7672-0290-5, S. 99, 138.
  • Gerda-Maria Raschke. In: Elisabeth Axmann (Red.): Künstler in Hamburg. Hrsg.: Kulturbehörde Hamburg, Christians Verlag, Hamburg 1982, ISBN 978-3-7672-0749-3 (nicht paginiert).
  • Harry W. Weissel: Gerda-Maria Raschke – Zeichnungen, Ölbilder, Radierungen, Keramik, Ausstellungskatalog, Hamburg 1992.
  • Holger Carstensen (Hrsg.): Gerda Maria Raschke, Ausstellungskatalog, Hamburg 2007.
  • Maike Bruhns: Raschke, Gerda Maria. In: Der neue Rump. Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs. Hrsg.: Familie Rump. Überarbeitete Neuauflage des Lexikons von Ernst Rump; ergänzt und überarbeitet von Maike Bruhns, Wachholtz, Neumünster 2013, ISBN 978-3-529-02792-5, S. 361.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein