Zum Inhalt springen

Kallstadter Saumagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Februar 2024 um 23:57 Uhr durch imported>Steffen 962 (Lage, Klima, Böden).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Saumagen heißt eine Weinlage der Gemeinde Kallstadt an der Deutschen Weinstraße in Rheinland-Pfalz.

Lage, Klima, Böden

Der Kallstadter Saumagen gehört zum rheinland-pfälzischen Weinbaugebiet Pfalz und hier wiederum zum Bereich Mittelhaardt-Deutsche Weinstraße. Der Saumagen ist eine Einzellage und Teil der Großlage Kobnert. Die Lage erstreckt sich am Fuße der Haardt.<ref name="Weinlagen-Info1">Kallstädter Saumagen - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 23. Februar 2024.</ref> Ihre Höhe liegt zwischen 160 und 220 m ü. NHN, sie ist zu 20 % steil, zu 75 % hängig und zu 5 % flach<ref name="MfW">Museum für Weinkultur, Deidesheim 1982</ref>. Der Boden besteht überwiegend aus Löss-Lehm und Kalkmergel. Es wird vor allem Riesling angebaut.<ref name="Weinlagen-Info1" />

Name

Zur Herkunft des Namens gibt es mehrere Theorien. Er soll nach einer Theorie vom Spitznamen eines früheren Besitzers stammen, andere Theorien gehen von der Form der Parzelle aus, welche sackförmig ist und damit dem Pfälzer Saumagen ähnelt. Eine weitere Vermutung sieht den Ursprung des Namens in der Kopfbedeckung der Pfälzer Winzerinnen; im 19. Jahrhundert wurden manche Hüte auch als Saumagen bezeichnet; der Name Saumagen entstand zwischen 1810 und 1836<ref name="MfW" />.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Dieter Braatz, Ulrich Sauter, Ingo Swoboda, Hendrik Holler: Weinatlas Deutschland. 1. Auflage. Hallwag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0638-4.
  • Stuart Pigott, Andreas Durst, Ursula Heinzelmann, Chandra Kurt, Manfred Lüer, Stephan Reinhardt: Wein spricht Deutsch. 1. Auflage. Scherz, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-502-19000-4.

Weblinks