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Ochotskisches Meer

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Ochotskisches Meer
Datei:Sea of Okhotsk map with state labels.png
Karte mit der Lage des Ochotskischen Meeres
Datei:Okhotsk.gif
Karte mit Tiefenangabe (in Fuß)
Russischer Name
Kyrillisches Alphabet {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Transkription Ochotskoje More
Japanischer Name
Kanji/Kana {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Hepburn Ohōtsuku-kai

Das Ochotskische Meer ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Ochotskoje more) ist ein Randmeer des Pazifischen Ozeans in Ostasien und gehört zum Nordwestpazifik. Es liegt zwischen Ostsibirien im Nordwesten, Kamtschatka im Nordosten, den Kurilen im Südosten, der Insel Hokkaidō im Süden sowie Sachalin im Südwesten. Anrainerstaaten dieses Meeres sind Japan und Russland, wobei in der Mitte eine ausschließlich von russischen Seerechtszonen umschlossene Enklave internationalen Seerechts, die Hochsee-Enklave im Ochotskischen Meer, liegt; diese wird aufgrund ihrer Form im Englischen Peanut Hole{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) – genannt.

Lage

Im Nordosten des Ochotskischen Meeres befindet sich die Schelichow-Bucht mit dem Penschinabusen und dem Gischigabusen. An der Nordküste bei Magadan befindet sich die Tauibucht, im Westen die Udabucht, die Tugurbucht, die Akademiebucht sowie die Sachalin-Bucht. Südlich der Sachalin-Bucht schließt sich der Tatarensund an. Der Tugurbucht vorgelagert ist der Archipel der Schantarinseln. Die Straße von La Pérouse südlich von Sachalin verbindet das Ochotskische Meer mit dem Japanischen Meer. Der Amur als bedeutendster Fluss der Region mündet in den Tatarensund.

Daten

Fläche

Die Fläche des Ochotskischen Meeres beträgt 1,53 Mio. km².<ref name="DNK-B7-S4404">Der Neue Knaur, 1. Auflage, Band 7, Abschnitt Ochotskisches Meer. Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf., München/Zürich 1975. S. 4404</ref>

Tiefe

Die Tiefe des Meeres nimmt vom russischen Festland hin zu den Kurilen zu. Die mittlere Tiefe beträgt 971 Meter, die tiefste Stelle weist einen Wert von 3372 Metern auf.<ref name="BE-B16-88">Brockhaus Enzyklopädie, 19. Auflage, Band 16, Abschnitt Ochotskisches Meer. F. A. Brockhaus, Mannheim 1991. S. 88</ref>

Eisbedeckung

Der größte Teil friert im Winter für Monate<ref name="DNK-B7-S4404" /> zu, abgesehen von einem Gebiet in der Mitte des Meeres<ref name="BE-B16-88" />, oder ist in weiten Teilen mit Treibeis bedeckt<ref name="BTB2003">Der Brockhaus in Text und Bild [SW], elektronische Ausgabe für Office-Bibliothek, Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus, 2003; Artikel Ochotskisches Meer</ref>.

Wetter

Das Meeresgebiet ist außerdem berüchtigt für häufig auftretende Stürme und dichten Nebel.<ref name="DNK-B7-S4404" />

Inseln

Die einzige Insel auf dem offenen Meer ist die abgelegene Jonas-Insel im nordwestlichen Teil des Ochotskischen Meeres, etwa auf dem halben Weg zwischen Magadan und Nikolajewsk am Amur.

Biologe & Fauna

Das Meer hat eine hohe Bioproduktivität<ref>A. A. Vetrov, E. A. Romankevich: Carbon Cycle in the Russian Arctic Seas. Berlin, Heidelberg (Springer) 2004, ISBN 978-3-642-05991-9</ref> und ist reich an Fisch. Dieser wird von russischer Seite aus stark genutzt.<ref name="BTB2003" />

Name

Namensherkunft

Benannt ist das Meer nach dem russischen Hafenort Ochotsk,<ref name="DNK-B7-S4404" /> der seinerseits nach dem Fluss Ochota benannt ist. Dieser stellte die erste russische Siedlung im Fernen Osten dar.

Frühere Namen des Meeres

Auf Japanisch wurde das Ochotskische Meer früher Hokkai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) genannt, was so viel wie Nordmeer oder Nordesee bedeutet. Um Verwechslungen mit der europäischen Nordsee vorzubeugen, hat man den Namen durch den Begriff Ohōtsuku-kai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ersetzt, in Anlehnung an die russische Bezeichnung.

Geschichte

Am 18. Dezember 2011 sank im Ochotskischen Meer die Bohrplattform Kolskaya des russischen Unternehmens Arktikmorneftegasraswedka.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Ochotskisches Meer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Ochotskisches Meer – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 54° N, 149° O

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